Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 11

Süzlärneñ gomumi sanı 4412
Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1563
38.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
53.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
58.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
italki
Räthe; sie gehörten jederzeit zum geheimen Ausschusse des Staatsrathes,
dessen Dekrete das Plenum blos mit Curialien versah -- und dem es
Sekretariendienste erwies. -- Und wem ist hier ein _dirigirendes
Weib_, wär' es selbst eine Maitresse, nicht lieber als Leithämmel
von Kammerdienern, Hofzwergen, Heiducken u. s. w., die ohnehin nur
Substistuten ihrer Weiber oder ihrer Liebchen sind? Nicht bloß mit
dem klingenden Spiel und den fliegenden Fahnen ihres Witzes, nicht
bloß durch den vermittelst der Ideen-Association verstärkten Vortrag
wissen Weiber sich Eingang zu verschaffen; ihr zur Beurtheilung
geschmeidiger Verstand vermag Alles -- Wie manchem Tyrannen von
Minister, der mit den Thränen des Volkes sein Spiel, und mit Glück
und Unglück der Menschen Handel trieb, der Alles drüber und drunter
warf, wußten sie auf eine bessere Bahn zu lenken! Weiber halten den
Faden, an dem die Cabinette geleitet werden: sie mischen die Karten,
mit denen die Excellenzen spielen; und so wie neue Hindernisse neue
unberechnete Kräfte erzeugen, so gelangten sie oft vermittelst ihrer
Schwachheit zum höheren Grade der Stärke -- Ein sanfter gemäßigter
Charakter ist dem andern Geschlecht eigen -- Die Natur verlieh ihm dazu
große unverkennbare Anlagen, und nur bei wenig mehr philosophischem
Nachdenken und Ausweichung der Verführung, würde das schöne Geschlecht
uns eine gewisse edle unempfindliche Gleichgültigkeit gegen so
Manches lehren, was uns jetzt so leicht außer uns setzt; und diese
Gleichgültigkeit ist ohne allen Zweifel die Krone des diesseitigen
Lebens. Hat die Natur nicht oft den _Correggio_ an der Schönheit und
Sittsamkeit übertroffen, womit er seine Frauenzimmer ausstattete? Woher
nehmen Mahler ihre Engelgesichter? und was ist der Sanftmuth unmöglich
-- ob sie gleich sich zuweilen, auch rückwärts zum Ziele zu kommen,
verbunden sieht? Welche scharfe Umrisse, welches lebendige Colorit
geben die Weiber ihren Vorstellungen und den Charakteren, die sie darin
verflechten! Gleich ihr erster Blick trifft das Ungewöhnliche bei jeder
Sache, und da dies Ähnlichkeit mit dem Wunderbaren hat, an welchem
die meisten Menschen so gern hangen bleiben -- ist es Wunder, wenn
sie oft selbst auf das tägliche Brot ein solches Licht fallen lassen,
daß es feierlich wird? ist es Wunder, wenn sie das ländliche Mahl zur
Würde eines hohen Festes erheben? Höhere Deutlichkeit und stärkendes
Licht mit mehr Vergrößerung zu vereinigen, ist das Ziel, das sie mit
so wenig Mühe und Aufwand erreichen, ob es gleich so überschwenglich
wirkt -- Das andere Geschlecht nimmt in der Regel _für_, das unsrige
_wider_ sich ein. Jenes ist gut, bis das Gegentheil bewiesen ist; --
von uns heißt es: wir sind böse, bis man unser Gutes außer Zweifel
gesetzt hat. Weiber haben einen _Vor_-, wir einen _Nach-_ Geschmack
-- Jene Runzeln, die das Alter von der Weisheit, oder die Weisheit von
dem Alter hat, schrecken weder ihren Witz noch ihren Verstand ab --
und nichts, weder Verstand, noch Schönheit, noch Vermögen, macht sie
schüchtern -- Dem Verstande lauern sie sehr auf den Dienst, und finden
bald zu ihrem Troste etwas an Lehr' und Leben der Herren Philosophen
auszusetzen, worüber schwerlich etwas einzuwenden ist; und da sie
geborne _Naturalisten_ (im natürlichen Sinne) sind -- wie leicht wird
es ihnen, von _Artisten_ ein Federchen abzulesen! Weit eher als wir,
haben sie Anlage, zu dem von Vorurtheilen und Aberglauben befreieten
Gebrauche der Vernunft zu gelangen -- auf ein Haar wissen sie den
