Kritik der reinen Vernunft - 20

Süzlärneñ gomumi sanı 4015
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Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
italki
daß, weil die sinnliche Anschauung nicht auf alle Dinge ohne
Unterschied geht, für mehr und andere Gegenstände Platz übrigbleibe,
sie also nicht schlechthin abgeleugnet, in Ermanglung eines bestimmten
Begriffs aber (da keine Kategorie dazu tauglich ist) auch nicht als
Gegenstände für unseren Verstand behauptet werden können.
Der Verstand begrenzt demnach die Sinnlichkeit, ohne darum sein
eigenes Feld zu erweitern, und, indem er jene warnt, daß sie sich
nicht anmaße, auf Dinge an sich selbst zu gehen, sondern lediglich auf
Erscheinungen, so denkt er sich einen Gegenstand an sich selbst, aber
nur als transzendentales Objekt, das die Ursache der Erscheinung
(mithin selbst nicht Erscheinung) ist, und weder als Größe, noch als
Realität, noch als Substanz usw. gedacht werden kann (weil diese
Begriffe immer sinnliche Formen erfordern, in denen sie einen
Gegenstand bestimmen;) wovon also völlig unbekannt ist, ob es in
uns, oder auch außer uns anzutreffen sei, ob es mit der Sinnlichkeit
zugleich aufgehoben werden, oder wenn wir jene wegnehmen, noch
übrigbleiben würde. Wollen wir dieses Objekt Noumenon nennen, darum,
weil die Vorstellung von ihm nicht sinnlich ist, so steht dieses
uns frei. Da wir aber keine von unseren Verstandesbegriffen darauf
anwenden können, so bleibt diese Vorstellung doch für uns leer, und
dient zu nichts, als die Grenzen unserer sinnlichen Erkenntnis zu
bezeichnen, und einen Raum übrig zu lassen, den wir weder durch
mögliche Erfahrung, noch durch den reinen Verstand ausfüllen können.
Die Kritik dieses reinen Verstandes erlaubt es also nicht, sich ein
neues Feld von Gegenständen, außer denen, die ihm als Erscheinungen
vorkommen können, zu schaffen, und in intelligible Welten, sogar nicht
einmal in ihren Begriff, auszuschweifen. Der Fehler, welcher hierzu
auf die allerscheinbarste Art verleitet, und allerdings entschuldigt,
obgleich nicht gerechtfertigt werden kann, liegt darin: daß der
Gebrauch des Verstandes, wider seine Bestimmung, transzendental
gemacht, und die Gegenstände, d.i. mögliche Anschauungen, sich nach
Begriffen, nicht aber Begriffe sich nach möglichen Anschauungen (als
auf denen allein ihre objektive Gültigkeit beruht) richten müssen. Die
Ursache hiervon aber ist wiederum: daß die Apperzeption, und, mit ihr,
das Denken vor aller möglichen bestimmten Anordnung der Vorstellungen
vorhergeht. Wir denken also Etwas überhaupt, und bestimmen es
einerseits sinnlich, allein unterscheiden doch den allgemeinen und in
abstracto vorgestellten Gegenstand von dieser Art ihn anzuschauen; da
bleibt uns nun eine Art, ihn bloß durch Denken zu bestimmen, übrig,
welche zwar eine bloße logische Form ohne Inhalt ist, uns aber
dennoch eine Art zu sein scheint, wie das Objekt an sich existiere
(Noumenon), ohne auf die Anschauung zu sehen, welche auf unsere Sinne
eingeschränkt ist.
* *
*
Ehe wir die transzendentale Analytik verlassen, müssen wir noch
etwas hinzufügen, was, obgleich an sich von nicht sonderlicher
Erheblichkeit, dennoch zur Vollständigkeit des Systems erforderlich
scheinen dürfte. Der höchste Begriff, von dem man eine
Transzendentalphilosophie anzufangen pflegt, ist gemeiniglich die
Einteilung in das Mögliche und Unmögliche. Da aber alle Einteilung
einen eingeteilten Begriff voraussetzt, so muß noch ein höherer
angegeben werden, und dieser ist der Begriff von einem Gegenstande
überhaupt (problematisch genommen, und unausgemacht, ob er Etwas oder
Nichts sei). Weil die Kategorien die einzigen Begriffe sind, die sich
auf Gegenstände überhaupt beziehen, so wird die Unterscheidung eines
Gegenstandes, ob er Etwas, oder Nichts sei, nach der Ordnung und
Anweisung der Kategorien fortgehen.
