Kritik der reinen Vernunft - 35

Süzlärneñ gomumi sanı 4009
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55.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
61.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
italki
die Vergleichung mit allem, was möglich ist, zu schätzen. Was hindert
uns aber, daß, da wir einmal in Absicht auf Kausalität ein äußerstes
und oberstes Wesen bedürfen, wir es nicht zugleich dem Grade der
Vollkommenheit nach über alles andere Mögliche setzen sollten?
welches wir leicht, obzwar freilich nur durch den zarten Umriß eines
abstrakten Begriffs, bewerkstelligen können, wenn wir uns in ihm,
als einer einigen Substanz, alle mögliche Vollkommenheit vereinigt
vorstellen; welcher Begriff der Forderung unserer Vernunft in der
Ersparung der Prinzipien günstig, in sich selbst keinen Widersprüchen
unterworfen und selbst der Erweiterung des Vernunftgebrauchs mitten in
der Erfahrung, durch die Leitung, welche eine solche Idee auf Ordnung
und Zweckmäßigkeit gibt, zuträglich, nirgend aber einer Erfahrung auf
entschiedene Art zuwider ist.
Dieser Beweis verdient jederzeit mit Achtung genannt zu werden. Er
ist der älteste, klarste und der gemeinen Menschenvernunft am meisten
angemessene. Er belebt das Studium der Natur, so wie er selbst von
diesem sein Dasein hat und dadurch immer neue Kraft bekommt. Er bringt
Zwecke und Absichten dahin, wo sie unsere Beobachtung nicht von
selbst entdeckt hätte, und erweitert unsere Naturkenntnisse durch den
Leitfaden einer besonderen Einheit, deren Prinzip außer der Natur ist.
Diese Kenntnisse wirken aber wieder auf ihre Ursache, nämlich die
veranlassende Idee, zurück, und vermehren den Glauben an einen
höchsten Urheber bis zu einer unwiderstehlichen Überzeugung.
Es würde daher nicht allein trostlos, sondern auch ganz umsonst sein,
dem Ansehen dieses Beweises etwas entziehen zu wollen. Die Vernunft,
die durch so mächtige und unter ihren Händen immer wachsende, obzwar
nur empirische Beweisgründe, unablässig gehoben wird, kann durch keine
Zweifel subtiler abgezogener Spekulation so niedergedrückt werden, daß
sie nicht aus jeder grüblerischen Unentschlossenheit, gleich als aus
einem Traume, durch einen Blick, den sie auf die Wunder der Natur und
der Majestät des Weltbaues wirft, gerissen werden sollte, um sich von
Größe zu Größe bis zur allerhöchsten, vom Bedingten zur Bedingung, bis
zum obersten und unbedingten Urheber zu erheben.
Ob wir aber gleich wider die Vernunftmäßigkeit und Nützlichkeit dieses
Verfahrens nichts einzuwenden, sondern es vielmehr zu empfehlen und
aufzumuntern haben, so können wir darum doch die Ansprüche nicht
billigen, welche diese Beweisart auf apodiktische Gewißheit und auf
einen gar keiner Gunst oder fremden Unterstützung bedürftigen Beifall
machen möchte, und es kann der guten Sache keineswegs schaden, die
dogmatische Sprache eines hohnsprechenden Vernünftlers auf den Ton
der Mäßigung und Bescheidenheit, eines zur Beruhigung hinreichenden,
obgleich eben nicht unbedingte Unterwerfung gebietenden Glaubens,
herabzustimmen. Ich behaupte demnach, daß der physikotheologische
Beweis das Dasein eines höchsten Wesens niemals allein dartun
könne, sondern es jederzeit dem ontologischen (welchem er nur zur
Introduktion dient) überlassen müsse, diesen Mangel zu ergänzen,
mithin dieser immer noch den einzig möglichen Beweisgrund (wofern
überall nur ein spekulativer Beweis stattfindet) enthalte, den keine
menschliche Vernunft vorbeigehen kann.