gelahrten Weizen von der gelahrten Spreu zu unterscheiden -- und den
Shakespearschen Ausdruck zu deuten: »er redet eine Menge Nichts -- zwei
Weizenkörnlein versteckt er in zwei Bündlein Spreu.« Weiber sind dazu
gemacht, den Philosophen, wenn er sich in den Spinneweben des Systems
verlor, (wie ein bekannter Gelehrter sich in seinem eigenen Hause, das
wohl gar ein Familienhaus und vom Großvater und Vater auf ihn gekommen
war, verirrte) an Stell' und Ort zu bringen und zu orientiren; sie
geben ihm, wie _Ariadne_, einen Faden in die Hand, und rufen Jedem
zu, der Länge und Breite nicht unterscheidet, der das Ruder seiner
selbst eingebüßt hat: _Vous êtes orfèvre, Monsieur Josse_! -- Der
Geist jener Philosophie, die der Übermenschlichkeit nicht wohl will,
hat schon lange auf ihnen geruhet -- Wer wußte es besser als sie, daß
weder praktische noch theoretische Vernunft Überzeugungen, vom Daseyn
intelligibler, unsinnlicher Gegenstände zu verschaffen im Stande ist,
und daß wir uns in unvermeidliche Widersprüche verirren, wenn uns beide
Vernunftarten unsinnliche Gegenstände feil halten. Weiber fühlen das
Halbwahre von allem jenem, was so gern im Allgemeinen gesagt wird, und
bestehen durchaus darauf, daß dergleichen Behauptungen individueller
gemacht werden -- Sie handeln nach nahe liegenden Motiven -- Spieler,
Schiffsleute und alle die durch Glücksfälle regiert werden, die
Avantüriers nicht ausgenommen, sind zum Aberglauben geneigt -- ist es
Wunder, daß die Weiber es weniger als wir sind? -- Die Schönheit bei
einer Mannsperson gilt ihnen durchaus nichts; und wenn man den reichen
Mann in Ehren hält, weil er, wenn er wollte, helfen könnte, so wissen
sie wohl, daß er es nie wollen wird -- Ihre unbefangene Seele findet
überall Weg und Steg; und wer nur ein fleischern Herz hat -- kann der
ihrer Herzlichkeit widerstehen? Die Frau eines Lichthökers hatte kein
Bedenken, an der armen Seele des _David Hume_ ihr Heil zu versuchen.
_Hume_ konnte die Seelsorge, die sie für ihn hatte, nicht anders vom
inneren Lichte abbringen, als daß er ihr versprach, sein äußeres Licht
von ihr kaufen zu wollen. -- Vom Philosophen _Terraston_ sagte _Madame
de Lassay_: nur ein Mann von Witz könne ein solcher Thor seyn; -- und
wär' es historisch richtig, daß _Karl_ XII an den Senat geschrieben
hätte: »ich will euch meinen Stiefel schicken, dem ihr gehorchen
sollt;« so würden die Weiber der Herren Senatoren laut gelacht haben.
-- Was doch kluge Weiber von dem weltberühmten Processe des Ehrenmannes
_Hastings_ denken mögen, der für die Papiermüller allein schon so viele
Sporteln abwirft! Nie konnten sie sich des Lachens oder des Weinens
über die jetzt sanft und selig entschlafende Pariser Policei enthalten,
welche weiland Farcen und unmenschliche Trauerspiele unter den Scheine
der Wachsamkeit und Obhut aufführte -- Wie war es möglich, in, mit, und
unter dieser elenden Policei sich Ausnahmen von der Wahrscheinlichkeit
der menschlichen Wachsamkeit zu denken! »Hier sind wir alle entweder
Fürsten oder Dichter,« sagte _Voltaire_, als er sich bei einem Fürsten
zu Tische setzte; und das ist der eigentliche Ton eines Weibes -- Sie
sind nicht für Gemähldeausstellungen, wo denn doch auch gegen Einen
Kenner zehn Schuster sich einfinden, die über den Leisten gehen; sie
wirken zwar im Stillen, doch wirken sie am liebsten ins Allgemeine, wie
die Natur, ihre Schutzgöttin -- Oder kann man dies etwa nicht anders,
als wenn man Kanzeln und Rednerstühle ersteigt? In der allgemeinen und
sichtbaren Kirche giebt es Lehrerinnen, so wie Lehrer, ohne daß beide
examinirt und ordinirt sind --
Es ist dem andern Geschlecht eine schonende Gutmüthigkeit im
historischen Urtheil eigen; doch verstehen es Weiber, ein Faktum, so
wie einen Menschen, (immerhin so verwickelt als möglich) aufzulösen,