1. Den Begriffen von Allem, Vielem und Einem ist der, so alles
aufhebt, d.i. Keines, entgegengesetzt und so ist der Gegenstand eines
Begriffs, dem gar keine anzugebende Anschauung korrespondiert, =
Nichts, d.i. ein Begriff ohne Gegenstand, wie die Noumena, die nicht
unter die Möglichkeiten gezählt werden können, obgleich auch darum
nicht für unmöglich ausgegeben werden müssen, (ens rationis,) oder
wie etwa gewisse neue Grundkräfte, die man sich denkt, zwar ohne
Widerspruch, aber auch ohne Beispiel aus der Erfahrung gedacht werden,
und also nicht unter die Möglichkeiten gezählt werden müssen.
2. Realität ist Etwas, Negation ist Nichts, nämlich, ein Begriff von
dem Mangel eines Gegenstandes, wie der Schatten, die Kälte, (nihil
privativum).
3. Die bloße Form der Anschauung, ohne Substanz, ist an sich kein
Gegenstand, sondern die bloß formale Bedingung desselben (als
Erscheinung), wie der reine Raum, und die reine Zeit, die zwar Etwas
sind, als Formen anzuschauen, aber selbst keine Gegenstände sind, die
angeschaut werden (ens imaginarium).
4. Der Gegenstand eines Begriffs, der sich selbst widerspricht, ist
Nichts, weil der Begriff Nichts ist, das Unmögliche, wie etwa die
geradlinige Figur von zwei Seiten, (nihil negativum).
Die Tafel dieser Einteilung des Begriffs von Nichts (denn die dieser
gleichlaufende Einteilung des Etwas folgt von selber,) würde daher so
angelegt werden müssen:
Nichts,
als
1. Leerer Begriff ohne Gegenstand,
ens rationis.
2. Leerer Gegenstand 3. Leere Anschauung
eines Begriffs, ohne Gegenstand,
nihil privativum. ens imaginarium.
4. Leerer Gegenstand ohne Begriff,
nihil negativum.
Man sieht, daß das Gedankending (n. 1.) von dem Undinge (n. 4.)
dadurch unterschieden werde, daß jenes nicht unter die Möglichkeiten
gezählt werden darf, weil es bloß Erdichtung (obzwar nicht
widersprechende) ist, dieses aber der Möglichkeit entgegengesetzt
ist, indem der Begriff sogar sich selbst aufhebt. Beide sind aber
leere Begriffe. Dagegen sind das nihil privativum (n. 2.) und ens
imaginarium (n. 3.) leere Data zu Begriffen. Wenn das Licht nicht
den Sinnen gegeben worden, so kann man sich auch keine Finsternis,
und, wenn nicht ausgedehnte Wesen wahrgenommen worden, keinen Raum
vorstellen. Die Negation sowohl, als die bloße Form der Anschauung,
sind, ohne ein Reales, keine Objekte.

Der transzendentalen Logik
Zweite Abteilung
Die transzendentale Dialektik
Einleitung
I. Vom transzendentalen Schein
Wir haben oben die Dialektik überhaupt eine Logik des Scheins genannt.
Das bedeutet nicht, sie sei eine Lehre der Wahrscheinlichkeit; denn
diese ist Wahrheit, aber durch unzureichende Gründe erkannt, deren
Erkenntnis also zwar mangelhaft, aber darum doch nicht trüglich ist,
und mithin von dem analytischen Teile der Logik nicht getrennt werden
muß. Noch weniger dürfen Erscheinung und Schein für einerlei gehalten
werden. Denn Wahrheit oder Schein sind nicht im Gegenstande, sofern er
angeschaut wird, sondern im Urteile über denselben, sofern er gedacht
wird. Man kann also zwar richtig sagen: daß die Sinne nicht irren,
aber nicht darum, weil sie jederzeit richtig urteilen, sondern weil
sie gar nicht urteilen. Daher sind Wahrheit sowohl als Irrtum, mithin
auch der Schein, als die Verleitung zum letzteren, nur im Urteile,
d.i. nur in dem Verhältnisse des Gegenstandes zu unserem Verstande
anzutreffen. In einem Erkenntnis, das mit den Verstandesgesetzen
durchgängig zusammenstimmt, ist kein Irrtum. In einer Vorstellung der
Sinne ist (weil sie gar kein Urteil enthält) auch kein Irrtum. Keine
Kraft der Natur kann aber von selbst von ihren eigenen Gesetzen
abweichen. Daher würden weder der Verstand für sich allein (ohne
Einfluß einer anderen Ursache), noch die Sinne für sich, irren; der
