Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 14

Süzlärneñ gomumi sanı 4340
Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1580
38.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
49.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
54.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
italki
Geschlecht unsern Jünglingen Gelegenheit, die indeß kaum noch Kraft
zum Tanze haben, der ohne die Weiber völlig aufhören würde --! -- Die
Weichlichkeit fing von jeher bei unserem Geschlechte an, und gewiß
haben wir es den Weibern zum größten Theil zu verdanken, daß sie nicht
noch größere Verwüstungen macht. Jene Eitelkeit, die jetzt den Weibern
anklebt, wird von selbst aufhören, wenn wir ihnen den Zutritt zu Dingen
verstatten, wo sie sich von einer vortheilhafteren Seite zeigen können.
Bis jetzt schränkte sich ihre ganze Bestimmung auf die Kunst ein uns
zu gefallen, und ein Mädchen hat seinen Lauf vollendet, wenn es das
Glück hat, einen Jüngling anzuwerben, der seiner würdig ist. Gebet
den Weibern und Mädchen andere Beschäftigungen, und sie werden jene
Kleinigkeiten, jene Puppen aufgeben, und die äußerlichen Vorzüge weit
unbeträchtlicher finden, als ein großer Theil unserer Narcissen, die im
Spiegel der Mädchen bloß ihr geziertes Selbst erblicken. Befriedigen
wir überhaupt durch das, was wir dem anderen Geschlechte zugestehen,
nicht weit mehr unsere Eitelkeit, als die Forderung der Natur, als
die Wünsche eines denkenden Weibes? Es ist nicht zu leugnen, daß
jetzt auch eine tugendhafte, ihrem Manne getreue Frau eine gewisse
Koketterie für keinen Fehler hält und Männern von Verdiensten so
liebreich und zuvorkommend begegnet, daß diese nicht umhin können,
ihr eine vorzügliche Dankbarkeit zu erweisen -- Doch sollen hierdurch
Begierden nicht geweckt oder gereitzt werden; nie denkt jene liebe Frau
sie zu befriedigen, und der Mann, der darauf Rechnung machen wollte,
wäre ein Neuling, oder ein Prahler oder -- Wenn der liebe Gott einen
Menschen strafen will, so fängt er an, ihn inconsequent reden oder
handeln zu lassen -- -- Es giebt stillschweigende Bedingungen, die,
ob sie gleich nicht verabredet, sondern vorausgesetzt und angenommen
sind, doch heiliger als schriftliche Contrakte, mit Notariatssiegeln
verunstaltet, erfüllt werden -- sie sind eine Art von Spielschuld, die
auch den Königlichen Allerhöchsten Kassen vorgeht -- Bei der jetzigen
Lage der Dinge trägt diese Koketterie des gemeinen Lebens dazu bei,
daß der Umgang anziehender wird -- man macht, wenn ich so sagen darf,
nicht dem Körper, sondern der Seele den Hof, und es giebt in der That
_Seelen-Cicisbeos_, die unschuldigsten Geschöpfe unter der Sonne --
Eine gewisse Art von Gleichheit unter den Menschen, welche an die
Unschuld der ersten Welt erinnert, wird hierdurch zu Stande gebracht;
und so lange Weiber an den Staatsgeschäften nicht Theil nehmen, und wir
keine ernsthafte Dinge mit ihnen und in ihrer Gegenwart treiben können,
ist diese Koketterie ein Nothübel, ohne das unsere Gesellschaften das
Schalste, Unreitzendste und Langweiligste seyn würden, was je in der
Welt gewesen ist und seyn kann.
Der Einwand meines Gegners, _daß Weiber zu viel Zeit auf ihren Leib
verwenden_, spielt den Krieg in sein eignes Land -- Sind wir es nicht,
die ihnen die Seele bestreiten --? die sie auf den Körper einschränken?
Ist denn etwa der Körper uns bloß Ballast, mit dem die arme Seele sich
beschwert hat, um auf der Fahrt dieses Lebens fortzukommen? oder ist er
nicht vielmehr ein ehrwürdiger Theil des Menschen? -- Wer die Seele den
Genius des Menschen nannte -- hatte der so ganz unrecht? Man gradiere
die Weiber im Staate, so wie man dem Golde eine höhere Farbe giebt;
und sie werden über den Leib die Seele nicht versäumen -- Ist es Ernst,
lieber Einwender, oder ist deine Behauptung, _daß die Weiber eine
unüberwindliche Neigung zur Pracht besitzen, wodurch sie ihre Männer
zur Verschwendung und zu betrügerischen Concursen verleiten_, Scherz?