und zu concentriren. Auch können sie jenen Totaleindruck, den
Faktum und Mensch auf sie machen, Andern mittheilen, welches uns
schwerer wird. -- Glückseligkeit ist, so wie Wahrheit und Gottheit,
eine Einheit; diese Einheit in Allem herauszubringen, ist eine
hohe Weisheit, und, wir wollen gerecht seyn -- sie ist den Weibern
eigen. Bei uns wird oft eine Sache, die auch anders scheinen kann,
die diesem oder jenem Sonderlinge wirklich anders vorkam, gleich
zum Gegenstände eines gelehrten Streites. Da haben wir denn eine
extrafeine Geschicklichkeit, die Zweifelsgründe bald zu verstecken,
bald wieder sichtbar zu machen, ihrer Größe eine Elle zuzugeben oder
abzunehmen, und die Entscheidungsgründe mit denselben so abzuwägen,
daß, wenn gleich, besonders bei dem Faktum, die beiderseitigen
Wahrscheinlichkeiten einander ziemlich gleich sind, doch die Schale, je
nachdem wir wollen, steigen oder sinken muß. -- Das andere Geschlecht
liebt keine Spielgefechte mit einer langen Linie aufgestellter und
überwundener Argumente -- Eins ist ihm Noth. Nie wird es das Publicum
mit Sophismen äffen: es verliebt sich bei weitem so leicht nicht wie
wir in eine Idee, die im Grunde keinen Gegenstand hat; allein es
fürchtet auch dergleichen Gespensterideen weniger als wir -- Gelehrte
und witzige Leute, (Gelehrte in dem Sinne der gelernten Gelehrsamkeit
genommen) blind verliebt in den Gegenstand, dem sie nachjagen, verargen
sich auf diesem Wege kleine Unrichtigkeiten nicht -- Alle Menschen
sind Lügner, heißt es in der Schrift; Weiber sind hier wachsamer und
peinlicher. -- Man sagt: starke Wahrheiten wären nur für gute Köpfe,
(so wie starke Getränke nur für ächt nervige Menschen sind;) schwache
würden schwindelig -- Man mache mit Weibern den Versuch, und wir
werden finden, daß es keine Wahrheit giebt, die ihr Kopf nicht ertragen
könnte; sie wollen so weit wie möglich -- Wir glauben zu leicht, daß
unser Plan regelmäßig organisirt sey; die Weiber sind leichtgläubiger
bei der Ausführung -- Sie fürchten nichts Hohes, nichts Niedriges,
nichts was Unwissenheit oder Gelehrsamkeit, Witz und Unwitz, Verstand
italki
und Unverstand vermögen; wäre ihnen die ausübende Gewalt anvertrauet
-- sie würden sicher mehr leisten als wir, und, wenn sie sänken, es
wie der sterbende _Sokrates_ machen, der, als er seine Füße durch Gift
schon in Leichnam verwandelt fühlte, sie streichelte und mit lachender
Stirne sagte: so nahe gränzen Vergnügen und Schmerz an einander; --
oder wie _Seneca_, der Wasser mit seinem Blute vermischt, _Jupiter
dem Befreier_ weihete. Ach, wie oft, wenn mich so mancher Dienst-Nero
bis aufs Blut verfolgte und die Wuth blödsinniger Tyrannen mir zwar
nicht die Ader öffnen ließ, wohl aber mir weit härter fiel, stärkte
mich dieses Weihwasser, und das Elogium _Jupiter dem Befreier_! --
Beweis von der Freudigkeit im Tode der Weiber? Beweis! Seht Männer
und Weiber sterben. Ist Philosophiren sich zum Tode vorbereiten,
so sind die Weiber große Philosophen; und in Wahrheit, sie sind es
unendlich praktischer als wir. Zwar sagt man: studieren sei sterben
lernen, weil man seinen Geist dem Körper entzieht, ihn über den Körper
erhebt; allein Weiber haben diese Kunstgriffe nicht nöthig, um den Tod
zu hintergehen und ihm das Schwert aus der Hand zu schlagen -- Warum
Fechterkünste? Den Tod so ganz wie er da ist verachten, _ist_ Weisheit;
ihn durch Stratageme hintergehen, _scheint_ Weisheit zu seyn. Kein
einziger zieht ein anderes Loos; wir sind Alle zum Tode verurtheilt --
nicht aber als Kriminalverbrecher, sondern als Menschen. -- Käme es auf
Weiber an, sie würden selten den Ärzten ihr Lebens- und Todesurtheil
anvertrauen, und sich von ihnen das Leben absprechen lassen --
Mißtrauisch gegen die Kunst _Galens_, haben sie Alle eine Neigung,
sich, wenn ja noch etwas seyn soll, einem Unzünftigen anzuvertrauen.