Die Hauptmomente des gedachten physischtheologischen Beweises sind
folgende: 1. In der Welt finden sich allerwärts deutliche Zeichen
einer Anordnung nach bestimmter Absicht, mit großer Weisheit
ausgeführt, und in einem Ganzen von unbeschreiblicher Mannigfaltigkeit
des Inhalts sowohl, als auch unbegrenzter Größe des Umfangs. 2. Den
Dingen der Welt ist diese zweckmäßige Anordnung ganz fremd, und hängt
ihnen nur zufällig an, d.i. die Natur verschiedener Dinge konnte von
selbst, durch so vielerlei sich vereinigende Mittel, zu bestimmten
Endabsichten nicht zusammenstimmen, wären sie nicht durch ein
anordnendes vernünftiges Prinzip, nach zum Grunde liegenden Ideen,
dazu ganz eigentlich gewählt und angelegt worden. 3. Es existiert also
eine erhabene und weise Ursache (oder mehrere), die nicht bloß, als
blindwirkende allvermögende Natur, durch Fruchtbarkeit, sondern, als
Intelligenz, durch Freiheit die Ursache der Welt sein muß. 4. Die
Einheit derselben läßt sich aus der Einheit der wechselseitigen
Beziehung der Teile der Welt, als Glieder von einem künstlichen
Bauwerk, an demjenigen, wohin unsere Beobachtung reicht, mit
Gewißheit, weiterhin aber, nach allen Grundsätzen der Analogie, mit
Wahrscheinlichkeit schließen.
Ohne hier mit der natürlichen Vernunft über ihren Schluß zu
schikanieren, da sie aus der Analogie einiger Naturprodukte mit
demjenigen, was menschliche Kunst hervorbringt, wenn sie der Natur
Gewalt tut, und sie nötigt, nicht nach ihren Zwecken zu verfahren,
sondern sich in die unsrigen zu schmiegen, (der Ähnlichkeit derselben
mit Häusern, Schiffen, Uhren,) schließt, es werde eben eine solche
Kausalität, nämlich Verstand und Wille, bei ihr zum Grunde liegen,
wenn sie die innere Möglichkeit der freiwirkenden Natur (die alle
Kunst und vielleicht selbst sogar die Vernunft zuerst möglich macht),
noch von einer anderen, obgleich übermenschlichen Kunst ableitet,
welche Schlußart vielleicht die schärfste transz. Kritik nicht
aushalten dürfte; muß man doch gestehen, daß, wenn wir einmal eine
Ursache nennen sollen, wir hier nicht sicherer, als nach der Analogie
mit dergleichen zweckmäßigen Erzeugungen, die die einzigen sind,
wovon uns die Ursachen und Wirkungsart völlig bekannt sind, verfahren
können. Die Vernunft würde es bei sich selbst nicht verantworten
können, wenn sie von der Kausalität, die sie kennt, zu dunkeln und
unerweislichen Erklärungsgründen, die sie nicht kennt, übergehen
wollte.
Nach diesem Schlusse müßte die Zweckmäßigkeit und Wohlgereimtheit so
vieler Naturanstalten bloß die Zufälligkeit der Form, aber nicht der
Materie, d.i. der Substanz in der Welt beweisen; denn zu dem letzteren
würde noch erfordert werden, daß bewiesen werden könnte, die Dinge
der Welt wären an sich selbst zu dergleichen Ordnung und Einstimmung,
nach allgemeinen Gesetzen, untauglich, wenn sie nicht, selbst ihrer
Substanz nach, das Produkt einer höchsten Weisheit wären; wozu aber
ganz andere Beweisgründe, als die von der Analogie mit menschlicher
Kunst, erfordert werden würden. Der Beweis könnte also höchstens
einen Weltbaumeister, der durch die Tauglichkeit des Stoffs, den
er bearbeitet, immer sehr eingeschränkt wäre, aber nicht einen
Weltschöpfer, dessen Idee alles unterworfen ist, dartun, welches zu
der großen Absicht, die man vor Augen hat, nämlich ein allgenugsames
Urwesen zu beweisen, bei weitem nicht hinreichend ist. Wollten wir
die Zufälligkeit der Materie selbst beweisen, so müßten wir zu einem
transzendentalen Argumente unsere Zuflucht nehmen, welches aber hier
eben hat vermieden werden sollen.
Der Schluß geht also von der in der Welt so durchgängig zu
beobachtenden Ordnung und Zweckmäßigkeit, als einer durchaus
zufälligen Einrichtung, auf das Dasein einer ihr proportionierten
Ursache. Der Begriff dieser Ursache aber muß uns etwas ganz Bestimmtes
von ihr zu erkennen geben, und er kann also kein anderer sein, als
der von einem Wesen, das alle Macht, Weisheit usw., mit einem Worte
alle Vollkommenheit, als ein allgenugsames Wesen, besitzt. Denn die
Prädikate von sehr großer, von erstaunlicher, von unermeßlicher Macht
und Trefflichkeit geben gar keinen bestimmten Begriff, und sagen
eigentlich nicht, was das Ding an sich selbst sei, sondern sind nur
Verhältnisvorstellungen von der Größe des Gegenstandes, den der
Beobachter (der Welt) mit sich selbst und seiner Fassungskraft
vergleicht, und die gleich hochpreisend ausfallen, man mag den
Gegenstand vergrößern, oder das beobachtende Subjekt in Verhältnis auf
ihn kleiner machen. Wo es auf Größe (der Vollkommenheit) eines Dinges
überhaupt ankommt, da gibt es keinen bestimmten Begriff als den, so
die ganze mögliche Vollkommenheit begreift, und nur das All (omnitudo)
der Realität ist im Begriffe durchgängig bestimmt.