-- Ernst also! Lieber! wer brachte sie auf die Bahn zur Pracht? nicht
der Stand des Mannes? müssen sie nicht diesem oft die glücklichsten
Neigungen ihres Herzens aufopfern? Ist ihre natürliche Stimmung
nicht für Einsamkeit und Landleben? -- _Landleben?_ -- Allerdings!
Nicht aber für jenes, das keine Wohnung der Weltentfernung, sondern
eine Gelegenheitsmacherin zu neuen Üppigkeiten und zu einer ganz
neuen Art der Übertreibung ist -- An der Hand des Weibes scheint die
Natur sich mit uns vertraulicher einzulassen und recht Gelegenheiten
aufzusuchen, ihre Milch und ihren Honig, den ganzen Reichthum ihrer
Wollüste, uns schmecken und sehen zu lassen. Die edlen Ergüsse der
Zärtlichkeit, wenn sie reitzend ausgewechselt werden sollen, suchen
das Land, und entfernen sich von Hof und Stadt, wo sie Fremdlinge sind
-- sie leiden keine Zeugen, und weit weniger Laurer und Faher -- Wie
oft muß sich das Land mißbrauchen lassen, die verstimmten Sinne des
Hofmanns, nicht zur Tugend und zu sanften Sitten, sondern zu neuen
Ausgelassenheiten aufzuheitern! -- Man sucht reinere Luft, um sich zu
einer neuen Art Ausschweifung aufzufrischen -- Weiber suchen das Land,
und warten nicht darauf, dahin verwiesen oder ausgestoßen zu werden
-- Freund! sie sollten die Gräfin _**b*_ kennen! Sie darbt, wenn man
an der Hand der Natur darben kann, um für ihren Schlemmer von Gemahl
eine ungeheure Schuldenlast zu bezahlen, die nicht bloß Sünden der
Jugend sind, sondern die er in einem Staatsposten, der seinen Mann
nährt, noch immer vergrößert -- Weiber schaffen sich Welten, die sie
besäen und bepflanzen, durch eine wohlthätige Einbildungskraft, die
ohne Mühe reich macht: in der wirklichen Welt -- wie unbedeutend ist
da ihre Rolle! -- sie zogen Nieten aus jenem Glückstopfe; wir die
Gewinner -- Man kann durch Gedanken sich erhitzen und zu einer Röthe
kommen, die man eine Seelenröthe nennen könnte, und die sich von allen
jenen unterscheidet, welche durch körperliche Erhitzungen veranlaßt
werden; und so eine Röthe innerer Zufriedenheit, mit Zuziehung einer
wohlerlaubten Einbildungskraft erregt -- welch eine Zierde auf der
Wange eines edlen Weibes! Hast du nie die Wonne eines Familienzimmers
empfunden, wo man eigentlich zu Hause ist? denn in den übrigen wohnen
Gäste oder ein antisokratischer Dämon von Pracht und Stolz; und welches
Zimmer ist dem andern Geschlechte das angemessenste? das erste das
beste -- Und wie! wenn es auch Weiber giebt, die zu meiner Beschreibung
nicht passen, wurden sie nicht schon als Bräute zum unzeitigen Aufwande
durch Geschenke verführt, die weit über das Vermögen des Bräutigams
gingen? Schwingt sich das Weib zum Regiment, so wird es ihm schwer
und unerträglich sich herabzustimmen --; und wenn es sich wirklich
herabstimmt, ist es verzeihlich, solche Blößen zu geben? solche
Betrüge ungestraft zu begehen? ist es nur anständig, als Bräutigam den
_Pastor fido_ zu spielen, um nachher als Ehemann den _Orlando furioso_
zu machen? sein Weib aus dem Himmel in die Hölle, aus Eldorado in
eine Schenke zu werfen, wo man es durch ein Schattenspiel an der Wand
entschädigen will? -- So betete man weiland in Paris die Komödianten
an, denen man im Tode ein ehrliches Begräbniß versagte --.
