Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der Urtheilskraft. - 20

Süzlärneñ gomumi sanı 3889
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Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
italki
Nachforschung, als die nach mechanischen Gesetzen ist, hinzufüge, um
die Unzulänglichkeit der letzteren selbst zur empirischen Aufsuchung
aller besondern Gesetze der Natur zu ergänzen. Daher spricht man in der
Teleologie, so fern sie zur Physik gezogen wird, ganz recht von der
Weisheit, der Sparsamkeit, der Vorsorge, der Wohlthätigkeit der Natur,
ohne |383.20| dadurch aus ihr ein verständiges Wesen zu machen (weil
das ungereimt wäre); aber auch ohne sich zu erkühnen, ein anderes,
verständiges Wesen über sie als Werkmeister setzen zu wollen, weil
dieses vermessen[27] sein #309# würde: sondern es soll dadurch nur eine
Art der Causalität der Natur nach einer Analogie mit der unsrigen im
technischen Gebrauche der Vernunft |383.25| bezeichnet werden, um die
Regel, wornach gewissen Producten der Natur nachgeforscht werden muß,
vor Augen zu haben.
[27] Das deutsche Wort =vermessen= ist ein gutes,
bedeutungsvolles Wort. Ein Urtheil, bei welchem man das
Längenmaß seiner Kräfte (des Verstandes) zu überschlagen
vergißt, kann bisweilen sehr demüthig klingen und macht doch
große Ansprüche und ist doch sehr vermessen. Von der Art sind
die meisten, wodurch man die göttliche Weisheit zu erheben
vorgiebt, indem man ihr in den Werken der |383.35| Schöpfung
und der Erhaltung Absichten unterlegt, die eigentlich der
eigenen Weisheit des Vernünftlers Ehre machen sollen.
Warum aber macht doch die Teleologie gewöhnlich keinen eigenen Theil
der theoretischen Naturwissenschaft aus, sondern wird zur Theologie als
Propädeutik oder Übergang gezogen? Dieses geschieht, um das |383.30|
Studium der Natur nach ihrem Mechanism an demjenigen fest zu halten,
was wir unserer Beobachtung oder den Experimenten so unterwerfen
können, daß wir es gleich der Natur wenigstens der Ähnlichkeit der
Gesetze nach selbst hervorbringen könnten; denn nur soviel sieht man
vollständig ein, als man nach Begriffen selbst machen und zu Stande
bringen kann. |384.5| Organisation aber als innerer Zweck der Natur
übersteigt unendlich alles Vermögen einer ähnlichen Darstellung durch
Kunst: und was äußere für #310# zweckmäßig gehaltene Natureinrichtungen
betrifft (z. B. Winde, Regen u. d. gl.), so betrachtet die Physik wohl
den Mechanism derselben; aber ihre Beziehung auf Zwecke, so fern diese
eine zur Ursache nothwendig gehörige |384.10| Bedingung sein soll, kann
sie gar nicht darstellen, weil diese Nothwendigkeit der Verknüpfung
gänzlich die Verbindung unserer Begriffe und nicht die Beschaffenheit
der Dinge angeht.

Zweite Abtheilung. #311#
Dialektik der teleologischen Urtheilskraft.

§ 69.
Was eine Antinomie der Urtheilskraft sei.