Nun will ich nicht hoffen, daß sich jemand unterwinden sollte, das
Verhältnis der von ihm beobachteten Weltgröße (nach Umfang sowohl
als Inhalt) zur Allmacht, der Weltordnung zur höchsten Weisheit, der
Welteinheit zur absoluten Einheit des Urhebers usw. einzusehen. Also
kann die Physikotheologie keinen bestimmten Begriff von der obersten
Weltursache geben, und daher zu einem Prinzip der Theologie, welche
wiederum die Grundlage der Religion ausmachen soll nicht hinreichend
sein.
Der Schritt zu der absoluten Totalität ist durch den empirischen
Weg ganz und gar unmöglich. Nun tut man ihn doch aber im
physischtheologischen Beweise. Welches Mittels bedient man sich also
wohl, über eine so weite Kluft zu kommen?
Nachdem man bis zur Bewunderung der Größe der Weisheit, der Macht usw.
des Welturhebers gelangt ist, und nicht weiter kommen kann, so verläßt
man auf einmal dieses durch empirische Beweisgründe geführte Argument,
und geht zu der gleich anfangs aus der Ordnung und Zweckmäßigkeit der
Welt geschlossenen Zufälligkeit derselben. Von dieser Zufälligkeit
allein geht man nun, lediglich durch transzendentale Begriffe, zum
Dasein eines schlechthin Notwendigen, und von dem Begriffe der
absoluten Notwendigkeit der ersten Ursache auf den durchgängig
bestimmten oder bestimmenden Begriff desselben, nämlich einer
italki
allbefassenden Realität. Also blieb der physischtheologische Beweis in
seiner Unternehmung stecken, sprang in dieser Verlegenheit plötzlich
zu dem kosmologischen Beweise über, und da dieser nur ein versteckter
ontologischer Beweis ist, so vollführte er seine Absicht wirklich bloß
durch reine Vernunft, ob er gleich anfänglich alle Verwandtschaft mit
dieser abgeleugnet und alles auf einleuchtende Beweise aus Erfahrung
ausgesetzt hatte.
Die Physikotheologen haben also gar nicht Ursache, gegen die
transzendentale Beweisart so spröde zu tun, und auf sie mit dem
Eigendünkel hellsehender Naturkenner, als auf das Spinnengewebe
finsterer Grübler, herabzusehen. Denn, wenn sie sich nur selbst prüfen
wollten, so würden sie finden, daß, nachdem sie eine gute Strecke
auf dem Boden der Natur und Erfahrung fortgegangen sind, und sich
gleichwohl immer noch eben so weit von dem Gegenstande sehen, der
ihrer Vernunft entgegen scheint, sie plötzlich diesen Boden verlassen,
und ins Reich bloßer Möglichkeiten übergehen, wo sie auf den Flügeln
der Ideen demjenigen nahe zu kommen hoffen, was sich aller ihrer
empirischen Nachsuchung entzogen hatte. Nachdem sie endlich durch
einen so mächtigen Sprung festen Fuß gefaßt zu haben vermeinen, so
verbreiten sie den nunmehr bestimmten Begriff (in dessen Besitz sie,
ohne zu wissen wie, gekommen sind,) über das ganze Feld der Schöpfung,
und erläutern das Ideal, welches lediglich ein Produkt der reinen
Vernunft war, obzwar kümmerlich genug, und weit unter der Würde seines
Gegenstandes, durch Erfahrung, ohne doch gestehen zu wollen, daß sie
zu dieser Kenntnis oder Voraussetzung durch einen anderen Fußsteig,
als den der Erfahrung, gelangt sind.
So liegt demnach dem physikotheologischen Beweise der kosmologische,
diesem aber der ontologische Beweis, vom Dasein eines einigen Urwesens
als höchsten Wesens, zum Grunde, und da außer diesen dreien Wegen
keiner mehr der spekulativen Vernunft offen ist, so ist der
ontologische Beweis, aus lauter reinen Vernunftbegriffen, der einzige
mögliche, wenn überall nur ein Beweis von einem so weit über allen
empirischen Verstandesgebrauch erhabenen Satze möglich ist.