_Weiber sind auffahrend; der Zorn aber (das Vorspiel der Raserei) thut
nie, am wenigsten in Staatsgeschäften, was Recht ist._
Und woher dieser Zorn? der Ohnmacht halben, und weil den Weibern keine
rechtmäßige Macht zustehet? Was hilft es, mit sich selbst zu Rathe
zu gehen, wenn es an ausübender Gewalt fehlt, die weise genommenen
Beschlüsse zur Vollziehung zu bringen! -- »Kannst du regnen, so
kann ich auf Holzschuhen gehen,« heißt es in einem alten Deutschen
Sprichworte; und wer leugnet es, daß man bei den Ausbrüchen des Zorns
die eignen Gedanken der Seele nicht vernimmt, so wie man bei tobendem
Gewitter sein eignes Wort nicht hören kann! -- Als jener edle Mann
des Alterthums nach seiner Rückkehr sein Hauswesen in unverzeihlicher
Unordnung fand, stellte er seinen _Vizdum_, den ungerechten Haushalter,
bloß mit den weisen, bewunderungswürdigen Worten zur Rede: _wie würd'
ich dir begegnen, wenn ich nicht böse wäre_ --! Mein guter Freund **
sah einem Diebe gelassen zu, der ihm sein Holz stahl, und nur als er
zu befürchten anfing, der Holzdieb würde sich zu sehr belasten, bat
er ihn dienstfreundlich, sein selbst zu schonen, und sich, den Weg
zweimal zu gehen, nicht verdrießen zu lassen. _Rechtsum_, schön! und
_Linksum_? Welchem Herrn dient der Knecht lieber: dem, der ihn in der
ersten Hitze seine Strafhand empfinden, oder dem, der eiskalt ihn
blutig stäupen läßt? »Der Teufel verliert keinen Dreier dabei, wenn
ich nicht fluche,« sagte ein Bauerknabe, als ihm das zweite Gebot
eingebläuet ward -- So theuer bezahl' ich die Weisheit nicht -- Wie
Vielen kostete die Zornunterdrückung Gesundheit und Leben! -- Gesetzt
Weiber verständen die Kunst nicht, ihren Zorn äußerlich zu zähmen, und
eine gewisse Ruhe zu schwarzkünsteln -- sind nicht die unversteckten
Fehler die leichtesten und gemeiniglich Schwachheitssünden, von denen
sich auch fromme gottgefällige Seelen nicht lossagen können? Die
Heiligen sind in dieser Rücksicht nicht ohne Fehl vor Gott; -- vor
Menschen es zur Scheinheiligkeit zu bringen, kann nicht schwer fallen.
Jene Fehler bleiben die gefährlichsten, die in Schafskleidern zu uns
kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind: an ihren Früchten sollt
ihr sie erkennen -- Zürnet und sündiget nicht -- Ist nicht der Zorn
eine Art von Waffen, womit wir oft Gutes erweisen können, ohne zu
schaden? Was würden Weiber ohne dies Hausmittel bei der Kindererziehung
ausrichten? Giebt es nicht Unbeschnittene an Herz und Ohren, denen
man nachdrücklich und gewaltiglich andeuten muß, was zu ihrem Frieden
dient? -- »Verziere das Nützliche,« sagte die Weisheit; die Thorheit,
italki
die alles umzukehren gewohnt ist, kehrte das Gebot um, und machte das
Hauptwerk zum Nebenwerke. Giebt der Zorn nicht oft der Sache einen
gewissen Schwung --? Wer kennt und schätzt nicht den _Diensteifer_, der
das dritte Wort ist, wenn wir dem Staate unsere Dienste anbieten, wenn
wir wirklich seine Officianten werden und wenn wir mit der Bitte einer
Pension den Staatsdienst verlassen --!