Ich muß und ich will, ist ihnen fast einerlei; -- und soll es auch
nicht also seyn? Jene Grundsätze einer bekannten Sekte: entweder
Vernunft oder Strick -- entweder sich ins Leben schicken oder es
verlassen, sind den Weibern wie angeboren. Nur _der_ kann frei leben,
sagte ein Weiser des Alterthums, der den Tod zu verachten weiß. Wie
viele Freiheitsanlagen sind den Weibern bei ihrer Todesgleichgültigkeit
eigen! Sollte man sie etwa eben dieser Anlagen halben so sorgfältig
von der Freiheit entfernen? Nur der, welcher mehr auf sich selbst als
auf die Freiheit hält, besitzt eine Sklavenseele, und ist unwerth
der Freiheit. Sind die Weiber in diesem Falle? -- Wenn die Weisheit
verdrießlich macht, wer wird Lust und Liebe zu ihr haben? Dies Leben
ist ein Geschenk; laßt uns jeden Tag als eine Zugabe ansehen, auf die
man nicht zu rechnen im Stande war -- »Was heute geschehen kann, muß
man nicht auf morgen aussetzen;« so denken Weiber; und allerdings tragen
ihre körperliche Schwächlichkeit, die Einschränkung ihrer Freiheit
diesseits des Grabes, und das Verhältniß, das ihnen nicht das Schicksal
sondern die Männer zumaßen, zu ihrer Lebensgleichgültigkeit bei.
Vorzüglich aber bewirken sie jene größeren Leiden, welche die Natur
ihnen als Menschen auferlegte, wogegen die Mannspersonen, zu einiger
Entschädigung, sich größere bürgerliche Lasten aufgebürdet zu haben
scheinen -- »Viel Glück, _Diogenes_!« sagte der Philosoph _Speusippus_,
der wassersüchtig war und sich tragen ließ. »Wenig Glück!« antwortete
_Diogenes_, »da du das Leben in einem solchen Zustande ertragen
kannst.« -- So selten indeß weibliche Thränen Murren und Unwillen
anzeigen, und so oft sie ein leise gewagtes sanftes Sehnen nach mehr
bürgerlicher Freiheit sind; so hilft allerdings auch der Überdruß
eines Lebens, das kaum diesen Namen verdiente, ihren freudigen Weg zum
Grabe ebnen. Daß es in der andern Welt gewiß nicht schlechter für sie
seyn könne, ist die Nativität, die sie sich bei ihrem Ausgange aus
dieser Welt (wahrlich für sie einem Jammerthale) mit vieler Gewißheit
stellen -- Der Tod ist ihr Jupiter der Befreier -- Sie schaffen sich
eine andere Welt, wo Gerechtigkeit wohnt -- wo sie auf Rosen unter
einem heiteren Himmel wandeln -- ein elisisches Idyllenleben --!
Sanfte rührende Schwermuth und leise Schwärmerei helfen ihnen die
Welt und sich überwinden -- und des Lebens und des Todes Bitterkeit
verschmelzen -- Seht Weiber sterben! wie ruhig! sie sterben in der
Regel alle philosophisch. Wenn dieser Fall sich bei unserm Geschlecht
ereignet, welch ein Geschrei wird über diese Resignation erhoben!