Des dritten Hauptstücks
Siebenter Abschnitt
Kritik aller Theologie aus spekulativen Prinzipien der Vernunft
Wenn ich unter Theologie die Erkenntnis des Urwesens verstehe, so
ist sie entweder die aus bloßer Vernunft (theologia rationalis)
oder aus Offenbarung (revelata). Die erstere denkt sich nun ihren
Gegenstand entweder bloß durch reine Vernunft, vermittelst lauter
transzendentaler Begriffe, (ens originarium, realissimum, ens entium,)
und heißt die transzendentale Theologie, oder durch einen Begriff,
den sie aus der Natur (unserer Seele) entlehnt, als die höchste
Intelligenz, und müßte die natürliche Theologie heißen. Der, so allein
eine transzendentale Theologie einräumt, wird Deist, der, so auch eine
natürliche Theologie annimmt, Theist genannt. Der erstere gibt zu, daß
wir allenfalls das Dasein eines Urwesens durch bloße Vernunft erkennen
können, wovon aber unser Begriff bloß transzendental sei, nämlich nur
als von einem Wesen, das alle Realität hat, die man aber nicht näher
bestimmen kann. Der zweite behauptet, die Vernunft sei imstande, den
Gegenstand nach der Analogie mit der Natur näher zu bestimmen, nämlich
als ein Wesen, das durch Verstand und Freiheit den Urgrund aller
anderen Dinge in sich enthalte. Jener stellt sich also unter demselben
bloß eine Weltursache, (ob durch die Notwendigkeit seiner Natur, oder
durch Freiheit, bleibt unentschieden,) dieser einen Welturheber vor.
Die transzendentale Theologie ist entweder diejenige, welche das
Dasein des Urwesens von einer Erfahrung überhaupt (ohne über die
Welt, wozu sie gehört, etwas näher zu bestimmen,) abzuleiten gedenkt,
und heißt Kosmotheologie, oder glaubt durch bloße Begriffe, ohne
Beihilfe der mindesten Erfahrung, sein Dasein zu erkennen, und wird
Ontotheologie genannt.
Die natürliche Theologie schließt auf die Eigenschaften und das Dasein
eines Welturhebers, aus der Beschaffenheit, der Ordnung und Einheit,
die in dieser Welt angetroffen wird, in welcher zweierlei Kausalität
und deren Regel angenommen werden muß, nämlich Natur und Freiheit.
Daher steigt sie von dieser Welt zur höchsten Intelligenz auf,
entweder als dem Prinzip aller natürlichen, oder aller sittlichen
Ordnung und Vollkommenheit. Im ersteren Falle heißt sie
Physikotheologie, im letzten Moraltheologie.*
* Nicht theologische Moral; denn die enthält sittliche Gesetze, welche
das Dasein eines höchsten Weltregierers voraussetzen, da hingegen
die Moraltheologie eine Überzeugung vom Dasein eines höchsten Wesens
ist, welche sich auf sittliche Gesetze gründet.
Da man unter dem Begriffe von Gott nicht etwa bloß eine blindwirkende
ewige Natur, als die Wurzel der Dinge, sondern ein höchstes Wesen,
das durch Verstand und Freiheit der Urheber der Dinge sein soll,
zu verstehen gewohnt ist, und auch dieser Begriff allein uns
interessiert, so könnte man, nach der Strenge, dem Deisten allen
Glauben an Gott absprechen, und ihm lediglich die Behauptung eines
Urwesens, oder obersten Ursache, übrig lassen. Indessen, da niemand
darum, weil er etwas sich nicht zu behaupten getraut, beschuldigt
werden darf, er wolle es gar leugnen, so ist es gelinder und billiger,
zu sagen: der Deist glaube einen Gott, der Theist aber einen
lebendigen Gott (summam intelligentiam). Jetzt wollen wir die
Möglichen Quellen aller dieser Versuche der Vernunft aufsuchen.
Ich begnüge mich hier, die theoretische Erkenntnis durch eine solche
zu erklären, wodurch ich erkenne, was da ist, die praktische aber,
dadurch ich mir vorstelle, was da sein soll. Diesem nach ist der
theoretische Gebrauch der Vernunft derjenige, durch den ich a priori
(als notwendig) erkenne, daß etwas sei; der praktische aber, durch den
a priori erkannt wird, was geschehen solle. Wenn nun entweder, daß
etwas sei, oder geschehen solle, ungezweifelt gewiß, aber doch nur
bedingt ist: so kann doch entweder eine gewisse bestimmte Bedingung
dazu schlechthin notwendig sein, oder sie kann nur als beliebig und
zufällig vorausgesetzt werden. Im ersteren Falle wird die Bedingung
postuliert (per thesin), im zweiten supponiert (per hypothesin).