Der unbilligste Einwand von allen ist, daß Weiber darum nicht zu
Geschäften berufen sind, _weil sie zu keiner Freundschaft unter sich
Verstand und Willen haben_. (Man übersehe nur nicht, daß nicht ich
sondern mein Feind so freundschaftlich ist, an die Freundschaft zu
denken --) Ich leugne nicht, daß ohne ein gewisses Band so genannter
Freundschaft, eigentlich Offenheit, gutmüthiger Bekanntschaft,
Staatsgeschäfte schwerlich bewirkt, und die leider zu künstlich
gerathene Maschine des Staates vereinfacht werden kann, weil ohne
dieses Band keine Einheit im Staate herauszubringen ist und alles
in der Irre ohne Zusammenhang und Ordnung bleibt -- Wer ist aber
im Stande, den Weibern Überlegung hierzu, kalte Schätzung des
Gegenstandes, Feinheit, zuvorkommendes Wohlwollen und Aufopferung
abzusprechen --? Schon jetzt giebt es Freundschaften unter ihnen,
die den unsrigen nicht weichen -- Nur das Vorurtheil der Männer hat
ihnen die Anlagen zur Freundschaft abgesprochen. Sind sie nicht
zarter, treuer, unüberwindlicher, unbestechbarer, als viele Männer,
wo Neid und Rivalität von so vieler Art die Triebe des Herzens
verfälschen, und die Freundschaft zum Contrakt _do ut des_, _facio
ut facias_, nicht zum Herzens-, sondern zum Sachentausche machen? --
_Damon-_ und _Pythias-_Freundschaften sind Fälle, die zu den seltenen
gehören, und die bei dem Einerlei der Weiber, bei ihrem Alltagsleben
um so weniger zu erwarten stehen, da Proben und Situationen zu
dergleichen Freundschaften durchaus unentbehrlich nöthig sind -- Und
wie verschieden sind jene _Damon-_ und _Pythias-_Freundschaften vom
Dienstgleichgewichte, das durch ein gewisses Einverständniß bewirkt
wird. Weiber müssen jetzt von Geschlechtswegen, wo nicht interessiren,
so doch Herzen gewinnen, wo nicht angebetet, so doch geliebt werden
wollen; setzt sie über die Sinnlichkeit hinaus, und ihre Eitelkeit,
ihre Neugierde, ihr jetziger Hang zum Vergnügen werden sich veredeln
-- sie werden nicht aufhören, Weiber zu seyn; -- wie unglücklich wären
wir, wenn sie das könnten! -- nur werden sie aufhören, _die_ Weiber zu
seyn, die sie jetzt sind -- Diese Verwandlung wird uns heben, statt
daß man uns jetzt, wie jenen Elephantenleiter, fragen könnte: _bist du
darum so trotzig, weil du Thiere commandirst?_ An uns ist der erste
Schritt, und nur von unserm bußfertigen Entschlusse hängt es ab, diese
Revolution zu bewirken. Werdet andere Männer, und Alles, vorzüglich
die Weiber, ist anders als jetzt. Mit dem Maße mit dem wir sie messen,
werden sie uns wieder messen. _Dienstfreundschaft!_ Ist sie denn unserm
Geschlechte eigen? Nicht nur die Kraft, auch den Schein verleugnen wir.
Führen die Staatsdiener nicht unter sich den dreißigjährigen Krieg?
Der Financier ist wider den Justizmann, und der Justizmann wider den
Financier; das diplomatische Corps wider das Kriegs-Departement, und
dieses gegen jenes -- Einer will den andern übermeistern, ohne daß er
seiner selbst Meister ist: Einer will dem andern die Gränze verrücken,
einer stellt dem andern ein Bein -- Doch, leider! ist es immer der
Staat, der bei dieser Gelegenheit in die Grube fällt -- Oft giebt
sich sogar _Richtercomplott_ und _Höllenbund wider den Unterdrückten_
für Dienstfreundschaft aus; und da ist das letzte Übel ärger, als
das erste; da ist guter Tag und guter Weg ein Himmel gegen jene
Mörder-Bande --
Der sittliche Zustand der Weiber gründet sich sehr natürlich auf
ihren gesetzlichen -- Da das Mädchen sich ihren Gefährten des Lebens
nicht laut und deutlich wählen kann; so sieht es sich genöthiget,
dieses Geschäft zutrauensvoll seinem Auge zu übertragen, das, an diese
Einladung gewöhnt, nie ganz diese Weise aufgeben kann -- Man scheint
dieser Manier eine Art von Dankbarkeit erweisen zu wollen, die jetzt,
da Alle dies Blickspiel treiben, das Unanständige nicht hat, das es
sonst haben würde. Diese Blicke, wodurch sie eine besondere Art von
Beherrschung, die man Augenherrschaft nennen könnte, und eine gewisse
gefällige Freundschaft üben, haben ihren besondern _Contract social_
und so bestimmte Gesetze, daß man auf ein Haar weiß, wann die erlaubte
Grenze _überblickt_ wird -- Dem Reinen ist Alles rein -- Wer findet
nicht einen sicheren Weg zur Wonne, in dem schönsten der Spiele, einer