Der Natur, der die Weiber leben, sterben sie auch; sie scheint ihnen
die Hand zu bieten, um ihnen überzuhelfen -- Die Weiber wollen nicht
täglich sterben, sie wollen nicht Augenzeugen von den zu merklichen
Verlusten seyn, die man, je länger man lebt, je mehr in Hinsicht des
Lebens macht; haben sie ein hohes Alter erreicht, so kennen sie die
Beschwerden des Lebens noch genauer, und der Tod hat keine Gelegenheit,
ihnen hart zu fallen, wenn er auch wollte. _Sokrates_ erwiederte
denen, die ihm die Nachricht brachten, daß man ihm zum Tode verurtheilt
habe: die Natur hat dieses Urtheil auch über meine Richter publicirt
-- Das Leben giebt den Tod, der Tod giebt das Leben -- Nicht nur wer
im Schweiße seines Angesichts, sondern auch wer im vollen Maße des
Vergnügens seinen Lebenstag vollbracht hat, ist gern schläfrig -- Wäre
der Schlaf nicht der ältere Bruder des Todes, es würde sich nicht so
leicht sterben lassen; jetzt aber schlafen wir nur auf länger ein,
als gewöhnlich -- Warum etwas fürchten, was Allen bevorsteht, etwas
dem Niemand entgeht, und nähm' er Flügel der Morgenröthe, um an das
äußerste Ende der Erde und des Meeres zu fliehen! -- Wenn Männer die
Kunst zu sterben lernen; so lernen Weiber die Natur des Todes: ihr
Herz erschrickt nicht, und fürchtet sich nicht -- Will man mit dem
Tode zu seinem Troste bekannt werden, so muß man Weiber und nicht
Männer im Sterben beobachten -- Gewiß stirbt man im Kriege leichter,
als auf seinem gewöhnlichen Lager; allein der Tod in der Schlacht
hat bei weitem nicht so viel Lehrreiches, wie der Tod einer Wöchnerin
in dem Feldzuge, den die Natur ihr anwies -- Wie schön ist hier der
Tod, der Tod fürs Vaterland! Ich muß abbrechen; sonst würde ich zu
sehr verrathen, daß ich in Hinsicht des Todes nur ein Mann bin. Zwei
Freundinnen, mit denen mich die Natur so nahe verband, starben diesen
Muttertod -- »Es kommt auf die Kleider an, die man dem Tode anzieht,«
sagte * * * -- Du hattest recht, Liebe -- Dein Tod war leicht, froh,
muthig angezogen -- -- -- So sterben Weiber; und wie _leben_ sie?
Männer thun, was sie thun, mehr aus Temperament, als aus Grundsätzen:
von Umständen hangen sie ab, und lassen sich von ihnen, wie Schiffe
die Mast und Ruder verloren vom Winde, hin und her treiben -- Aus
Noth, aus Trägheit, aus Bedürfniß handeln sie. Sie sind im Grunde weit
furchtsamer als die Weiber; -- es scheint nur anders. Immer verbinden
sie sich mit andern Männern, und nennen oft (o der Entheiligung
des Namens!) _Freundschaft_, was _Furchtsamkeit_ heißen sollte.
Freundschaft! wo ist eine reine? wie selten gewinnt man, ohne daß ein
Anderer verliert! -- Handlungen leiden keine Freundschaft, und nur mit
Worten scheint sie sich behelfen zu sollen -- Durch Mißwachs gewinnt
der Landmann; durch Verschwendung und Üppigkeit der Kaufmann; durch
Zank, Hader und Streit der Richter; durch Neid und Haß der Geistliche.
-- »Ein jeder Mensch hat seinen Preis, für den er sich weggiebt,« ist
die Behauptung eines Engländers, eines Mannes aus einem Volke, das
noch einen Werth auf sich zu legen versteht -- Und wenn es wahr ist,
was einer der Alten behauptet, »daß ein Arzt es ungern sieht, wenn
seine Freunde gesund sind, und ein Soldat, wenn sein Vaterland Frieden
hat;« wenn der Untergang des Einen Dinges die Schöpfung des andern
ist: wo wird reine Freundschaft seyn? Freundschaft, die allen Graden
der Versuchung gewachsen, die auch gegen eine Welt nicht feil ist --!
Von einem Freunde muß es, wie von _Voltaire'n_, heißen: Sein Geist
ist überall, sein Herz ist hier (im Hause des _Herrn von Villette_,
dessen Gemahlin _Voltaire'ns_ Pflegetochter war). Freundschaft ist
ein geschliffener Stahl, dem schon ein feuchter Hauch den Rost
zuzieht. -- Nie kann ich auf die großen Worte _Tod_ und _Freundschaft_
stoßen, ohne daß mein Herz sich ausschüttet -- und sollte mir diese
Wiederholungen nicht jedes in meiner Lesewelt verzeihen, das auch ein
Herz für Freundschaft hat, und das -- sterblich ist? -- Freundschaft
ist Leben; denn ohne sie hat die menschliche Existenz keinen Werth.