Da es praktische Gesetze gibt, die schlechthin notwendig sind (die
moralischen), so muß, wenn diese irgendein Dasein, als die Bedingung
der Möglichkeit ihrer verbindenden Kraft, notwendig voraussetzen,
dieses Dasein postuliert werden, darum, weil das Bedingte, von welchem
der Schluß auf diese bestimmte Bedingung geht, selbst a priori als
schlechterdings notwendig erkannt wird. Wir werden künftig von den
moralischen Gesetzen zeigen, daß sie das Dasein eines höchsten Wesens
nicht bloß voraussetzen, sondern auch, da sie in anderweitiger
Betrachtung schlechterdings notwendig sind, es mit Recht, aber
freilich nur praktisch, postulieren; jetzt setzen wir diese Schlußart
noch beiseite.
Da, wenn bloß von dem, was da ist, (nicht, was sein soll,) die
Rede ist, das Bedingte, welches uns in der Erfahrung gegeben wird,
jederzeit auch als zufällig gedacht wird, so kann die zu ihm gehörige
Bedingung daraus nicht als schlechthin notwendig erkannt werden,
sondern dient nur als eine respektiv notwendige, oder vielmehr nötige,
an sich selbst aber und a priori willkürliche Voraussetzung zum
Vernunfterkenntnis des Bedingten. Soll also die absolute Notwendigkeit
eines Dinges im theoretischen Erkenntnis erkannt werden, so könnte
dieses allein aus Begriffen a priori geschehen, niemals aber als einer
Ursache, in Beziehung auf ein Dasein, das durch Erfahrung gegeben ist.
Eine theoretische Erkenntnis ist spekulativ, wenn sie auf einen
Gegenstand, oder solche Begriffe von einem Gegenstande, geht, wozu
man in keiner Erfahrung gelangen kann. Sie wird der Naturerkenntnis
entgegengesetzt, welche auf keine anderen Gegenstände oder Prädikate
derselben geht, als die in einer möglichen Erfahrung gegeben werden
können.
Der Grundsatz, von dem, was geschieht, (dem empirisch Zufälligen,)
als Wirkung, auf eine Ursache zu schließen, ist ein Prinzip der
Naturerkenntnis, aber nicht der spekulativen. Denn, wenn man von ihm,
als einem Grundsatze, der die Bedingung möglicher Erfahrung überhaupt
enthält, abstrahiert, und, indem man alles Empirische wegläßt, ihn
vom Zufälligen überhaupt aussagen will, so bleibt nicht die mindeste
Rechtfertigung eines solchen synthetischen Satzes übrig, um daraus
zu ersehen, wie ich von etwas, was da ist, zu etwas davon ganz
Verschiedenem (genannt Ursache) übergehen könne; ja der Begriff
einer Ursache verliert ebenso, wie des Zufälligen, in solchem bloß
spekulativen Gebrauche, alle Bedeutung, deren objektive Realität sich
in concreto begreiflich machen lasse.
Wenn man nun vom Dasein der Dinge in der Welt auf ihre Ursache
schließt, so gehört dieses nicht zum natürlichen, sondern zum
spekulativen Vernunftgebrauch; weil jener nicht die Dinge selbst
(Substanzen), sondern nur das, was geschieht, also ihre Zustände, als
empirisch zufällig, auf irgendeine Ursache bezieht; daß die Substanz
selbst (die Materie) dem Dasein nach zufällig sei, würde ein bloß
spekulatives Vernunfterkenntnis sein müssen. Wenn aber auch nur von
der Form der Welt, der Art ihrer Verbindung und dem Wechsel derselben
die Rede wäre, ich wollte aber daraus auf eine Ursache schließen, die
von der Welt gänzlich unterschieden ist; so würde dieses wiederum ein
Urteil der bloß spekulativen Vernunft sein, weil der Gegenstand hier
gar kein Objekt einer möglichen Erfahrung ist. Aber alsdann würde der
Grundsatz der Kausalität, der nur innerhalb dem Felde der Erfahrungen
gilt, und außer demselben ohne Gebrauch, ja selbst ohne Bedeutung ist,
von seiner Bestimmung gänzlich abgebracht.