verstohlnen Liebe? Die Genüsse der Verstohlenheit steigen zu einer
geistigen Würde, zu einer hinreißenden Delicatesse -- Durch jenes
_Glück_, das die Mädchen sich _erblickten_, durch jene anziehende
Kraft, wodurch sie auf die Jünglinge wirkten, hat ihre Verlegenheit
auch bei weitem noch nicht ihr Ende erreicht, wenn sie die Ehre haben,
in die Gewalt der Männer zu kommen. Sie sinnen unaufhörlich darauf,
diese Gewalt durch alle Künste einzuschränken, so daß am Ende nicht
viel davon übrig zu bleiben pflegt -- Da sehen sich denn Weiber
zuweilen -- ist es ihnen zu verargen? -- nothgedrungen, vermittelst
der Augen mit getreuen Nachbarn und desgleichen Allianzen zu ihrer
Deckung einzugehen; und so unschuldig dieser Freundschaftsanfang
gemeiniglich ist, so schuldig können oft Schutzverträge dieser Art
werden. Von Personen ihres Geschlechtes können sie keine Beihülfe
erwarten, und ihre Freundschaften unter sich sind von anderer
und originaler Weise. Giebt es aber nicht eben so viele wahre
_Freundinnen_, als es wahre _Freunde_ giebt --? Von der bürgerlichen
Verbesserung der Weiber wird es abhangen, daß ihre Freundschaftsanlagen
berichtiget und verbessert werden -- Wie unbillig sind wir, von
Weibern -- denen wir die Würde Personen zu seyn, versagen -- mehr
zu fordern, als ihnen zu leisten möglich ist! -- -- Fast könnte man
behaupten, daß die Gesetze, die für ihr Vermögen, wie für das Vermögen
eines Unmündigen, sorgen, ihre Personen darüber vernachlässigen, oder
sie wenigstens vergessen zu haben scheinen. Frauenzimmer, welche
Mütter werden können, sind keine Kinder mehr -- Der bittere, nicht
unverdiente Vorwurf, den man unserem Geschlechte macht, _»daß es
heut zu Tage keine Kinder mehr gebe«_ -- stehet er nicht mit unserer
Grausamkeit, die Weiber als große Kinder zu behandeln, in engerer
Verbindung, als man denken sollte? -- -- --
Es giebt Regenten, die sich den landesväterlichen Wunsch des _Caligula_
aus Geitz eigen machen: ach, wenn doch alle ihre Provinzen nur Einen
Hals hätten! nicht um ihn zu brechen, sondern nur eine einzige Röhre
zum Essen und zum Trinken in ihrer Monarchie zu haben. So tyrannisch
bin ich nicht in Hinsicht meiner guten Freunde von Opponenten, die
es indeß nicht viel besser als die Virtuosen machen, welche oft
beschwerlich sind, wenn sie Niemand hören will, dagegen stumm und
eigensinnig, wenn sie sich hören lassen sollen.
_Die Unbeständigkeit soll ein so charakteristischer Zug des weiblichen
Verstandes seyn, daß Weiber bei keinem Gegenstande der Untersuchung und
des ernsten Nachdenkens mit gleicher Anstrengung lange zu verweilen im
Stande wären._
Der größte Theil des andern Geschlechtes, der Mittelstand, hat nur eine
einzige Art von Beschäftigung, kommt nie aus dem Takt, und weiß nur vom
Hörensagen, was lange Weile ist. Diese entsteht aus einer Art von Luxus
der Beschäftigungen, und gehört in der Regel zu den Eigenschaften der
Männer, obgleich auch Damen höherer Region an diesem Übel Theil nehmen,
und an demselben schwach und krank danieder liegen, wenn das Vergnügen
länger dauert, als sie es auszuhalten gewohnt sind. Die Frau Gräfin
hatte lange Weile in der Komödie, weil heute noch Redoute ist; allein
auch auf der Redoute wird ihr die Zeit lang werden; weil sie keine
Partie findet; und auch wenn sie diese gefunden hat, würde die Zeit von
ihrem Blei kein Gran verlieren, da ihr Cicisbeo bei dem fürstlichen
Souper lange Weile hat, und sie mit ihrem Verehrer nicht _minnespielen_
kann. Bei _einem einzigen_ Spiel findet die schöne Welt zu wenig
Beschäftigung. Konnte doch _Julius Cäsar_ lesen, schreiben, und sieben
Cabinetssekretarien sieben besondere Briefe diktieren! -- -- Und
lebt die schöne Welt wirklich? -- Nein doch! sie spielt das Leben --
Unbeständig überhaupt find' ich das andere Geschlecht nicht mehr nicht
weniger, als das unsrige; vielmehr ist ihm eine gewisse Weltüberwindung
eigen. Es verstehet sich darauf in's Dunkle zu werfen, und glänzt eben
darum desto besser -- Stilles Verdienst ist sein Eigenthum; und sind
dies _Anzeigen_ des Unbestandes? -- Zeitiger und fester nimmt es seine
Partie als wir -- Zwanzig exemplarische alte Jungfern gehen auf einen
Hagestolzen gleicher Art.