Die =bestimmende= Urtheilskraft hat für sich keine Principien, welche
|385.5| =Begriffe von Objecten= gründen. Sie ist keine Autonomie;
denn sie =subsumirt= nur unter gegebenen Gesetzen, oder Begriffen,
als Principien. Eben darum ist sie auch keiner Gefahr ihrer eigenen
Antinomie und keinem Widerstreit ihrer Principien ausgesetzt. So
war die transscendentale Urtheilskraft, welche die Bedingungen
unter Kategorieen zu subsumiren enthielt, |385.10| für sich nicht
=nomothetisch=; sondern nannte nur die Bedingungen der sinnlichen
Anschauung, unter welchen einem gegebenen Begriffe, als Gesetze des
Verstandes, Realität (Anwendung) gegeben werden kann: worüber sie
niemals mit sich selbst in Uneinigkeit (wenigstens den Principien nach)
gerathen konnte. |385.15|
Allein die =reflectirende= Urtheilskraft soll unter einem Gesetze
subsumiren, #312# welches noch nicht gegeben und also in der That nur
ein Princip der Reflexion über Gegenstände ist, für die es uns objectiv
gänzlich an einem Gesetze mangelt, oder an einem Begriffe vom Object,
der zum Princip für vorkommende Fälle hinreichend wäre. Da nun kein
Gebrauch |385.20| der Erkenntnißvermögen ohne Principien verstattet
werden darf, so wird die reflectirende Urtheilskraft in solchen Fällen
ihr selbst zum Princip dienen müssen: welches, weil es nicht objectiv
ist und keinen für die Absicht hinreichenden Erkenntnißgrund des
Objects unterlegen kann, als bloß subjectives Princip zum zweckmäßigen
Gebrauche der Erkenntnißvermögen, |385.25| nämlich über eine Art
Gegenstände zu reflectiren, dienen soll. Also hat in Beziehung
auf solche Fälle die reflectirende Urtheilskraft ihre Maximen und
zwar nothwendige zum Behuf der Erkenntniß der Naturgesetze in der
Erfahrung, um vermittelst derselben zu Begriffen zu gelangen, sollten
diese auch Vernunftbegriffe sein; wenn sie solcher durchaus bedarf, um
die Natur nach ihren empirischen Gesetzen bloß kennen zu lernen. —
Zwischen diesen nothwendigen Maximen der reflectirenden Urtheilskraft
kann nun ein Widerstreit, mithin eine Antinomie Statt |386.5| finden,
worauf sich eine Dialektik gründet, die, wenn jede von zwei einander
widerstreitenden Maximen in der Natur der Erkenntnißvermögen ihren
Grund hat, eine natürliche Dialektik genannt werden kann und ein #313#
unvermeidlicher Schein, den man in der Kritik entblößen und auflösen
muß, damit er nicht betrüge. |386.10|

§ 70.
Vorstellung dieser Antinomie.
So fern die Vernunft es mit der Natur als Inbegriff der Gegenstände
äußerer Sinne zu thun hat, kann sie sich auf Gesetze gründen, die der
Verstand theils selbst _a priori_ der Natur vorschreibt, theils durch
die |386.15| in der Erfahrung vorkommenden empirischen Bestimmungen
ins Unabsehliche erweitern kann. Zur Anwendung der erstern Art von
Gesetzen, nämlich der =allgemeinen= der materiellen Natur überhaupt,
braucht die Urtheilskraft kein besonderes Princip der Reflexion;
denn da ist sie bestimmend, weil ihr ein objectives Princip durch
den Verstand gegeben |386.20| ist. Aber was die besondern Gesetze
betrifft, die uns nur durch Erfahrung kund werden können, so kann
unter ihnen eine so große Mannigfaltigkeit und Ungleichartigkeit sein,
daß die Urtheilskraft sich selbst zum Princip dienen muß, um auch
nur in den Erscheinungen der Natur nach einem Gesetze zu forschen
und es auszuspähen, indem sie ein solches zum Leitfaden |386.25|
bedarf, wenn sie ein zusammenhängendes Erfahrungserkenntniß nach einer
durchgängigen Gesetzmäßigkeit der Natur, die Einheit derselben nach
empirischen Gesetzen, auch nur hoffen soll. Bei dieser zufälligen
Einheit der besonderen Gesetze kann es sich nun zutragen: daß #314#
die Urtheilskraft in ihrer Reflexion von zwei Maximen ausgeht, deren
|386.30| eine ihr der bloße Verstand _a priori_ an die Hand giebt;
die andere aber durch besondere Erfahrungen veranlaßt wird, welche
die Vernunft ins Spiel bringen, um nach einem besondern Princip die
Beurtheilung der körperlichen Natur und ihrer Gesetze anzustellen.
Da trifft es sich dann, daß diese zweierlei Maximen nicht wohl neben
einander bestehen zu |386.35| können den Anschein haben, mithin sich
eine Dialektik hervorthut, welche die Urtheilskraft in dem Princip
ihrer Reflexion irre macht.