erstere darum nicht, weil, wenn er bloß nach seinen Gesetzen handelt,
die Wirkung (das Urteil) mit diesen Gesetzen notwendig übereinstimmen
muß. In der Übereinstimmung mit den Gesetzen des Verstandes besteht
aber das Formale aller Wahrheit. In den Sinnen ist gar kein Urteil,
weder ein wahres, noch falsches. Weil wir nun außer diesen beiden
Erkenntnisquellen keine anderen haben, so folgt: daß der Irrtum nur
durch den unbemerkten Einfluß der Sinnlichkeit auf den Verstand
bewirkt werde, wodurch es geschieht, daß die subjektiven Gründe des
Urteils mit den objektiven zusammenfließen, und diese von ihrer
Bestimmung abweichend machen*, so wie ein bewegter Körper zwar für
sich jederzeit die gerade Linie in derselben Richtung halten würde,
die aber, wenn eine andere Kraft nach einer anderen Richtung zugleich
auf ihn einfließt, in krummlinige Bewegung ausschlägt. Um die
eigentümliche Handlung des Verstandes von der Kraft, die sich mit
einmengt, zu unterscheiden, wird es daher nötig sein, das irrige
Urteil als die Diagonale zwischen zwei Kräften anzusehen, die das
Urteil nach zwei verschiedenen Richtungen bestimmen, die gleichsam
einen Winkel einschließen, und jene zusammengesetzte Wirkung in die
einfache des Verstandes und der Sinnlichkeit aufzulösen, welches in
reinen Urteilen a priori durch transzendentale Überlegung geschehen
italki
muß, wodurch (wie schon angezeigt worden) jeder Vorstellung ihre
Stelle in der ihr angemessenen Erkenntniskraft angewiesen, mithin auch
der Einfluß der letzteren auf jene unterschieden wird.
* Die Sinnlichkeit, dem Verstande untergelegt, als das Objekt, worauf
dieser seine Funktion anwendet, ist der Quell realer Erkenntnisse.
Eben dieselbe aber, sofern sie auf die Verstandeshandlung selbst
einfließt, und ihn zum Urteilen bestimmt, ist der Grund des Irrtums.
Unser Geschäft ist hier nicht, vom empirischen Scheine (z.B. dem
optischen) zu handeln, der sich bei dem empirischen Gebrauche
sonst richtiger Verstandesregeln vorfindet, und durch welchen die
Urteilskraft, durch den Einfluß der Einbildung verleitet wird, sondern
wir haben es mit dem transzendentalen Scheine allein zu tun, der
auf Grundsätze einfließt, deren Gebrauch nicht einmal auf Erfahrung
angelegt ist, als in welchem Falle wir doch wenigstens einen
Probierstein ihrer Richtigkeit haben würden, sondern der uns selbst,
wider alle Warnungen der Kritik, gänzlich über den empirischen
Gebrauch der Kategorien wegführt und uns mit dem Blendwerke einer
Erweiterung des reinen Verstandes hinhält. Wir wollen die Grundsätze,
deren Anwendung sich ganz und gar in den Schranken möglicher Erfahrung
hält, immanente, diejenigen aber, welche diese Grenzen überfliegen
sollen, transzendente Grundsätze nennen. Ich verstehe aber unter
diesen nicht den transzendentalen Gebrauch oder Mißbrauch der
Kategorien, welcher ein bloßer Fehler der nicht gehörig durch Kritik
gezügelten Urteilskraft ist, die auf die Grenze des Bodens, worauf
allein dem reinen Verstande sein Spiel erlaubt ist, nicht genug
achthat; sondern wirkliche Grundsätze, die uns zumuten, alle
jene Grenzpfähle niederzureißen und sich einen ganz neuen Boden,
der überall keine Demarkation erkennt, anzumaßen. Daher sind
transzendental und transzendent nicht einerlei. Die Grundsätze des
reinen Verstandes, die wir oben vortrugen, sollen bloß von empirischem
und nicht von transzendentalem, d.i. über die Erfahrungsgrenze
hinausreichendem Gebrauche sein. Ein Grundsatz aber, der diese
Schranken wegnimmt, ja gar sie zu überschreiten gebietet, heißt
transzendent. Kann unsere Kritik dahin gelangen, den Schein dieser
angemaßten Grundsätze aufzudecken, so werden jene Grundsätze des bloß
empirischen Gebrauchs, im Gegensatz mit den letzteren, immanente
Grundsätze des reinen Verstandes genannt werden können.