_Die große Lebhaftigkeit weiblicher Empfindungen und weiblicher
Einbildungskraft, das zu reitzbare Nervensystem soll indeß Schuld an
der Unbeständigkeit und dem bloß flüchtigen Feuer bei Gegenständen des
Nachdenkens in Hinsicht der Weiber seyn; auch sollen sie für große
Gegenstände des menschlichen Wissens nur selten ein wahres Interesse
fühlen_ --
Und giebt es denn in unserm Geschlechte Viele, bei denen jene Ausdauer
ist? die ein, dem ersten neuen und frappanten Eindruck gleiches, Feuer
bei scientifischen Gegenständen behaupten, die dem Spiele schnell auf
einander folgender angenehmer Empfindungen widerstehen, und einem
Gegenstande getreu bleiben bis in den Tod? Hat nicht fast jeder, außer
seinem Haupt-, noch einen Neben-Beruf, den er Erholung nennt, und an
dem er weit mehr hängt, als an seiner Hauptsache? Die eigentliche
Strebsamkeit ist dieser Nebensache gewidmet: und hierbei pflegt man es
auch, durch Gottes Segen, in kurzer Zeit weiter zu bringen, als bei der
eigentlichen Hauptsache. Friedensschlüsse verbinden jeden, nur nicht
die, welche sie schlossen; und angewiesene Officianten haben überall
Kraft und Macht und Glauben in ihrem Amtsbezirk, wenn sie gleich --
(während sie eine Aktenrelation fertigen, ein Paar über Nichts und
wider Nichts uneins gewordene Nachbarn ausgleichen, dem jungen Greise
von Vormunde, bei dem sein Mündel das erloschene Feuer anfachen soll,
dies unschuldige Geschöpf entreißen, ein Domainen-Stück taxiren, den
verfallenen Nahrungsstand eines Fleckens untersuchen, die Klagen
von hundert unterdrückten Bauern hören, und einer Wittwe zu dem ihr
vertheuerten Rechte verhelfen, und ihre Rechtssache verkürzen sollen)
-- ein Lied auf den Frühling zusammenstümpern, einer Wildenschweinsjagd
beiwohnen, ein Pikenik abwarten, eine Strohkranzrede halten, oder in
Liebelei versinken -- Haben doch Könige und Fürsten Kühe gemolken,
Netze gestrickt, Knöpfe gedrechselt, gemahlt u. s. w. _Leibnitz_ war
so wenig _Professor Philosophiae_, als _Wieland Professor Poëseos_;
und was giebt es denn für große Gegenstände des menschlichen Wissens,
für die nicht Jemand aus dem andern Geschlechte eine Neigung gezeigt
hätte? Die Geduld, das Ausdauern der Weiber ist zum Bewundern; und
legen sie nicht täglich davon ein Zeugniß ab, indem sie die Formen
nicht zerbrechen, in welche Gewalt und List sie goß? indem sie Kinder
erziehen und in's Geleise bringen, die ihre Väter oft durch blinde
Liebe und eben so oft durch blinde Strenge verderben --? indem sie mit
ihren Männern (leider! nur zu oft alten Kindern) gelinde umgehen, wie
mit jedem Übel, das nicht zu ändern ist, und sie heben und tragen und
leiten, um sie nur wenigstens leidlich zu erhalten? -- _Aristoteles_
ging spazieren, wenn er lehrte und lernte, und hieß der _Spazierer_
(Peripatetiker) -- Oder ist es nöthig, daß Alles im ersten Feuer
gearbeitet wird? daß die Phantasie uns Alles mit Flammen mahlt? und
daß Alles, was wir denken und sagen, ein immerwährendes Feuerwerk,
ist? -- Außer dem Feuer giebt es noch andere wohlthätige Elemente
-- Ungezügelte Bilder, funkelnde Sprüche, tiefgeschöpfte, schwer
herausgezogene Sätze mögen immer bleiben, was sie sind; es giebt
Gedanken, die ihren stillen Werth haben -- die, gerechtfertigt werden
durch That --! -- Wenn den gelehrten Arbeiten der Weiber eine gewisse
Furchtsamkeit anklebt -- ist es Wunder, da sie sich in die gelehrte
Republik bloß hineinstehlen müssen? Von Natur sind sie dreister als
wir; das Gefühl des Unvermögens, den Vorzügen Anderer gemäß zu reden
und zu handeln, das Allem eine gewisse Ängstlichkeit giebt, ist ihre
Sache nicht -- Die Gabe ihrer leichten ungezwungenen Unterhaltung
wird ihren Vortrag nie mit üblen Angewohnheiten und Einschiebseln
verunstalten, die sich nicht viel besser ausnehmen, als wenn verlegene
mit der Welt noch unbekannte Jünglinge von ihren Händen und Füßen
geärgert werden -- oder wenn Fliegen in ein reitzendes Gericht fallen.