=Die erste Maxime= derselben ist der =Satz=: Alle Erzeugung materieller
Dinge und ihrer Formen muß als nach bloß mechanischen Gesetzen möglich
beurtheilt werden. |387.5|
=Die zweite Maxime= ist der =Gegensatz=: Einige Producte der
materiellen Natur können nicht als nach bloß mechanischen Gesetzen
möglich beurtheilt werden (ihre Beurtheilung erfordert ein ganz anderes
Gesetz der Causalität, nämlich das der Endursachen).
Wenn man diese regulativen Grundsätze für die Nachforschung nun
|387.10| in constitutive der Möglichkeit der Objecte selbst
verwandelte, so würden sie so lauten:
=Satz=: Alle Erzeugung materieller Dinge ist nach bloß mechanischen
Gesetzen möglich.
=Gegensatz=: Einige Erzeugung derselben ist nach bloß mechanischen
|387.15| #315# Gesetzen nicht möglich.
In dieser letzteren Qualität, als objective Principien für die
bestimmende Urtheilskraft, würden sie einander widersprechen, mithin
einer von beiden Sätzen nothwendig falsch sein; aber das wäre alsdann
zwar eine Antinomie, doch nicht der Urtheilskraft, sondern ein
Widerstreit in |387.20| der Gesetzgebung der Vernunft. Die Vernunft
kann aber weder den einen noch den andern dieser Grundsätze beweisen:
weil wir von Möglichkeit der Dinge nach bloß empirischen Gesetzen der
Natur kein bestimmendes Princip _a priori_ haben können.
Was dagegen die zuerst vorgetragene Maxime einer reflectirenden
|387.25| Urtheilskraft betrifft, so enthält sie in der That gar
keinen Widerspruch. Denn wenn ich sage: ich muß alle Ereignisse in
der materiellen Natur, mithin auch alle Formen als Producte derselben
ihrer Möglichkeit nach nach bloß mechanischen Gesetzen =beurtheilen=,
so sage ich damit nicht: sie =sind darnach allein= (ausschließungsweise
von jeder andern Art |387.30| Causalität) =möglich=; sondern das
will nur anzeigen: ich =soll= jederzeit über dieselben =nach dem
Princip= des bloßen Mechanisms der Natur =reflectiren= und mithin
diesem, soweit ich kann, nachforschen, weil, ohne ihn zum Grunde der
Nachforschung zu legen, es gar keine eigentliche Naturerkenntniß geben
kann. Dieses hindert nun die zweite Maxime bei |387.35| gelegentlicher
italki
Veranlassung nicht, nämlich bei einigen Naturformen (und #316# auf
deren Veranlassung sogar der ganzen Natur), nach einem Princip zu
spüren und über sie zu reflectiren, welches von der Erklärung nach
dem Mechanism der Natur ganz verschieden ist, nämlich dem Princip der
Endursachen. Denn die Reflexion nach der ersten Maxime wird dadurch
nicht aufgehoben, vielmehr wird es geboten, sie, so weit man kann, zu
verfolgen; auch wird dadurch nicht gesagt, daß nach dem Mechanism der
|388.5| Natur jene Formen nicht möglich wären. Nur wird behauptet, daß
=die menschliche Vernunft= in Befolgung derselben und auf diese Art
niemals von dem, was das Specifische eines Naturzwecks ausmacht, den
mindesten Grund, wohl aber andere Erkenntnisse von Naturgesetzen wird
auffinden können; wobei es als unausgemacht dahin gestellt wird, ob
|388.10| nicht in dem uns unbekannten inneren Grunde der Natur selbst
die physisch-mechanische und die Zweckverbindung an denselben Dingen
in einem Princip zusammen hängen mögen: nur daß unsere Vernunft sie in
einem solchen nicht zu vereinigen im Stande ist, und die Urtheilskraft
also als (aus einem subjectiven Grunde) =reflectirende=, nicht als
(einem |388.15| objectiven Princip der Möglichkeit der Dinge an sich
zufolge) bestimmende Urtheilskraft genöthigt ist, für gewisse Formen in
der Natur ein anderes Princip, als das des Naturmechanisms zum Grunde
ihrer Möglichkeit zu denken.

§ 71. |388.20| #317#
Vorbereitung zur Auflösung obiger Antinomie.