Der logische Schein, der in der bloßen Nachahmung der Vernunftform
besteht, (der Schein der Trugschlüsse,) entspringt lediglich aus einem
Mangel der Achtsamkeit auf die logische Regel. Sobald daher diese auf
den vorliegenden Fall geschärft wird, so verschwindet er gänzlich. Der
transzendentale Schein dagegen hört gleichwohl nicht auf, ob man ihn
schon aufgedeckt und seine Nichtigkeit durch die transzendentale
Kritik deutlich eingesehen hat. (Z.B. der Schein in dem Satze: die
Welt muß der Zeit nach einen Anfang haben.) Die Ursache hiervon
ist diese, daß in unserer Vernunft (subjektiv als ein menschliches
Erkenntnisvermögen betrachtet) Grundregeln und Maximen ihres Gebrauchs
liegen, welche gänzlich das Ansehen objektiver Grundsätze haben, und
wodurch es geschieht, daß die subjektive Notwendigkeit einer gewissen
Verknüpfung unserer Begriffe, zugunsten des Verstandes, für eine
objektive Notwendigkeit, der Bestimmung der Dinge an sich selbst,
gehalten wird. Eine Illusion, die gar nicht zu vermeiden ist, so wenig
als wir es vermeiden können, daß uns das Meer in der Mitte nicht höher
scheine, wie an dem Ufer, weil wir jene durch höhere Lichtstrahlen als
diese sehen, oder, noch mehr, so wenig selbst der Astronom verhindern
kann, daß ihm der Mond im Aufgange nicht größer scheine, ob er gleich
durch diesen Schein nicht betrogen wird.
Die transzendentale Dialektik wird also sich damit begnügen, den
Schein transzendenter Urteile aufzudecken, und zugleich zu verhüten,
daß er nicht betrüge; daß er aber auch (wie der logische Schein) sogar
verschwinde, und ein Schein zu sein aufhöre, das kann sie niemals
bewerkstelligen. Denn wir haben es mit einer natürlichen und
unvermeidlichen Illusion zu tun, die selbst auf subjektiven
Grundsätzen beruht, und sie als objektive unterschiebt, anstatt daß
die logische Dialektik in Auflösung der Trugschlüsse es nur mit einem
Fehler, in Befolgung der Grundsätze, oder mit einem gekünstelten
Scheine, in Nachahmung derselben, zu tun hat. Es gibt also eine
natürliche und unvermeidliche Dialektik der reinen Vernunft, nicht
eine, in die sich etwa ein Stümper, durch Mangel an Kenntnissen,
selbst verwickelt, oder die irgendein Sophist, um vernünftige Leute
zu verwirren, künstlich ersonnen hat, sondern die der menschlichen
Vernunft unhintertreiblich anhängt, und selbst, nachdem wir ihr
Blendwerk aufgedeckt haben, dennoch nicht aufhören wird, ihr
vorzugaukeln und sie unablässig in augenblickliche Verirrungen zu
stoßen, die jederzeit gehoben zu werden bedürfen.

II. Von der reinen Vernunft als dem Sitze des transzendentalen Scheins
A. Von der Vernunft überhaupt
Alle unsere Erkenntnis hebt von den Sinnen an, geht von da zum
Verstande, und endigt bei der Vernunft, über welche nichts Höheres in
uns angetroffen wird, den Stoff der Anschauung zu bearbeiten und unter
die höchste Einheit des Denkens zu bringen. Da ich jetzt von dieser
obersten Erkenntniskraft eine Erklärung geben soll, so finde ich mich
in einiger Verlegenheit. Es gibt von ihr, wie von dem Verstande, einen
bloß formalen, d.i. logischen Gebrauch, da die Vernunft von allem
Inhalte der Erkenntnis abstrahiert, aber auch einen realen, da sie
selbst den Ursprung gewisser Begriffe und Grundsätze enthält, die
sie weder von den Sinnen, noch vom Verstande entlehnt. Das erstere
Vermögen ist nun freilich vorlängst von den Logikern durch
das Vermögen mittelbar zu schließen (zum Unterschiede von den
unmittelbaren Schlüssen, consequentiis immediatis,) erklärt worden;
das zweite aber, welches selbst Begriffe erzeugt, wird dadurch noch
nicht eingesehen. Da nun hier eine Einteilung der Vernunft in ein
logisches und transzendentales Vermögen vorkommt, so muß ein höherer
Begriff von dieser Erkenntnisquelle gesucht werden, welcher beide
Begriffe unter sich befaßt, indessen wir nach der Analogie mit den
Verstandesbegriffen erwarten können, daß der logische Begriff zugleich
den Schlüssel zum transzendentalen, und die Tafel der Funktionen der
ersteren zugleich die Stammleiter der Vernunftbegriffe an die Hand
geben werde.