Müßige Phrases in's Gespräch einschalten, heißt ihnen: die Zeit tödten;
und durch schöne Redensarten einnehmen: das Vergnügen als Zweck des
Lebens behandeln. Seht Prinzen -- und seht regierende Herren selbst,
wie furchtsam sie sind! -- Das Hof-Ceremoniel scheint nur erfunden
zu seyn, ihrer Blödigkeit auszuhelfen. Auch giebt es eine edle
Freiheit, welche die Folge eines guten Gewissens ist, -- so wie es ein
Wohlbefinden giebt, ein Gut- und Übelaussehen, das vom Gewissen kommt;
und dies ist dem andern Geschlecht eigen -- Warum sollten Weiber denn
wohl als Schriftstellerinnen furchtsam und verlegen thun und seyn, da
die aufgehaltene Sprache sich durchbrechender Empfindungen eine Gewalt
und Stärke besitzt, gegen die schwerlich sonst etwas zu wirken vermag,
als unser kritischer Übermuth, der die Weiber durchaus nicht aufkommen
lassen will? Weiber wissen Wahrnehmungen zu Beobachtungen zu erhöhen;
und da Männer Sätze zu Grundsätzen zu erheben wissen, (die, wohl zu
merken! der Philosoph sogar dem Mathematiker vorschreibt) und mit ihnen
Tausend schlagen: so schlügen Weiber mit ihrem Witze gewiß Zehntausend,
wenn Männer ihn nicht durch eine Art von Gründlichkeit (die genau
genommen wenig oder nichts bedeutet) zu lähmen und in Verlegenheit zu
setzen suchten. Weiber besitzen die Geschicklichkeit, alle Seelenkräfte
auf Witz zurückzubringen -- Gelingt ihnen nicht Umfassung der Sache auf
eine bewunderungswürdige Weise? Wissen sie nicht das ewige Einerlei,
wozu sie verurtheilt sind, unübertrefflich schön zu modificiren? und
_Aufmerksamkeit in hohem Grade_, oder _Scharfsinn_ zu zeigen? Wie
können sie aber einem Schwalle von Kunstwörtern widerstehen, womit
wir Sturm laufen! wie eine schwerfällige Gelehrsamkeit widerlegen,
wodurch wir sie aus dem Tempel der Wissenschaften hinauskritteln,
dessen Allerheiligstes doch so leicht und einfach ist --! Warum
soll es ihnen an Gedankenfülle, großen erhabenen Darstellungen von
Charakteren, an hohem Schwunge gebrechen, oder an Schöpfungskraft
und hohem Grad des Enthusiasmus, da sie von dem allen ungesuchte und
anspruchlose Proben im gemeinen Leben äußern? -- Feine originelle und
der Natur abgelauschte Züge sind ihnen eigener als uns; was ihnen
am scharfen Umriß bei ihren Charakteren (richtig ist er fast immer)
abgeht, ersetzen sie durch ihr lebendiges Colorit -- So wie sie
ihren Körper zu kleiden verstehen, so kleiden sie auch ihre Gedanken
-- Die Angemessenheit ihrer Worte und die große Einfachheit in der
Wortfügung, geben ihrem Styl eine Deutlichkeit, die nichts übertrifft.
