Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der praktischen Vernunft. - 16

Süzlärneñ gomumi sanı 3967
Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1237
40.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
53.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
59.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
italki
_Kr. d. r. V._ dargelegten) _critischen Grundsätzen_ noch fehlte. Diese
gedachte er in Lehrbuchform (vgl. auch den Brief von 1778, X 224) und
in _mehrer Popularität_ als sein Hauptwerk nach und nach auszuarbeiten;
und zwar hoffte er im nächsten Winter bereits den =ersten Theil seiner
Moral= _wo nicht vollig, doch meist_ zu Stande zu bringen.
Es ist demnächst die _=Kritik der reinen Vernunft=_ selbst ins Auge
zu fassen: aus ihr muss doch eine klare Antwort auf die Frage zu
gewinnen sein, ob die kritische Bodenbereitung zur Metaphysik nach des
Verfassers Meinung mit diesem Werk abgeschlossen, oder erst zur Hälfte
geleistet war. Ein Hinweis auf die fehlende andre Hälfte konnte, da
doch reine Vernunft nach Kants Begriffen eine vollkommene Einheit,
ein nicht in sich, sondern nur in der Betrachtung theilbares Ganzes
darstellt, unmöglich unterbleiben.
Ein solcher Hinweis aber findet sich an =keiner einzigen Stelle= der
_Kritik der reinen Vernunft_ von 1781; sondern durchweg wird, wie es ja
auch diesem Titel entspricht, das =ganze= Geschäft der Kritik als in
diesem Werke beendet angesehen; es wird daher keine fernere =Kritik=,
sondern nur, wie immer bisher, die =Metaphysik= der Natur und der
Sitten in Aussicht gestellt.
1. Nach der =Vorrede= (IV 9 dieser Ausgabe) bedeutet die _Kritik der
reinen Vernunft: die des =Vernunftvermögens überhaupt= in Ansehung
=aller= Erkenntnisse, zu denen sie unabhängig von aller Erfahrung
streben mag_ u. s. f. Die einzige übrigbleibende philosophische Aufgabe
ist die Metaphysik selbst, oder das =System=. _Ein solches System der
reinen (speculativen) Vernunft hoffe ich unter dem Titel =Metaphysik
der Natur= selbst zu liefern_ (13). Hier deutet der Zusatz in Klammern
ohne Zweifel auf den ebenso wesentlichen andern Theil des Systems,
die Metaphysik der Sitten; aber nichts deutet darauf, dass die Kritik
selbst noch einer Ergänzung in Hinsicht des praktischen Gebrauchs
der Vernunft bedürfte. Der Verleger Hartknoch (19. Nov. 1781, X 261)
rechnet auf eben diese beiden Werke, »da dies zur =Vollendung Ihres
Plans= gehört u. ein Ganzes ausmacht.« Keiner denkt, und Kant selbst
denkt in dieser Zeit nicht an eine zweite Kritik. Daher »brennt« z. B.
Schütz (10. Juli 1784, X 371) »vor Begierde und Sehnsucht« nach seiner
=Metaphysik der Natur=, der er »doch auch gewiss eine =Metaph. der
Sitten= folgen lassen« werde.
2. Der Schlussabschnitt der Einleitung, der von der Eintheilung
der Transscendentalphilosophie handelt, schränkt zwar den Begriff
der letzteren und damit den der _Kritik der reinen Vernunft_ ein
auf das Gebiet der _reinen, =blos speculativen= Vernunft_ (25).
Aber diese Einschränkung wird nur dadurch begründet, dass bei den
obersten Grundsätzen und Grundbegriffen der Moralität, obgleich sie
Erkenntnisse +a priori+ sind, doch Begriffe =empirischen= Ursprungs
(der Lust und Unlust, der Begierden und Neigungen, der Willkür etc.)
=vorausgesetzt= werden müssten. Dies bedarf der Erklärung, da Kant
mindestens seit 1770 (Diss. § 9) annimmt und unerschütterlich daran
festhält, dass die Principien der Moral der reinen Vernunft entstammen
und also zur reinen Philosophie gehören. (S. bes. an Lambert, 1770, X
93: _reine_ +morali+_sche Weltweisheit, in der keine_ +empi+_rische_
+principi+_en anzutreffen sind_, und an Herz, 1772, X 126: _die Natur
der theoretischen sowohl als_ +pract+_ischen Erkenntnis, so fern sie
blos_ +intellectual+ _ist_). Aber die Erklärung liegt nicht fern: auch
bei den obersten, völlig _reinen_ Grundsätzen und Grundbegriffen der
Moral müssen dennoch die empirischen Begriffe der Lust, Unlust etc.
insofern _vorausgesetzt_ werden, als ein menschlicher Wille niemals
ohne _Materie_ ist. Aber diese Materie geht nicht als _Princip_ oder
_Bedingung_ in die reinen sittlichen Grundsätze oder Grundbegriffe
mit ein. So _Kr. d. r. V.,_ III 384: _Moralische Begriffe sind nicht
gänzlich reine Vernunftbegriffe, weil ihnen etwas empirisches (Lust
oder Unlust) zum Grunde liegt, Gleichwohl können sie in Ansehung des
=Princips= ... (also wenn man bloß auf ihre Form Acht hat) gar wohl zum
Beispiele reiner Vernunftbegriffe dienen_. Durch diese wohlbekannte
Distinction erklären sich scheinbar empiristische Äusserungen wie im
Brief an Herz 1773 (X 138) oder _Kr_. III 520 Anm.