Ich behaupte nun, daß alle Versuche eines bloß spekulativen Gebrauchs
der Vernunft in Ansehung der Theologie gänzlich fruchtlos und ihrer
inneren Beschaffenheit nach null und nichtig sind; daß aber die
Prinzipien ihres Naturgebrauchs ganz und gar auf keine Theologie
führen, folglich, wenn man nicht moralische Gesetze zum Grunde legt,
oder zum Leitfaden braucht, es überall keine Theologie der Vernunft
geben könne. Denn alle synthetischen Grundsätze des Verstandes sind
von immanentem Gebrauch; zu der Erkenntnis eines höchsten Wesens aber
wird ein transzendenter Gebrauch derselben erfordert, wozu unser
Verstand gar nicht ausgerüstet ist. Soll das empirisch gültige Gesetz
der Kausalität zu dem Urwesen führen, so müßte dieses in die Kette
der Gegenstände der Erfahrung mitgehören; alsdann wäre es aber, wie
alle Erscheinungen, selbst wiederum bedingt. Erlaubte man aber auch
den Sprung über die Grenze der Erfahrung hinaus, vermittelst des
dynamischen Gesetzes der Beziehung der Wirkungen auf ihre Ursachen;
welchen Begriff kann uns dieses Verfahren verschaffen? Bei weitem
keinen Begriff von einem höchsten Wesen, weil uns Erfahrung niemals
die größte aller möglichen Wirkungen (als welche das Zeugnis von ihrer
Ursache ablegen soll) darreicht. Soll es uns erlaubt sein, bloß, um
in unserer Vernunft nichts Leeres übrigzulassen, diesen Mangel der
völligen Bestimmung durch eine bloße Idee der höchsten Vollkommenheit
und ursprünglichen Notwendigkeit auszufüllen: so kann dieses zwar aus
Gunst eingeräumt, aber nicht aus dem Rechte eines unwiderstehlichen
Beweises gefordert werden. Der physischtheologische Beweis könnte also
vielleicht wohl anderen Beweisen (wenn solche zu haben sind) Nachdruck
geben, indem er Spekulation mit Anschauung verknüpft: für sich selbst
aber bereitet er mehr den Verstand zur theologischen Erkenntnis vor,
und gibt ihm dazu eine gerade und natürliche Richtung, als daß er
allein das Geschäft vollenden könnte.
Man sieht also hieraus wohl, daß transzendentale Fragen nur
transzendentale Antworten, d.i. aus lauter Begriffen a priori ohne die
mindeste empirische Beimischung, erlauben. Die Frage ist hier aber
offenbar synthetisch und verlangt eine Erweiterung unserer Erkenntnis
über alle Grenzen der Erfahrung hinaus, nämlich zu dem Dasein eines
Wesens, das unserer bloßen Idee entsprechen soll, der niemals
irgendeine Erfahrung gleichkommen kann. Nun ist, nach unseren obigen
Beweisen, alle synthetische Erkenntnis a priori nur dadurch möglich,
daß sie die formalen Bedingungen einer möglichen Erfahrung ausdrückt,
und alle Grundsätze sind also nur von immanenter Gültigkeit, d.i. sie
beziehen sich lediglich auf Gegenstände empirischer Erkenntnis, oder
Erscheinungen. Also wird auch durch transzendentales Verfahren in
Absicht auf die Theologie einer bloß spekulativen Vernunft nichts
ausgerichtet.
Wollte man aber lieber alle obigen Beweise der Analytik in Zweifel
ziehen, als sich die Überredung von dem Gewichte der so lange
gebrauchten Beweisgründe rauben lassen; so kann man sich doch nicht
weigern, der Aufforderung ein Genüge zu tun, wenn ich verlange, man
solle sich wenigstens darüber rechtfertigen, wie und vermittelst
welcher Erleuchtung man sich denn getraue, alle mögliche Erfahrung
durch die Macht bloßer Ideen zu überfliegen. Mit neuen Beweisen,
oder ausgebesserter Arbeit alter Beweise, würde ich bitten mich zu
verschonen. Denn, ob man zwar hierin eben nicht viel zu wählen hat,
indem endlich doch alle bloß spekulativen Beweise auf einen einzigen,
nämlich den ontologischen, hinauslaufen, und ich also eben nicht
fürchten darf, sonderlich durch die Fruchtbarkeit der dogmatischen
Verfechter jener sinnenfreien Vernunft belästigt zu werden; obgleich
ich überdem auch, ohne mich darum sehr streitbar zu dünken, die
Ausforderung nicht ausschlagen will, in jedem Versuche dieser Art den
Fehlschluß aufzudecken, und dadurch seine Anmaßung zu vereiteln: so
wird daher doch die Hoffnung besseren Glücks bei denen, welche einmal
dogmatischer Überredungen gewohnt sind, niemals völlig aufgehoben, und
ich halte mich daher an der einzigen billigen Forderung, daß man sich
allgemein und aus der Natur des menschlichen Verstandes, samt allen
übrigen Erkenntnisquellen, darüber rechtfertige, wie man es anfangen
wolle, sein Erkenntnis ganz und gar a priori zu erweitern, und bis
dahin zu erstrecken, wo keine mögliche Erfahrung und mithin kein
Mittel hinreicht, irgendeinem von uns selbst ausgedachten Begriffe
seine objektive Realität zu versichern. Wie der Verstand auch zu
diesem Begriffe gelangt sein mag, so kann doch das Dasein des
Gegenstandes desselben nicht analytisch in demselben gefunden werden,
weil eben darin die Erkenntnis der Existenz des Objekts besteht, daß
dieses außer dem Gedanken an sich selbst gesetzt ist. Es ist aber
gänzlich unmöglich, aus einem Begriffe von selbst hinauszugehen,
und, ohne daß man der empirischen Verknüpfung folgt, (wodurch aber
jederzeit nur Erscheinungen gegeben werden,) zu Entdeckung neuer
Gegenstände und überschwenglicher Wesen zu gelangen.