Wir erklärten, im ersteren Teile unserer transzendentalen Logik,
den Verstand durch das Vermögen der Regeln; hier unterscheiden wir
die Vernunft von demselben dadurch, daß wir sie das Vermögen der
Prinzipien nennen wollen.
Der Ausdruck eines Prinzips ist zweideutig, und bedeutet gemeiniglich
nur ein Erkenntnis, das als Prinzip gebraucht werden kann, ob es zwar
an sich selbst und seinem eigenen Ursprunge nach kein Prinzipium
ist. Ein jeder allgemeiner Satz, er mag auch sogar aus Erfahrung
(durch Induktion) hergenommen sein, kann zum Obersatz in einem
Vernunftschlusse dienen; er ist darum aber nicht selbst ein
Prinzipium. Die mathematischen Axiome (z.B. zwischen zwei Punkten kann
nur eine gerade Linie sein,) sind sogar allgemeine Erkenntnisse a
priori, und werden daher mit Recht, relativisch auf die Fälle, die
unter ihnen subsumiert werden können, Prinzipien genannt. Aber ich
kann darum doch nicht sagen, daß ich diese Eigenschaft der geraden
Linien überhaupt und an sich, aus Prinzipien erkenne, sondern nur in
der reinen Anschauung.
Ich würde daher Erkenntnis aus Prinzipien diejenige nennen, da ich das
Besondere im allgemeinen durch Begriffe erkenne. So ist denn ein jeder
Vernunftschluß eine Form der Ableitung einer Erkenntnis aus einem
Prinzip. Denn der Obersatz gibt jederzeit einen Begriff, der da macht,
daß alles, was unter der Bedingung desselben subsumiert wird, aus ihm
nach einem Prinzip erkannt wird. Da nun jede allgemeine Erkenntnis
zum Obersatze in einem Vernunftschlusse dienen kann, und der Verstand
dergleichen allgemeine Sätze a priori darbietet, so können diese
denn auch, in Ansehung ihres möglichen Gebrauchs, Prinzipien genannt
werden.
Betrachten wir aber diese Grundsätze des reinen Verstandes an
sich selbst ihrem Ursprunge nach, so sind sie nichts weniger als
Erkenntnisse aus Begriffen. Denn sie würden auch nicht einmal a
priori möglich sein, wenn wir nicht die reine Anschauung, (in der
Mathematik,) oder Bedingungen einer möglichen Erfahrung überhaupt
herbeizögen. Daß alles, was geschieht, eine Ursache habe, kann gar
nicht aus dem Begriffe dessen, was überhaupt geschieht, geschlossen
werden; vielmehr zeigt der Grundsatz, wie man allererst von dem, was
geschieht, einen bestimmten Erfahrungsbegriff bekommen könne.
Synthetische Erkenntnisse aus Begriffen kann der Verstand also
gar nicht verschaffen, und diese sind es eigentlich, welche ich
schlechthin Prinzipien nenne; indessen, daß alle allgemeinen Sätze
überhaupt komparative Prinzipien heißen können.
Es ist ein alter Wunsch, der, wer weiß wie spät, vielleicht einmal
in Erfüllung gehen wird: daß man doch einmal, statt der endlosen
Mannigfaltigkeit bürgerlicher Gesetze, ihre Prinzipien aufsuchen möge;
denn darin kann allein das Geheimnis bestehen, die Gesetzgebung, wie
man sagt, zu simplifizieren. Aber die Gesetze sind hier auch nur
Einschränkungen unserer Freiheit auf Bedingungen, unter denen sie
durchgängig mit sich selbst zusammenstimmt; mithin gehen sie auf
etwas, was gänzlich unser eigen Werk ist, und wovon wir durch jene
Begriffe selbst die Ursache sein können. Wie aber Gegenstände an sich
selbst, wie die Natur der Dinge unter Prinzipien stehe und nach bloßen
Begriffen bestimmt werden solle, ist, wo nicht etwas Unmögliches,
wenigstens doch sehr Widersinnisches in seiner Forderung. Es mag
aber hiermit bewandt sein, wie es wolle, (denn darüber haben wir
die Untersuchung noch vor uns,) so erhellt wenigstens daraus: daß
Erkenntnis aus Prinzipien (an sich selbst) ganz etwas anderes sei, als
bloße Verstandeserkenntnis, die zwar auch anderen Erkenntnissen in der
Form eines Prinzips vorgehen kann, an sich selbst aber (sofern sie
synthetisch ist) nicht auf bloßem Denken beruht, noch ein Allgemeines
nach Begriffen in sich enthält.