Aber kann denn eine =Metaphysik= der Sitten, kann die Aufstellung
=reiner= Principien der Moral einer voraufgehenden Kritik entrathen?
Gilt hier etwa nicht, dass +Methodus antevertit omnem scientiam+?
Gewiss bedarf sie der kritischen Bodenbereitung: aber =diese ist in der
_Kritik der reinen (speculativen) Vernunft_ zugleich gegeben=. Eben sie
hat (III 249) _den Boden zu jenen majestätischen =sittlichen= Gebäuden
eben und baufest zu machen_. Sie thut es durch Sicherung der =Idee=,
besonders der Idee der =Freiheit=, welche, obwohl selbst eine rein
speculative, doch schon von der Dissertation (1770) an (§ 9. Anm.) die
Grundidee der =praktischen Erkenntnis= ist, ja überhaupt den Begriff
des Praktischen erst giebt: _Kr._ III 246f. _Plato fand seine Ideen
vorzüglich in allem, was =praktisch ist, d. i. auf Freiheit beruht=,
welche ihrerseits unter Erkenntnissen steht, die ein eigenthümliches
Product der Vernunft sind_; III 384 _Ideen, ... die =praktische= Kraft
... haben und der Möglichkeit der Vollkommenheit gewisser =Handlungen=
zum Grunde liegen_. Die »transscendentalen« Ideen aber, insbesondere
die der Freiheit, erhalten ihre Sicherung durch die _Kritik der
reinen Vernunft_ und erwarten sie nicht erst von einer zweiten, noch
ausstehenden _Kritik der praktischen Vernunft_. Name und Begriff einer
solchen ist in der 1. Aufl. der _Kr. d. r. V_. ganz unbekannt. Was noch
aussteht, ist nicht eine zweite Kritik, sondern nur die Ausführung der
Moral selbst, welche empirischer Begriffe (der Lust, Unlust etc., kurz
der Materie des Willens) nicht entrathen kann und deshalb nicht zur
Aufgabe der _Kritik_, der einzigen, nämlich der der in sich einigen
_reinen Vernunft_, gehört.
3. Dies ist =durchweg= die Auffassung der _Kr. d. r. V_. von 1781.
Allerdings steht (nach III 332) die _reine Moral_ -- gleich der
reinen Mathematik, auch diese Vergleichung ist zu beachten -- ausser
der Transscendentalphilosophie; doch werden die _transscendentalen
Vernunftbegriffe_ oder _Ideen ... vielleicht von den Naturbegriffen zu
den praktischen einen =Übergang= möglich machen ..._ (255); sie machen
die _=theoretische Stütze=_ der moralischen Ideen und Grundsätze aus,
mit der diese (stehen und) fallen (325). Denn auf die transscendentale
Idee der Freiheit =gründet sich= der praktische Begriff derselben;
die Aufhebung der ersteren würde zugleich die letztere _vertilgen_
(363f.). Es wird dann die Deduction der Möglichkeit der Freiheit auf
Grund der Unterscheidung von Erscheinung und Ding an sich, mitsammt der
allgemeinen Erklärung des Sollens (371), das eine _ganz andere Regel
und Ordnung, als die Naturordnung ist_, einführt (373), wenn auch kurz,
gegeben, also der Kerngedanke der _Grundlegung_ wie der _Kritik der
praktischen Vernunft_ vorweggenommen, ohne dass doch der Boden der rein
speculativen Untersuchung damit verlassen würde, denn überall handelt
es sich hier um die _theoretische Stütze_ der Moral, noch nicht um
diese selbst.