Ob aber gleich die Vernunft in ihrem bloß spekulativen Gebrauche zu
dieser so großen Absicht bei weitem nicht zulänglich ist, nämlich zum
Dasein eines obersten Wesens zu gelangen; so hat sie doch darin sehr
großen Nutzen, die Erkenntnis desselben, im Fall sie anders woher
geschöpft werden könnte, zu berichtigen, mit sich selbst und jeder
intelligiblen Absicht einstimmig zu machen, und von allem, was dem
Begriffe eines Urwesens zuwider sein möchte, und aller Beimischung
empirischer Einschränkungen zu reinigen.
Die transzendentale Theologie bleibt demnach, aller ihrer
Unzulänglichkeit ungeachtet, dennoch von wichtigem negativen
Gebrauche, und ist eine beständige Zensur unserer Vernunft, wenn
sie bloß mit reinen Ideen zu tun hat, die eben darum kein anderes,
als transzendentales Richtmaß zulassen. Denn, wenn einmal, in
anderweitiger, vielleicht praktischer Beziehung, die Voraussetzung
eines höchsten und allgenugsamen Wesens, als oberster Intelligenz,
ihre Gültigkeit ohne Widerrede behauptete: so wäre es von der größten
Wichtigkeit, diesen Begriff auf seiner transzendentalen Seite, als
den Begriff eines notwendigen und allerrealsten Wesens, genau zu
bestimmen, und, was der höchsten Realität zuwider ist, was zur bloßen
Erscheinung (dem Anthropomorphismus im weiteren Verstande) gehört,
wegzuschaffen, und zugleich alle entgegengesetzten Behauptungen, sie
mögen nun atheistisch, oder deistisch, oder anthropomorphistisch sein,
aus dem Wege zu räumen; welches in einer solchen kritischen Behandlung
sehr leicht ist, indem dieselben Gründe, durch welche das Unvermögen
der menschlichen Vernunft, in Ansehung der Behauptung des Daseins
eines dergleichen Wesens, vor Augen gelegt wird, notwendig auch
zureichen, um die Untauglichkeit einer jeden Gegenbehauptung zu
beweisen. Denn, wo will jemand durch reine Spekulation der Vernunft
die Einsicht hernehmen, daß es kein höchstes Wesen, als Urgrund von
Allem, gebe, oder daß ihm keine von den Eigenschaften zukomme, welche
wir, ihren Folgen nach, als analogisch mit den dynamischen Realitäten
eines denkenden Wesens, uns vorstellen, oder daß sie, in dem letzteren
Falle, auch allen Einschränkungen unterworfen sein müßten, welche
die Sinnlichkeit den Intelligenzen, die wir durch Erfahrung kennen,
unvermeidlich auferlegt.
Das höchste Wesen bleibt also für den bloß spekulativen Gebrauch
der Vernunft ein bloßes, aber doch fehlerfreies Ideal, ein Begriff,
welcher die ganze menschliche Erkenntnis schließt und krönt, dessen
objektive Realität auf diesem Wege zwar nicht bewiesen, aber auch
nicht widerlegt werden kann, und, wenn es eine Moraltheologie geben
sollte, die diesen Mangel ergänzen kann, so beweist alsdann die vorher
nur problematische transzendentale Theologie ihre Unentbehrlichkeit,
durch Bestimmung ihres Begriffs und unaufhörliche Zensur einer durch
Sinnlichkeit oft genug getäuschten und mit ihren eigenen Ideen nicht
immer einstimmigen Vernunft. Die Notwendigkeit, die Unendlichkeit,
die Einheit, das Dasein außer der Welt (nicht als Weltseele),
die Ewigkeit, ohne Bedingungen der Zeit, die Allgegenwart, ohne
Bedingungen des Raumes, die Allmacht usw. sind lauter transzendentale
Prädikate, und daher kann der gereinigte Begriff derselben, den eine
jede Theologie so sehr nötig hat, bloß aus der transzendentalen
gezogen werden.