Wir können die Unmöglichkeit der Erzeugung der organisirten
Naturproducte durch den bloßen Mechanism der Natur keineswegs beweisen,
weil wir die unendliche Mannigfaltigkeit der besondern Naturgesetze,
die für uns zufällig sind, da sie nur empirisch erkannt werden, ihrem
ersten |388.25| innern Grunde nach nicht einsehen und so das innere,
durchgängig zureichende Princip der Möglichkeit einer Natur (welches
im Übersinnlichen liegt) schlechterdings nicht erreichen können. Ob
also das productive Vermögen der Natur auch für dasjenige, was wir als
nach der Idee von Zwecken geformt oder verbunden beurtheilen, nicht
eben so gut als für das, |388.30| wozu wir bloß ein Maschinenwesen der
Natur zu bedürfen glauben, zulange; und ob in der That für Dinge als
eigentliche Naturzwecke (wie wir sie nothwendig beurtheilen müssen)
eine ganz andere Art von ursprünglicher Causalität, die gar nicht in
der materiellen Natur oder ihrem intelligibelen Substrat enthalten sein
kann, nämlich ein architektonischer Verstand, zum |388.35| Grunde
liege: darüber kann unsere in Ansehung des Begriffs der Causalität,
wenn er _a priori_ specificirt werden soll, sehr enge eingeschränkte
Vernunft schlechterdings keine Auskunft geben. — Aber daß respectiv
auf unser Erkenntnißvermögen der bloße Mechanism der Natur für die
Erzeugung #318# organisirter Wesen auch keinen Erklärungsgrund abgeben
könne, |389.5| ist eben so ungezweifelt gewiß. =Für die reflectirende
Urtheilskraft= ist also das ein ganz richtiger Grundsatz: daß für die
so offenbare Verknüpfung der Dinge nach Endursachen eine vom Mechanism
unterschiedene Causalität, nämlich einer nach Zwecken handelnden
(verständigen) Weltursache, gedacht werden müsse; so übereilt und
unerweislich er auch |389.10| =für die bestimmende sein= würde. In
dem ersteren Falle ist er bloße Maxime der Urtheilskraft, wobei der
Begriff jener Causalität eine bloße Idee ist, der man keinesweges
Realität zuzugestehen unternimmt, sondern sie nur zum Leitfaden der
Reflexion braucht, die dabei für alle mechanische Erklärungsgründe
immer offen bleibt und sich nicht aus der Sinnenwelt |389.15| verliert;
im zweiten Falle würde der Grundsatz ein objectives Princip sein, das
die Vernunft vorschriebe und dem die Urtheilskraft sich bestimmend
unterwerfen müßte, wobei sie aber über die Sinnenwelt hinaus sich ins
Überschwengliche verliert und vielleicht irre geführt wird.
Aller Anschein einer Antinomie zwischen den Maximen der eigentlich
|389.20| physischen (mechanischen) und der teleologischen
(technischen) Erklärungsart beruht also darauf: daß man einen
Grundsatz der reflectirenden Urtheilskraft mit dem der bestimmenden
und die =Autonomie= der ersteren (die bloß subjectiv für unsern
Vernunftgebrauch in Ansehung der besonderen #319# Erfahrungsgesetze
gilt) mit der =Heteronomie= der anderen, welche |389.25| sich nach
den von dem Verstande gegebenen (allgemeinen oder besondern) Gesetzen
richten muß, verwechselt.

§ 72.
Von den mancherlei Systemen über die Zweckmäßigkeit der Natur. |389.30|
Die Richtigkeit des Grundsatzes, daß über gewisse Dinge der Natur
(organisirte Wesen) und ihre Möglichkeit nach dem Begriffe von
Endursachen geurtheilt werden müsse, selbst auch nur wenn man, um ihre
Beschaffenheit durch Beobachtung kennen zu lernen, einen =Leitfaden=
verlangt, ohne sich bis zur Untersuchung über ihren ersten Ursprung zu
|389.35| versteigen, hat noch niemand bezweifelt. Die Frage kann also
nur sein: ob dieser Grundsatz bloß subjectiv gültig, d. i. bloß Maxime
unserer Urtheilskraft, oder ein objectives Princip der Natur sei, nach
welchem ihr außer ihrem Mechanism (nach bloßen Bewegungsgesetzen) noch
eine andere Art von Causalität zukomme, nämlich die der Endursachen,
|390.5| unter denen jene (die bewegenden Kräfte) nur als Mittelursachen
ständen.