Ich habe meine Schrift überhaupt durch die Bemerkung vorgeleitet,
daß, da ich für die Freiheit schreibe, ich mich nicht selbst binden
werde. Lehre und Leben müssen sich in die Hand arbeiten; und darf ich
wohl im Münzverstande meine Schrift legiren --? genug, wenn ich mich
geleitlich halte -- und darüber wird hoffentlich kein geierlicher
Zoll- und Accisebedienter, kein Freund und Feind, mit Grunde Rechtens
Beschwerde erheben können. -- Freundschaft war die Losung, und dieses
herrliche Wort verdient, daß wir Platz nehmen. -- Die Frage: wie leben
Weiber? kann bei dieser Abschweifung nichts verlieren. Laßt Könige
licitiren: die Freundschaft ist nicht verkäuflich; -- und eine solche
Freundschaft, die, wenn sie gleich nicht zu den sieben Wunderwerken,
so doch zu den Seltenheiten der moralischen Welt gehört, würde sich
häufiger ereignen, wenn auch das andere Geschlecht bei ihren Altären
zu Ablegung der Gelübde zugelassen würde, die gemeiniglich mit der
Grundregel anfangen, seinen Freund so behutsam zu behandeln, daß er,
uns unbeschadet, auch unser Feind werden kann. Jene Einschränkung des
Zutrauens und der wechselseitigen Herzensergießung, jene Mäßigung in
Entdeckung unserer geheimen Beschwerden, hebt das, was Freundschaft
ist, auf, und macht dagegen einen gewissen Schein gäng und gebe, der
immer als Weltklugheitsmaxime Dienste leisten mag, der aber den Altar
der Freundschaft entheiligt. Unsere gegenwärtigen Freundschaften sind
gemeiniglich nichts mehr und nichts weniger, als gemeinschaftlich
geschlossene Connivenz, wo beide Theile im Gewinn sind; und so wie die
Bescheidenheit das Verlangen ist, feiner gelobt werden zu wollen: so
ist die Freundschaft ein Bund, desto reiner zu gewinnen. Heißt nicht
schon _der_ unser Freund, welcher nicht unser erklärter _Feind_ ist?
Die Kaufleute nennen _die_: Freunde, mit denen sie in Handlungsverkehr
stehen, wo es also Provision zu berechnen giebt; und so wie _der_ schon
für gut gilt, der ein böser Mensch von der allgemeinen Art ist: so gilt
_der_ schon für unsren Freund, der ein Menschenfreund, ein Mensch von
keinem schlechten Herzen ist, der uns nicht verräth und verkauft, oder
der uns zu verrathen oder zu verkaufen keine Gelegenheit gefunden hat.
Unser Geschlecht ist zu glücklich, als daß wir ächte Freunde der Weiber
seyn sollten; und zu unserer Freundschaft gegen einander, auf die wir
so stolz thun, haben die Weiber nicht das mindeste Zutrauen -- Können
wir (wie kann es nach der Weiberlogik füglich anders lauten?) wohl mit
Freundschaften aus der Tasche spielen und mit Aufopferungen prahlen, da
wir uns nicht einmal herabzulassen vermögen, den Weibern Gerechtigkeit
zu erweisen? Überhaupt ist selbst unser Leben nur halb, da wir die
Weiber nicht zu leben berechtigen; und _wie leben sie denn_?
Ob sie gleich heut zu Tage noch zu sehr der Sinnlichkeit fröhnen, woran
_sie_ weniger Schuld sind, als unsere Härte; obgleich noch bei weitem
nicht an ihnen erschienen ist, was sie seyn können und seyn werden: so
zeigen sie doch bei so vieler Gelegenheit eine Selbstbeständigkeit,
eine Fassung, die uns so oft beschämt. -- Ihre Ausschweifungen, die
wir so schrecklich vergrößern, entstehen mehr aus Befriedigung der
Eitelkeit als der Begierde. Sie haben keine andere Olympische Bahn,
als Männer zu fahen; man öffne ihnen andere, und sie werden Wunder
thun. Das Promemoria, welches jener Kaufmann in sein Denkbuch trug:
»Ja nicht zu vergessen, mich in Hamburg zu verheirathen!« ist ins
Herz der Frauenzimmer verzeichnet -- Darum das Werben ihrer Augen
-- Gemeiniglich haben sie hierbei keine Absicht; sie treiben das
Mienenspiel der Mode halben, und weil keine kluge Mannsperson daraus
etwas zu schließen wagt. _Montagne_ sagt: jungen Gelehrten geht es wie
den Kornähren; so lange sie leer sind, richten sie ihre Spitzen gerad'