Anhang
zur transzendentalen Dialektik
Von dem regulativen Gebrauch der Ideen der reinen Vernunft
Der Ausgang aller dialektischen Versuche der reinen Vernunft bestätigt
nicht allein, was wir schon in der transzendentalen Analytik bewiesen,
nämlich daß alle unsere Schlüsse, die uns über das Feld möglicher
Erfahrung hinausführen wollen, trüglich und grundlos seien; sondern
er lehrt uns zugleich dieses Besondere: daß die menschliche Vernunft
dabei einen natürlichen Hang habe, diese Grenze zu überschreiten, daß
transzendentale Ideen ihr ebenso natürlich seien, als dem Verstande
die Kategorien, obgleich mit dem Unterschiede, daß, so wie die
letzteren zur Wahrheit, d.i. der Übereinstimmung unserer Begriffe mit
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    62.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 07
    Süzlärneñ gomumi sanı 3954
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1042
    43.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 08
    Süzlärneñ gomumi sanı 3981
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1125
    44.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 09
    Süzlärneñ gomumi sanı 3983
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 853
    47.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 10
    Süzlärneñ gomumi sanı 3981
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 767
    52.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    65.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 11
    Süzlärneñ gomumi sanı 3961
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  • Kritik der reinen Vernunft - 12
    Süzlärneñ gomumi sanı 4006
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 949
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  • Kritik der reinen Vernunft - 13
    Süzlärneñ gomumi sanı 4105
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    45.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 14
    Süzlärneñ gomumi sanı 4163
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 886
    49.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 15
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  • Kritik der reinen Vernunft - 16
    Süzlärneñ gomumi sanı 4051
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 919
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  • Kritik der reinen Vernunft - 17
    Süzlärneñ gomumi sanı 4195
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1045
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  • Kritik der reinen Vernunft - 18
    Süzlärneñ gomumi sanı 4035
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 982
    46.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 19
    Süzlärneñ gomumi sanı 4057
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  • Kritik der reinen Vernunft - 20
    Süzlärneñ gomumi sanı 4015
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  • Kritik der reinen Vernunft - 21
    Süzlärneñ gomumi sanı 4018
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  • Kritik der reinen Vernunft - 22
    Süzlärneñ gomumi sanı 3966
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    45.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 23
    Süzlärneñ gomumi sanı 4090
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1065
    45.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    65.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 24
    Süzlärneñ gomumi sanı 4066
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  • Kritik der reinen Vernunft - 25
    Süzlärneñ gomumi sanı 4038
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1031
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    57.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 26
    Süzlärneñ gomumi sanı 4052
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 996
    45.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 27
    Süzlärneñ gomumi sanı 4076
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1245
    41.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 28
    Süzlärneñ gomumi sanı 4161
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1070
    43.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 29
    Süzlärneñ gomumi sanı 4146
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 954
    46.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    66.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 30
    Süzlärneñ gomumi sanı 4008
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 938
    46.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 31
    Süzlärneñ gomumi sanı 4042
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 945
    46.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    66.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 32
    Süzlärneñ gomumi sanı 4014
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1002
    43.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 33
    Süzlärneñ gomumi sanı 4208
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1047
    45.1 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    65.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 34
    Süzlärneñ gomumi sanı 4109
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1121
    45.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    65.0 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 35
    Süzlärneñ gomumi sanı 4009
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1171
    41.6 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 36
    Süzlärneñ gomumi sanı 3955
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1070
    42.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 37
    Süzlärneñ gomumi sanı 4023
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1056
    43.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 38
    Süzlärneñ gomumi sanı 4103
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1097
    43.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 39
    Süzlärneñ gomumi sanı 4030
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1153
    43.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 40
    Süzlärneñ gomumi sanı 4137
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1198
    42.6 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 41
    Süzlärneñ gomumi sanı 4137
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1365
    41.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 42
    Süzlärneñ gomumi sanı 4073
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1239
    39.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 43
    Süzlärneñ gomumi sanı 4101
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1219
    42.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 44
    Süzlärneñ gomumi sanı 4071
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 997
    45.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 45
    Süzlärneñ gomumi sanı 4097
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1201
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    56.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 46
    Süzlärneñ gomumi sanı 2921
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1007
    43.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.