Nun könnte man diese Frage oder Aufgabe für die Speculation gänzlich
unausgemacht und unaufgelöset lassen: weil, wenn wir uns mit der
letzteren innerhalb den Gränzen der bloßen Naturerkenntniß begnügen,
wir an jenen Maximen genug haben, um die Natur, so weit als menschliche
|390.10| #320# Kräfte reichen, zu studiren und ihren verborgensten
Geheimnissen nachzuspüren. Es ist also wohl eine gewisse Ahnung unserer
Vernunft, oder ein von der Natur uns gleichsam gegebener Wink, daß wir
vermittelst jenes Begriffs von Endursachen wohl gar über die Natur
hinauslangen und sie selbst an den höchsten Punkt in der Reihe der
Ursachen |390.15| knüpfen könnten, wenn wir die Nachforschung der Natur
(ob wir gleich darin noch nicht weit gekommen sind) verließen, oder
wenigstens einige Zeit aussetzten und vorher, worauf jener Fremdling in
der Naturwissenschaft, nämlich der Begriff der Naturzwecke, führe, zu
erkunden versuchten. |390.20|
Hier müßte nun freilich jene unbestrittene Maxime in die ein
weites Feld zu Streitigkeiten eröffnende Aufgabe übergehen: ob die
Zweckverknüpfnug in der Natur eine besondere Art der Causalität für
dieselbe =beweise=; oder ob sie, an sich und nach objectiven Principien
betrachtet, nicht vielmehr mit dem Mechanism der Natur einerlei sei,
oder auf einem |390.25| und demselben Grunde beruhe: nur daß wir,
da dieser für unsere Nachforschung in manchen Naturproducten oft zu
tief versteckt ist, es mit einem subjectiven Princip, nämlich dem der
Kunst, d. i. der Causalität nach Ideen, versuchen, um sie der Natur der
Analogie nach unterzulegen; welche Nothülfe uns auch in vielen Fällen
gelingt, in einigen zwar zu |390.30| mißlingen scheint, auf alle Fälle
aber nicht berechtigt, eine besondere, von #321# der Causalität nach
bloß mechanischen Gesetzen der Natur selbst unterschiedene Wirkungsart
in die Naturwissenschaft einzuführen. Wir wollen, indem wir das
Verfahren (die Causalität) der Natur wegen des Zweckähnlichen, welches
wir in ihren Producten finden, Technik nennen, diese |390.35| in die
=absichtliche= (_technica intentionalis_) und in die =unabsichtliche=
(_technica naturalis_) eintheilen. Die erste soll bedeuten: daß das
productive Vermögen der Natur nach Endursachen für eine besondere
Art von Causalität gehalten werden müsse; die zweite: daß sie mit dem
Mechanism der Natur im Grunde ganz einerlei sei, und das zufällige
Zusammentreffen mit unseren Kunstbegriffen und ihren Regeln, als bloß
subjective Bedingung sie zu beurtheilen, fälschlich für eine besondere
Art der Naturerzeugung |391.5| ausgedeutet werde.
Wenn wir jetzt von den Systemen der Naturerklärung in Ansehung der
Endursachen reden, so muß man wohl bemerken: daß sie insgesammt
dogmatisch, d. i. über objective Principien der Möglichkeit der
Dinge, es sei durch absichtlich oder lauter unabsichtlich wirkende
Ursachen, unter einander |391.10| streitig sind, nicht aber etwa
über die subjective Maxime, über die Ursache solcher zweckmäßigen
Producte bloß zu urtheilen: in welchem letztern Falle =disparate=
Principien noch wohl vereinigt werden könnten, anstatt daß im ersteren
=contradictorisch-entgegengesetzte= einander #322# aufheben und neben
sich nicht bestehen können. |391.15|
Die Systeme in Ansehung der Technik der Natur, d. i. ihrer productiven
Kraft nach der Regel der Zwecke, sind zwiefach: des =Idealismus=, oder
des =Realismus= der Naturzwecke. Der erstere ist die Behauptung: daß
alle Zweckmäßigkeit der Natur =unabsichtlich=; der zweite: daß einige
derselben (in organisirten Wesen) =absichtlich= sei; woraus denn auch
die |391.20| als Hypothese gegründete Folge gezogen werden könnte,
daß die Technik der Natur, auch was alle andere Producte derselben in
Beziehung auf das Naturganze betrifft, absichtlich, d. i. Zweck, sei.