und keck empor: kommen aber ihre Körner zur Reife, so lassen sie ihr
Haupt sinken. -- Warum wollen wir die Weiber wegen ihrer Mienen so
scharf richten, und Eitelkeit, Koketterie und Wollust für einerlei
halten? Man lacht über jene Dame, in deren Gegenwart man die schwarzen
Augen ihrer Nachbarin lobte, und die sehr schnell erwiederte: »jetzt
trägt man keine schwarzen Augen mehr;« sind wir aber nicht die, welche
das andere Geschlecht zu solchen Antworten verleiten? befördern wir
nicht unserer Eitelkeit halben die ihrige? Laßt die Weiber zu Kräften
kommen, und ihr werdet sehen, daß sie im lauten Geheul der Stürme,
wo Männer sich nur selten ein geneigtes Gehör zu verschaffen wissen,
bei den schrecklichen Wogen des empörten Meeres, sich finden, und
dem Meere und dem Winde _Silentium_ gebieten werden. Wenn man zur
Zeit der sanften Ruhe erlernt und überdenkt, was man zur Zeit der
Schiffbruchsgefahr anwenden will, so bleibt es zwar nicht unrühmlich,
in der Zeit zu sammeln, um in der Noth zu haben; wenn aber Weiber
selbst in diesem Ungewitter Entschlüsse zu fassen verständen; wenn sie
kein Lexicon zusammengetragener Regeln aufschlagen dürften, die ohnehin
nie ganz auf einen einzelnen Fall passen? -- wenn --? Doch, laßt uns
erwägen, nicht was dieser Wallfisch des menschlichen Geschlechtes
werden wird, wenn ihm nicht mehr Tönnchen zum Spielen zugeworfen
werden, sondern was er selbst in seiner jetzigen so traurigen Lage war
und ist! Als _Sokrates_ von der Gottheit zum _Weisen_ erhoben und ihm
das Diplom hierüber wegen seines Wohlverhaltens ertheilt ward, maß er
sich mit vielen seiner Zeitgenossen, und fand, daß Andere diese Würde,
wo nicht mehr, so doch eben so gut verdienten, wie Seine Wohlweisheit
-- Endlich überzeugte er sich, daß diese Würde, bloß weil er sich nicht
für weise hielte, ihm auf Allerhöchsten Göttlichen Special-Befehl wäre
zuerkannt worden -- Kann _der_, welcher Aufsehen macht, weise seyn?
hat _der_, bei der rastlosen Bemühung sein Ansehen zu schützen und
den Neid zu entkräften, Zeit und Raum zur Weisheit? _Ob den Weibern
wirklich die Bescheidenheit bei ihren Handlungen eigen ist?_ Die
Erfahrung überhebt mich der Antwort. Ob Weiber wirklich gehandelt
haben? O, der beleidigenden Frage! -- --
Ohne eine _Isabelle_ wäre America vielleicht noch nicht entdeckt
worden, vielleicht nicht durch _Columbus_, oder doch erst spät, und
auf einem entgegengesetzten Wege. _Ferdinand_ hatte nicht Muth und
Entschlossenheit, einem so kühnen Unternehmen seinen Nahmen zu leihen,
und seinen Schatz zu öffnen. Würde _Cicero_ ohne die _Fulvia_ die
Verschwörung des _Catilina_ entdeckt, und den Namen eines _Erhalters
des Römischen Staates_ gewonnen haben? _Karl V_ verdankte es bloß dem
Einfluß eines Weibes, daß seine Donquixotterien einen besseren Ausgang
hatten, als sie verdienten. Und warum eine größere Aufzählung solcher
Begebenheiten, an denen Weiber nicht bloß Antheil nahmen, sondern die
durch sie entstanden, durch sie geleitet und ausgeführt wurden, wo
sie nicht bloß untergeordnete Dienste leisteten, sondern der Geist
waren, der über den Wassern schwebte, die Seele, die den Gang der
Begebenheiten ordnete und lenkte! --
Frankreich ist seit zweihundert Jahren durch Weiber regiert worden; ob
gut oder schlecht, ist ein Umstand, auf den es hier nicht ankommt. Daß
es schlecht regiert ward, ist nicht die Schuld der Weiber überhaupt,
sondern jener Weiber, die listig, verwegen und ehrsüchtig genug waren,
die Zügel des Staates den schwachen Händen zu entwinden, denen das
blinde Glück sie anvertrauet hatte, oder die in anderen Rücksichten
aufgestellt wurden, und die dann, neben dem schwereren Geschäfte die
lange Weile von einem müßigen Monarchen zu verscheuchen, auf den
Einfall kamen, das ungleich leichtere Geschäft der Staatsverwaltung zu
übernehmen.