Der Verstand mag ein Vermögen der Einheit der Erscheinungen
vermittelst der Regeln sein, so ist die Vernunft das Vermögen der
Einheit der Verstandesregeln unter Prinzipien. So geht also niemals
zunächst auf Erfahrung, oder auf irgendeinen Gegenstand, sondern auf
den Verstand, um den mannigfaltigen Erkenntnissen desselben Einheit a
priori durch Begriffe zu geben, welche Vernunfteinheit heißen mag, und
von ganz anderer Art ist, als sie von dem Verstande geleistet werden
kann.
Das ist der allgemeine Begriff von dem Vernunftvermögen, so weit er,
bei gänzlichem Mangel an Beispielen (als die erst in der Folge gegeben
werden sollen), hat begreiflich gemacht werden können.

B. Vom logischen Gebrauche der Vernunft
Man macht einen Unterschied zwischen dem, was unmittelbar erkannt,
und dem, was nur geschlossen wird. Daß in einer Figur, die durch
drei gerade Linien begrenzt ist, drei Winkel sind, wird unmittelbar
erkannt; daß diese Winkel aber zusammen zwei rechten gleich sind, ist
nur geschlossen. Weil wir des Schließens beständig bedürfen und es
dadurch endlich ganz gewohnt werden, so bemerken wir zuletzt diesen
Unterschied nicht mehr, und halten oft, wie bei dem sogenannten
Betruge der Sinne, etwas für unmittelbar wahrgenommen, was wir doch
nur geschlossen haben. Bei jedem Schlusse ist ein Satz, der zum Grunde
liegt, und ein anderer, nämlich die Folgerung, die aus jenem gezogen
wird, und endlich die Schlußfolge (Konsequenz), nach welcher die
Wahrheit des letzteren unausbleiblich mit der Wahrheit des ersteren
verknüpft ist. Liegt das geschlossene Urteil schon so in dem ersten,
daß es ohne Vermittlung einer dritten Vorstellung daraus abgeleitet
werden kann, so heißt der Schluß unmittelbar (consequentia immediata);
ich möchte ihn lieber den Verstandesschluß nennen. Ist aber, außer der
zum Grunde gelegten Erkenntnis, noch ein anderes Urteil nötig, um die
Folge zu bewirken, so heißt der Schluß ein Vernunftschluß. In dem
Satze: alle Menschen sind sterblich, liegen schon die Sätze: einige
Menschen sind sterblich, einige Sterbliche sind Menschen, nichts, was
unsterblich ist, ist ein Mensch, und diese sind also unmittelbare
Folgerungen aus dem ersteren. Dagegen liegt der Satz: alle Gelehrten
sind sterblich, nicht in dem untergelegten Urteile (denn der Begriff
der Gelehrten kommt in ihm gar nicht vor), und er kann nur vermittelst
eines Zwischenurteils aus diesem gefolgert werden.
In jedem Vernunftsschlusse denke ich zuerst eine Regel (major) durch
den Verstand. Zweitens subsumiere ich ein Erkenntnis unter die
Bedingung der Regel (minor) vermittelst der Urteilskraft. Endlich
bestimme ich mein Erkenntnis durch das Prädikat der Regel (conclusio),
mithin a priori durch die Vernunft. Das Verhältnis also, welches der
Obersatz, als die Regel, zwischen einer Erkenntnis und ihrer Bedingung
vorstellt, macht die verschiedenen Arten der Vernunftschlüsse aus.
Sie sind also gerade dreifach, so wie alle Urteile überhaupt, sofern
sie sich in der Art unterscheiden, wie sie das Verhältnis des
Erkenntnisses im Verstande ausdrücken, nämlich: kategorische oder
hypothetische oder disjunktive Vernunftschlüsse.
Wenn, wie mehrenteils geschieht, die Konklusion als ein Urteil
aufgegeben worden, um zu sehen, ob es nicht aus schon gegebenen
Urteilen, durch die nämlich ein ganz anderer Gegenstand gedacht wird,
fließe: so suche ich im Verstande die Assertion dieses Schlußsatzes
auf, ob sie sich nicht in demselben unter gewissen Bedingungen nach
einer allgemeinen Regel vorfinde. Finde ich nun eine solche Bedingung
und läßt sich das Objekt des Schlußsatzes unter der gegebenen
Bedingung subsumieren, so ist dieser aus der Regel, die auch für
andere Gegenstände der Erkenntnis gilt, gefolgert. Man sieht daraus:
daß die Vernunft im Schließen die große Mannigfaltigkeit der
Erkenntnis des Verstandes auf die kleinste Zahl der Prinzipien
(allgemeiner Bedingungen) zu bringen und dadurch die höchste Einheit
derselben zu bewirken suche.