1) Der =Idealism= der Zweckmäßigkeit (ich verstehe hier immer die
objective) ist nun entweder der der =Casualität=, oder der =Fatalität=
|391.25| der Naturbestimmung in der zweckmäßigen Form ihrer Producte.
Das erstere Princip betrifft die Beziehung der Materie auf den
physischen Grund ihrer Form, nämlich die Bewegungsgesetze; das zweite
auf ihren und der ganzen Natur =hyperphysischen= Grund. Das System der
=Casualität=, welches dem Epikur oder Demokritus beigelegt wird, ist,
|391.30| nach dem Buchstaben genommen, so offenbar ungereimt, daß es
uns nicht aufhalten darf; dagegen ist das System der Fatalität (wovon
man den Spinoza zum Urheber macht, ob es gleich allem Ansehen nach viel
älter ist), welches sich auf etwas Übersinnliches beruft, wohin also
unsere Einsicht #323# nicht reicht, so leicht nicht zu widerlegen:
darum weil sein Begriff |391.35| von dem Urwesen gar nicht zu verstehen
ist. So viel ist aber klar: daß die Zweckverbindung in der Welt in
demselben als unabsichtlich angenommen werden muß (weil sie von
einem Urwesen, aber nicht von seinem Verstande, mithin keiner Absicht
desselben, sondern aus der Nothwendigkeit seiner Natur und der davon
abstammenden Welteinheit abgeleitet wird), mithin der Fatalismus der
Zweckmäßigkeit zugleich ein Idealism derselben ist. |392.5|
2) Der =Realism= der Zweckmäßigkeit der Natur ist auch entweder
physisch oder hyperphysisch. Der =erste= gründet die Zwecke in der
Natur auf dem Analogon eines nach Absicht handelnden Vermögens, dem
=Leben der Materie= (in ihr, oder auch durch ein belebendes inneres
Princip, eine Weltseele) und heißt der =Hylozoism=. Der =zweite= leitet
sie von dem |392.10| Urgrunde des Weltalls, als einem mit Absicht
hervorbringenden (ursprünglich lebenden) verständigen Wesen ab und ist
der =Theism=.[28]
[28] Man sieht hieraus: daß in den meisten speculativen
Dingen der reinen Vernunft, |392.25| was die dogmatischen
Behauptungen betrifft, die philosophischen Schulen
gemeiniglich alle Auflösungen, die über eine gewisse
Frage möglich sind, versucht haben. So hat man über die
Zweckmäßigkeit der Natur bald entweder die =leblose Materie=,
oder einen =leblosen Gott=, bald eine =lebende Materie=,
oder auch einen =lebendigen Gott= zu diesem Behufe versucht.
Für uns bleibt nichts |392.30| übrig, als, wenn es Noth
thun sollte, von allen diesen =objectiven Behauptungen=
abzugehen und unser Urtheil bloß in Beziehung auf unsere
Erkenntnißvermögen =kritisch= zu erwägen, um ihrem Princip
eine, wo nicht dogmatische, doch zum sichern Vernunftgebrauch
hinreichende Gültigkeit einer Maxime zu verschaffen. |392.35|

§ 73. #324#
Keines der obigen Systeme leistet das, was es vorgiebt.