Die besten Denkzettel, die ein Autor seiner Schrift anhängen kann,
sind, wenn er durch seine Darstellungen uns an uns selbst erinnert;
wenn seine Schrift dem Menschen durch das Herz geht; wenn die Leser
sich einbilden: es fehle wenig oder nichts, so hätten sie diese Schrift
selbst stellen können; sie wären im Stande gewesen, sie dem Autor in
die Feder zu sagen; aus ihrem Herzen hätt' er es genommen und ihnen
verkündiget -- Solch ein Widerschein erleuchtet und frommt!-- Wir
lassen uns von _Ideen_, wie _Sokrates_ von seinem _Dämon_, verfolgen,
wir versetzen uns, wie _Plato_, in eine Republik; und so wie der,
welcher ein unverwandtes Auge auf Einen Punkt heftet, zuletzt sieht,
was er sehen will: so sehen auch wir mit dem Auge der Seele Windmühlen
für Riesen, Wirthshäuser für Schlösser, Teiche für Weltmeere, eine
Abderitische Posse für einen wohlüberdachten Finanz-Kniff oder
Operation an -- Nicht genug; auch Worte spielen den Meister nur zu oft
über uns -- Wir veruntreuen ihre Bedeutung, werfen eine willkührliche
Markscheidung derselben auf, und fallen, wie Leute, die reich werden
wollen, in Versuchung und mancherlei Stricke, wenn wir nach der
leichtesten Art reich zu werden, _zu sparen_, oder nach der schwersten,
_zu speculiren_, suchen -- Wir arbeiten Alles zum Druck aus, in der
bestimmten Absicht, es dem gelehrten Publico zu überantworten, oder
es in einem privilegirten oder unprivilegirten Cirkel vorlesen zu
lassen -- Und ob es gleich freilich correkter ausfällt, wenn der Inhalt
lehrreicher ist, oder so aussieht, wie ein hingeworfener weiblicher
Aufsatz; so wird die Arbeit des anderen Geschlechtes doch mehr
Individualität zeigen, und eine Intuition behaupten, die wir, im Namen
und von wegen unserer stupenden Gelehrsamkeit, fast keinem unserer
Werke in gleichem Grade verleihen können. Leichter und flüchtiger
sind weibliche Arbeiten; allein darum oft treffender, richtiger,
eindrücklicher. Weiber lieben schon nicht lange Worte, weil hier eine
Hauptsylbe sich die anderen unterordnet und sich die Herrschaft über
diese anmaßt -- Lange Perioden sind ihnen nicht angenehm, weil sie die
Alten nicht genug kennen, weil dieselben schwerer zu lesen und zu
fassen sind, und weil der Witz ein Todfeind dieser Potsdammer ist --
von denen ein plumper Holländer behauptete, daß nur ein kleines Herz
in einer dergleichen gewaltig großen Maschine gefunden werde -- Selten
lassen Weiber einen üppigen Sprößling des Ausdruckes aufschießen -- und
ereignet sich der Fall, so ist es eine Feldblume, die sich nicht aus
den Grenzen der Bescheidenheit wagt -- Bei uns gewinnt Nachdenken, bei
Weibern Empfindung die Oberhand -- Die Oberhand, sag' ich; denn auch
Nachdenken leistet der weiblichen Empfindung hülfliche Hand: und sind
in ihren Aufsätzen nicht alle Ungleichheiten geebnet, so bleibt ihnen
dagegen mehr Eigenthümliches -- Man rücke das Ziel ihres geschäftigen
Lebens über die Küche und Stricknadel hinaus; man führe sie nur an: und
sie werden uns sehr bald an Scharf- und Tiefsinn übertreffen, ohne sich
kraft ihres gesunden Menschenverstandes zu versteigen. Ach! wer kann
sich entbrechen, wenn vom Vorzuge unseres Geschlechtes die Rede ist,
mit _Daniel_ auszurufen: Seht, das sind eure Götzen!
_Weiber können nicht allein seyn_ --
Nicht allein? Lieber! wenn die Einsamkeit gemahlt werden soll, muß ein
Weib sitzen, oder sie ist nicht getroffen.
_Oder nichts allein überlegen._
Und doch ziehen Männer sie alle Augenblicke zu Rath; und wohl ihnen,
und dem Collegio und dem Staate, wenn Männer es thun! O! wie gern
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    Süzlärneñ gomumi sanı 4333
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1594
    37.1 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 04
    Süzlärneñ gomumi sanı 4276
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1559
    36.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 05
    Süzlärneñ gomumi sanı 4265
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1523
    38.1 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 06
    Süzlärneñ gomumi sanı 4286
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1573
    37.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.0 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 07
    Süzlärneñ gomumi sanı 4325
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1517
    38.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.0 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 08
    Süzlärneñ gomumi sanı 4318
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1583
    38.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 09
    Süzlärneñ gomumi sanı 4161
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1553
    36.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 10
    Süzlärneñ gomumi sanı 4345
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1525
    36.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 11
    Süzlärneñ gomumi sanı 4412
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1563
    38.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 12
    Süzlärneñ gomumi sanı 4256
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1589
    35.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 13
    Süzlärneñ gomumi sanı 4317
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1565
    38.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 14
    Süzlärneñ gomumi sanı 4340
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1580
    38.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 15
    Süzlärneñ gomumi sanı 4310
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1512
    38.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 16
    Süzlärneñ gomumi sanı 1826
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 811
    45.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.