Seitdem _Semiramis_ mit rascher entschlossener Hand das Zepter ergriff,
und es mit so vieler Würde als Weisheit führte, haben viele Weiber,
und unter diesen mehrere welche die Geburt nicht für ein Diadem
bestimmte, den Herrschertitel mit Ehren getragen. Giebt es nicht
Länder, die in ihren Regentenlisten eben so viele berühmte Namen des
einen als des anderen Geschlechtes aufführen? Wenn das Cabinet außer
der _Ritterin d'Eon_ keinen weiblichen Geschäftsträger aufzuweisen hat;
sollte dies wohl die Unfähigkeit des anderen Geschlechtes beweisen?
Bei Allem, was durch Vernunft erklügelt, durch Dreistigkeit errungen,
durch Witz erhascht, durch Gutmüthigkeit erreicht werden kann, wird
die schöne Welt nicht zurückbleiben; -- und wenn feile Seelen allen
Triebfedern dienstbar sind, werden Weiber nie vergessen, was anständig
ist -- welches da, wo der Anstand sich das Ansehen giebt am höchsten
getrieben zu seyn, oft schnöde vergessen wird. Lord _Chesterfield_ soll
bei einer Assemblee auf _Voltaire'ns_ Frage: _halten Sie die Englischen
oder die französischen Damen für schöner?_ geantwortet haben: _ich
verstehe mich nicht auf Gemälde_; und doch wüßt' ich keinen Hofmann,
der sich so zu schminken verstanden hätte, wie dieser Mann, der unter
den Lords den Gelehrten, und unter den Gelehrten den Lord machte. Wer
_le fin du fin_ in dem diplomatischen Fache kennt und übt, richtet
auf diesem Wege oft am wenigsten aus -- Adler fangen nicht Fliegen,
und der Prätor setzt sich über kleinfügige Subtilitäten hinweg --
Der weibliche Vortrag ist gemeiniglich mit dem was vorgetragen wird,
aus Einem Hause; diese Zwei sind Eins, und nie oder selten findet
hier eine Mésalliance Statt, welches aber zwischen dem männlichen
Vortrage und der vorzutragenden Sache sehr oft der Fall ist -- Wüßten
wir, was in Cabinetten durch Weiber geschehen ist: wir würden über
die interessantesten aller Spiele, die Täuschung der Imagination,
erstaunen, wodurch Weiber zu ihrem Zwecke kamen; wir würden die Kunst
bewundern, mit welcher ein Weib oft den Faden einer Begebenheit
anspann, den sie durch alle Schleichwege der Intrigue glücklich bis zum
Ziel hinausführte. Eigentlich scheinen sie jener Künste, worauf die
Politik heut zu Tage stolz thut, sich bloß darum zu bedienen, daß die
Männer mit gleicher Münze bezahlen können; im Grunde sind sie von Natur
aus, weniger, als wir mit jenen Schlangenwindungen der Zweideutigkeit,
mit jener politischen Falschheit ausgerüstet, die nach den Regeln der
jetzigen Kunst im Finstern schleicht; und es ist von ihrem Verstande
und von ihrem Herzen zu erwarten, daß sie die Politik säubern, und ihr
zum Besten der Menschheit mehr Natur und Wahrheit beiordnen werden. Mit
dem Talent, die heimlichsten Gedanken eines Andern auszuspähen, und sie
in den verborgensten Winkeln zu ertappen, werden sie den schlauesten
Diplomatiker überlisten, ohne daß es Sr. Excellenz gelingt, ihnen ihr
Geheimniß zu entwenden; und obgleich der Wille der Principal-Excellenz,
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    37.1 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 04
    Süzlärneñ gomumi sanı 4276
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1559
    36.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 05
    Süzlärneñ gomumi sanı 4265
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1523
    38.1 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 06
    Süzlärneñ gomumi sanı 4286
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1573
    37.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.0 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 07
    Süzlärneñ gomumi sanı 4325
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1517
    38.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.0 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 08
    Süzlärneñ gomumi sanı 4318
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1583
    38.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 09
    Süzlärneñ gomumi sanı 4161
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1553
    36.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 10
    Süzlärneñ gomumi sanı 4345
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1525
    36.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 11
    Süzlärneñ gomumi sanı 4412
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1563
    38.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 12
    Süzlärneñ gomumi sanı 4256
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1589
    35.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 13
    Süzlärneñ gomumi sanı 4317
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1565
    38.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 14
    Süzlärneñ gomumi sanı 4340
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1580
    38.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 15
    Süzlärneñ gomumi sanı 4310
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1512
    38.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber - 16
    Süzlärneñ gomumi sanı 1826
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 811
    45.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.