Was wollen alle jene Systeme? Sie wollen unsere teleologischen |392.15|
Urtheile über die Natur erklären und gehen damit so zu Werke, daß ein
Theil die Wahrheit derselben läugnet, mithin sie für einen Idealism der
Natur (als Kunst vorgestellt) erklärt; der andere Theil sie als wahr
anerkennt und die Möglichkeit einer Natur nach der Idee der Endursachen
darzuthun verspricht. |392.20|
1) Die für den Idealism der Endursachen in der Natur streitenden
Systeme lassen nun einerseits zwar an dem Princip derselben eine
Causalität nach Bewegungsgesetzen zu (durch welche die Naturdinge
zweckmäßig existiren); aber sie läugnen an ihr die =Intentionalität=,
d. i. daß sie absichtlich zu dieser ihrer zweckmäßigen Hervorbringung
bestimmt, oder mit anderen Worten ein Zweck die Ursache sei. Dieses
ist die Erklärungsart Epikurs, nach welcher der Unterschied einer
Technik der Natur von der bloßen Mechanik gänzlich abgeläugnet wird,
und nicht allein für die Übereinstimmung der erzeugten Producte mit
unsern Begriffen vom |393.5| #325# Zwecke, mithin für die Technik,
sondern selbst für die Bestimmung der Ursachen dieser Erzeugung
nach Bewegungsgesetzen, mithin ihre Mechanik der blinde Zufall zum
Erklärungsgrunde angenommen, also nichts, auch nicht einmal der Schein
in unserm teleologischen Urtheile erklärt, mithin der vorgebliche
Idealism in demselben keineswegs dargethan wird. |393.10|
Andererseits will =Spinoza= uns aller Nachfrage nach dem Grunde der
Möglichkeit der Zwecke der Natur dadurch überheben und dieser Idee
alle Realität nehmen, daß er sie überhaupt nicht für Producte, sondern
für einem Urwesen inhärirende Accidenzen gelten läßt und diesem Wesen,
als Substrat jener Naturdinge, in Ansehung derselben nicht Causalität,
|393.15| sondern bloß Subsistenz beilegt und (wegen der unbedingten
Nothwendigkeit desselben sammt allen Naturdingen, als ihm inhärirenden
Accidenzen) den Naturformen zwar die Einheit des Grundes, die zu
aller Zweckmäßigkeit erforderlich ist, sichert, aber zugleich die
Zufälligkeit derselben, ohne die keine =Zweckeinheit= gedacht werden
kann, entreißt und |393.20| mit ihr alles =Absichtliche=, so wie dem
Urgrunde der Naturdinge allen Verstand wegnimmt.
Der Spinozism leistet aber das nicht, was er will. Er will einen
Erklärungsgrund der Zweckverknüpfung (die er nicht läugnet) der Dinge
der Natur angeben und nennt bloß die Einheit des Subjects, dem sie
alle |393.25| inhäriren. Aber wenn man ihm auch diese Art zu existiren
für die Weltwesen #326# einräumt, so ist doch jene ontologische
Einheit darum noch nicht sofort =Zweckeinheit= und macht diese
keinesweges begreiflich. Die letztere ist nämlich eine ganz besondere
Art derselben, die aus der Verknüpfung der Dinge (Weltwesen) in einem
Subjecte (dem Urwesen) gar nicht folgt, |393.30| sondern durchaus
die Beziehung auf eine =Ursache=, die Verstand hat, bei sich führt
und selbst, wenn man alle diese Dinge in einem einfachen Subjecte
vereinigte, doch niemals eine Zweckbeziehung darstellt: wofern man
unter ihnen nicht erstlich innere =Wirkungen= der Substanz als einer
=Ursache=, zweitens eben derselben als Ursache =durch ihren Verstand=
|393.35| denkt. Ohne diese formalen Bedingungen ist alle Einheit bloße
Naturnothwendigkeit und, wird sie gleichwohl Dingen beigelegt, die wir
als außer einander vorstellen, blinde Nothwendigkeit. Will man aber
das, was die Schule die transscendentale Vollkommenheit der Dinge (in
Beziehung auf ihr eigenes Wesen) nennt, nach welcher alle Dinge alles
an sich haben, was erfordert wird, um so ein Ding und kein anderes
zu sein, Zweckmäßigkeit der Natur nennen: so ist das ein kindisches
Spielwerk |394.5| mit Worten statt Begriffen. Denn wenn alle Dinge
als Zwecke gedacht werden müssen, also ein Ding sein und Zweck sein
einerlei ist, so giebt es im Grunde nichts, was besonders als Zweck
vorgestellt zu werden verdiente.