C. Von dem reinen Gebrauche der Vernunft
Kann man die Vernunft isolieren, und ist sie alsdann noch ein eigener
Quell von Begriffen und Urteilen, die lediglich aus ihr entspringen,
und dadurch sie sich auf Gegenstände bezieht, oder ist sie ein bloß
subalternes Vermögen, gegebenen Erkenntnissen eine gewisse Form zu
geben, welche logisch heißt, und wodurch die Verstandeserkenntnisse
nur einander und niedrige Regeln anderen höheren (deren Bedingung die
Bedingung der ersteren in ihrer Sphäre befaßt) untergeordnet werden,
so viel sich durch die Vergleichung derselben will bewerkstelligen
lassen? Dies ist die Frage, mit der wir uns jetzt nur vorläufig
beschäftigen. In der Tat ist Mannigfaltigkeit der Regeln und Einheit
der Prinzipien eine Forderung der Vernunft, um den Verstand mit sich
selbst in durchgängigen Zusammenhang zu bringen, so wie der Verstand
das Mannigfaltige der Anschauung unter Begriffe und dadurch jene in
Verknüpfung bringt. Aber ein solcher Grundsatz schreibt den Objekten
kein Gesetz vor, und enthält nicht den Grund der Möglichkeit, sie als
solche überhaupt zu erkennen und zu bestimmen, sondern ist bloß ein
subjektives Gesetz der Haushaltung mit dem Vorrate unseres Verstandes,
durch Vergleichung seiner Begriffe, den allgemeinen Gebrauch derselben
auf die kleinstmögliche Zahl derselben zu bringen, ohne daß man
deswegen von den Gegenständen selbst eine solche Einhelligkeit, die
der Gemächlichkeit und Ausbreitung unseres Verstandes Vorschub tue,
zu fordern, und jener Maxime zugleich objektive Gültigkeit zu geben,
berechtigt wäre. Mit einem Worte, die Frage ist: ob Vernunft an sich
d.i. die reine Vernunft a priori synthetische Grundsätze und Regeln
enthalte, und worin diese Prinzipien bestehen mögen?
Das formale und logische Verfahren derselben in Vernunftschlüssen gibt
uns hierüber schon hinreichende Anleitung, auf welchem Grunde das
transzendentale Prinzipium derselben in der synthetischen Erkenntnis
durch reine Vernunft beruhen werde.
Erstlich geht der Vernunftschluß nicht auf Anschauungen, um dieselbe
unter Regeln zu bringen (wie der Verstand mit seinen Kategorien),
sondern auf Begriffe und Urteile. Wenn also reine Vernunft auch auf
Gegenstände geht, so hat sie doch auf diese und deren Anschauung
keine unmittelbare Beziehung, sondern nur auf den Verstand und dessen
Urteile, welche sich zunächst an die Sinne und deren Anschauung
wenden, um diesen ihren Gegenstand zu bestimmen. Vernunfteinheit ist
also nicht Einheit einer möglichen Erfahrung, sondern von dieser,
als der Verstandeseinheit, wesentlich unterschieden. Daß alles, was
geschieht, eine Ursache habe, ist gar kein durch Vernunft erkannter
und vorgeschriebener Grundsatz. Er macht die Einheit der Erfahrung
möglich und entlehnt nichts von der Vernunft, welche, ohne diese
Beziehung auf mögliche Erfahrung, aus bloßen Begriffen keine solche
synthetische Einheit hätte gebieten können.
Zweitens sucht die Vernunft in ihrem logischen Gebrauche die
allgemeine Bedingung ihres Urteils (des Schlußsatzes), und der
Vernunftschluß ist selbst nichts anderes als ein Urteil, vermittelst
der Subsumtion seiner Bedingung unter eine allgemeine Regel
(Obersatz). Da nun diese Regel wiederum eben demselben Versuche der
Vernunft ausgesetzt ist, und dadurch die Bedingung der Bedingung
(vermittelst eines Prosyllogismus) gesucht werden muß, so lange es
angeht, so sieht man wohl, der eigentümliche Grundsatz der Vernunft
überhaupt (im logischen Gebrauche) sei: zu dem bedingten Erkenntnisse
des Verstandes das Unbedingte zu finden, womit die Einheit desselben
vollendet wird.
Diese logische Maxime kann aber nicht anders ein Prinzipium der reinen
Vernunft werden, als dadurch, daß man annimmt: wenn das Bedingte
gegeben ist, so sei auch die ganze Reihe einander untergeordneter
Bedingungen, die mithin selbst unbedingt ist, gegeben, (d.i. in dem
Gegenstande und seiner Verknüpfung enthalten).
Ein solcher Grundsatz der reinen Vernunft ist aber offenbar
synthetisch; denn das Bedingte bezieht sich analytisch zwar auf
irgendeine Bedingung, aber nicht aufs Unbedingte. Es müssen aus
demselben auch verschiedene synthetische Sätze entspringen, wovon
der reine Verstand nichts weiß, als der nur mit Gegenständen einer
möglichen Erfahrung zu tun hat, deren Erkenntnis und Synthesis
jederzeit bedingt ist. Das Unbedingte aber, wenn es wirklich statthat,
kann besonders erwogen werden, nach allen den Bestimmungen, die es
von jedem Bedingten unterscheiden, und muß dadurch Stoff zu manchen
synthetischen Sätzen a priori geben.
Die aus diesem obersten Prinzip der reinen Vernunft entspringenden
Grundsätze werden aber in Ansehung aller Erscheinungen transzendent
sein, d.i. es wird kein ihm adäquater empirischer Gebrauch von
demselben jemals gemacht werden können. Er wird sich also von allen
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Çirattagı - Kritik der reinen Vernunft - 21
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    62.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 07
    Süzlärneñ gomumi sanı 3954
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1042
    43.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 08
    Süzlärneñ gomumi sanı 3981
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1125
    44.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 09
    Süzlärneñ gomumi sanı 3983
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 853
    47.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 10
    Süzlärneñ gomumi sanı 3981
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 767
    52.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    65.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 11
    Süzlärneñ gomumi sanı 3961
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  • Kritik der reinen Vernunft - 12
    Süzlärneñ gomumi sanı 4006
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 949
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  • Kritik der reinen Vernunft - 13
    Süzlärneñ gomumi sanı 4105
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    45.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 14
    Süzlärneñ gomumi sanı 4163
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 886
    49.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 15
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  • Kritik der reinen Vernunft - 16
    Süzlärneñ gomumi sanı 4051
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 919
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  • Kritik der reinen Vernunft - 17
    Süzlärneñ gomumi sanı 4195
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1045
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  • Kritik der reinen Vernunft - 18
    Süzlärneñ gomumi sanı 4035
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 982
    46.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 19
    Süzlärneñ gomumi sanı 4057
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  • Kritik der reinen Vernunft - 20
    Süzlärneñ gomumi sanı 4015
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  • Kritik der reinen Vernunft - 21
    Süzlärneñ gomumi sanı 4018
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  • Kritik der reinen Vernunft - 22
    Süzlärneñ gomumi sanı 3966
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    45.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 23
    Süzlärneñ gomumi sanı 4090
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1065
    45.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    65.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 24
    Süzlärneñ gomumi sanı 4066
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  • Kritik der reinen Vernunft - 25
    Süzlärneñ gomumi sanı 4038
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1031
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    57.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 26
    Süzlärneñ gomumi sanı 4052
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 996
    45.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 27
    Süzlärneñ gomumi sanı 4076
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1245
    41.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 28
    Süzlärneñ gomumi sanı 4161
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1070
    43.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 29
    Süzlärneñ gomumi sanı 4146
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 954
    46.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    66.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 30
    Süzlärneñ gomumi sanı 4008
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 938
    46.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 31
    Süzlärneñ gomumi sanı 4042
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 945
    46.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    66.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 32
    Süzlärneñ gomumi sanı 4014
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1002
    43.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 33
    Süzlärneñ gomumi sanı 4208
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1047
    45.1 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    65.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 34
    Süzlärneñ gomumi sanı 4109
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1121
    45.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    65.0 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 35
    Süzlärneñ gomumi sanı 4009
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1171
    41.6 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 36
    Süzlärneñ gomumi sanı 3955
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1070
    42.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 37
    Süzlärneñ gomumi sanı 4023
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1056
    43.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 38
    Süzlärneñ gomumi sanı 4103
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1097
    43.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 39
    Süzlärneñ gomumi sanı 4030
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1153
    43.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 40
    Süzlärneñ gomumi sanı 4137
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1198
    42.6 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 41
    Süzlärneñ gomumi sanı 4137
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1365
    41.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 42
    Süzlärneñ gomumi sanı 4073
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1239
    39.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Kritik der reinen Vernunft - 43
    Süzlärneñ gomumi sanı 4101
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1219
    42.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 44
    Süzlärneñ gomumi sanı 4071
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 997
    45.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 45
    Süzlärneñ gomumi sanı 4097
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1201
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    56.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Kritik der reinen Vernunft - 46
    Süzlärneñ gomumi sanı 2921
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1007
    43.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.