Man sieht hieraus wohl: daß Spinoza dadurch, daß er unsere Begriffe
|394.10| #327# von dem Zweckmäßigen in der Natur auf das Bewußtsein
unserer selbst in einem allbefassenden (doch zugleich einfachen) Wesen
zurückführte und jene Form bloß in der Einheit des letzern suchte,
nicht den Realism, sondern bloß den Idealism der Zweckmäßigkeit
derselben zu behaupten die Absicht haben mußte, diese aber selbst doch
nicht bewerkstelligen konnte, |394.15| weil die bloße Vorstellung der
Einheit des Substrats auch nicht einmal die Idee von einer auch nur
unabsichtlichen Zweckmäßigkeit bewirken kann.
2) Die, welche den =Realism= der Naturzwecke nicht bloß behaupten,
sondern ihn auch zu erklären vermeinen, glauben eine besondere Art der
Causalität, nämlich absichtlich wirkender Ursachen, wenigstens ihrer
Möglichkeit |394.20| nach einsehen zu können; sonst könnten sie es
nicht unternehmen jene erklären zu wollen. Denn zur Befugniß selbst der
gewagtesten Hypothese muß wenigstens die =Möglichkeit= dessen, was man
als Grund annimmt, =gewiß= sein, und man muß dem Begriffe desselben
seine objective Realität sichern können. |394.25|
Aber die Möglichkeit einer lebenden Materie (deren Begriff einen
Widerspruch enthält, weil Leblosigkeit, _inertia_, den wesentlichen
Charakter derselben ausmacht) läßt sich nicht einmal denken; die einer
belebten Materie und der gesammten Natur, als eines Thiers, kann nur
sofern (zum Behuf einer Hypothese der Zweckmäßigkeit im Großen der
Natur) dürftiger |394.30| #328# Weise gebraucht werden, als sie uns
an der Organisation derselben im Kleinen in der Erfahrung offenbart
wird, keinesweges aber _a priori_ ihrer Möglichkeit nach eingesehen
werden. Es muß also ein Cirkel im Erklären begangen werden, wenn man
die Zweckmäßigkeit der Natur an organisirten Wesen aus dem Leben der
Materie ableiten will und dieses |394.35| Leben wiederum nicht anders
als in organisirten Wesen kennt, also ohne dergleichen Erfahrung sich
keinen Begriff von der Möglichkeit derselben machen kann. Der Hylozoism
leistet also das nicht, was er verspricht.
Der =Theism= kann endlich die Möglichkeit der Naturzwecke als einen
Schlüssel zur Teleologie eben so wenig dogmatisch begründen; ob er
zwar vor allen Erklärungsgründen derselben darin den Vorzug hat, daß
er durch |395.5| einen Verstand, den er dem Urwesen beilegt, die
Zweckmäßigkeit der Natur dem Idealism am besten entreißt und eine
absichtliche Causalität für die Erzeugung derselben einführt.
Denn da müßte allererst, für die bestimmende Urtheilskraft hinreichend,
die Unmöglichkeit der Zweckeinheit in der Materie durch den |395.10|
bloßen Mechanism derselben bewiesen werden, um berechtigt zu sein
den Grund derselben über die Natur hinaus auf bestimmte Weise zu
setzen. Wir können aber nichts weiter herausbringen, als daß nach der
Beschaffenheit und den Schranken unserer Erkenntnißvermögen (indem wir
den ersten, inneren Grund selbst dieses Mechanisms nicht einsehen)
wir |395.15| #329# auf keinerlei Weise in der Materie ein Princip
bestimmter Zweckbeziehungen suchen müssen, sondern für uns keine andere
Beurtheilungsart der Erzeugung ihrer Producte als Naturzwecke übrig
bleibe, als die durch einen obersten Verstand als Weltursache. Das ist
aber nur ein Grund für die reflectirende, nicht für die bestimmende
Urtheilskraft und kann |395.20| schlechterdings zu keiner objectiven
Behauptung berechtigen.

§ 74.
Die Ursache der Unmöglichkeit, den Begriff einer Technik der Natur
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  • Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der Urtheilskraft. - 03
    Süzlärneñ gomumi sanı 3877
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  • Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der Urtheilskraft. - 04
    Süzlärneñ gomumi sanı 3867
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  • Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der Urtheilskraft. - 05
    Süzlärneñ gomumi sanı 3875
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    Süzlärneñ gomumi sanı 3920
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    43.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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    Süzlärneñ gomumi sanı 3889
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    Süzlärneñ gomumi sanı 3245
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1026
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    Süzlärneñ gomumi sanı 3032
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 714
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