Es werden auch die praktischen Postulate bereits angedeutet (421ff.,
518); es wird endlich im _Kanon der reinen Vernunft_, der als
wesentlicher Bestandtheil der Transscendentalphilosophie schon
im Briefe an Herz 1776, X 186, bezeichnet worden war,[19] der
Übergang ins praktische Gebiet ganz offen vollzogen; denn der Kanon
=betrifft ausdrücklich den praktischen und nicht den speculativen
Vernunftgebrauch= (III 518). Man versteht, dass es hier Kant selbst
um die _Einheit des Systems_ fast bange wird (520); es kommt die
Gefahr hinzu, von dem _neuen Stoffe_ oder dem _Gegenstand, der der
transscendentalen Philosophie fremd ist_, zu wenig zu sagen und es so
an Deutlichkeit oder Überzeugung fehlen zu lassen (ebenda). In der
That aber ist die Grenze der bloss speculativen Untersuchung auch hier
in aller Strenge eingehalten. Gehören einerseits -- wie hier wiederum
betont wird -- die praktischen Begriffe, eben als praktische, d. h. auf
Lust und Unlust (der Materie nach) bezogen, _nicht in den Inbegriff der
Transscendentalphilosophie_ (520 Anm.), so gehört umgekehrt das Problem
der transscendentalen Freiheit nicht für die Vernunft im praktischen
Gebrauch, sondern betrifft bloss das speculative Wissen; es kann,
sofern es ums Praktische zu thun ist, sogar als _ganz gleichgültig_
bei Seite gesetzt werden (522); Moral braucht (unmittelbar) nur die
Freiheit _im praktischen Verstande_, die sogar _durch Erfahrung
bewiesen werden_ kann (521). So auch (523): Die Frage _Was soll ich
thun? ist =bloß= praktisch. Sie kann als eine solche zwar der reinen
Vernunft angehören, ist aber alsdann =doch nicht transscendental,
sondern moralisch=, mithin kann sie unsere Kritik an sich selbst
nicht beschäftigen_. Nur bei oberflächlichem Lesen könnte man hier in
_=unsere= Kritik_ die Hindeutung auf eine andere Kritik, nämlich die
der praktischen Vernunft, finden. Die schroffe Entgegensetzung _nicht
transscendental, sondern moralisch_ kann aber nach allem Frühern (bes.
nach IV 24) nur so verstanden werden, dass im Begriff des Moralischen
die Hinzunahme empirischer Begriffe mitgedacht ist. Also nicht im
Gegensatz zu einer andern Kritik, sondern nur im Gegensatz zur Moral
italki
selbst als einem Theil des Systems der Philosophie ist der Ausdruck
_unsere Kritik_ zu verstehen.
[19] Also widerspricht dieser Brief nicht der Voraussetzung, dass
es nur =eine= Kritik der Vernunft giebt.
4. Noch bleibt übrig die _Architektonik der reinen Vernunft_, in
der doch am ehesten eine endgültige Entscheidung unserer Frage zu
finden sein sollte. Was ergiebt sie? III 543f.: _Die Gesetzgebung
der menschlichen Vernunft (Philosophie) hat zwei Gegenstände, Natur
und Freiheit, und enthält also sowohl das Naturgesetz, als auch das
Sittengesetz, anfangs in zwei besonderen, zuletzt aber in einem
einzigen =philosophischen System=.... Die Philosophie der reinen
Vernunft ist nun entweder Propädeutik ... und heißt =Kritik=, oder
zweitens das System der reinen Vernunft (Wissenschaft) ... und heißt
=Metaphysik=..... Die Metaphysik theilt sich in die des =speculativen=
und =praktischen= Gebrauchs der reinen Vernunft und ist also entweder
=Metaphysik der Natur=, oder =Metaphysik der Sitten=._ Auch hier kein
Wort von einer entsprechenden Eintheilung der Kritik; vielmehr muss man
sagen, eine solche wird durch diese Erklärung geradezu ausgeschlossen,
da zum wenigsten hier, fast am Ende des Werks, von dem noch fehlenden
andern Theil der Kritik, wenn ein solcher vorausgesetzt wäre, nicht
hätte geschwiegen werden können. Aber es heisst nochmals am Schluss
desselben Hauptstücks (549): _=Metaphysik= also sowohl =der Natur=,
als =der Sitten=, vornehmlich die =Kritik= der sich auf eigenen
Flügeln wagenden Vernunft, welche vorübend (propädeutisch) vorhergeht,
machen eigentlich allein dasjenige aus, was wir im ächten Verstande
Philosophie nennen können._ Auch hier nicht die entfernteste Andeutung
eines noch fehlenden praktischen Theils der »Propädeutik«.
Nach diesem allen ist es ganz, was man erwartet, dass Kant nach dem
Erscheinen der _Kritik der reinen Vernunft_ alsbald die Abfassung der
Metaphysik und zwar des Theils, dessen Fertigstellung er sich so oft
schon vorgenommen und immer wieder zurückgestellt hatte, der Metaphysik
der Sitten ins Auge fasst (s. Hamann an Hartknoch 7. Mai und 23. Okt.
1781, 11. Jan. 1782, Gildemeister II 368, und Hamanns Werke VI 222,
236; Hartknoch an Kant 19. Nov. 1781, X 261; Erdmann IV 602f., Menzer
625; und besonders den schon erwähnten Brief Kants an Mendelssohn 16.
Aug. 1783, X 325).
Aber auch das ist nur, was wir erwarten, dass die mit der _Kritik_
eingeschlagene neue Gedankenrichtung ihn noch nicht losliess; dass,
eben als er nun an die Ausarbeitung der Metaphysik der Sitten ernstlich
herantrat, die für diese in der _Kritik der reinen Vernunft_ geleistete
kritische _Vorarbeitung_ ihm noch nicht ganz genügen wollte. Denn
sie enthielt zwar dem Kerne nach die kritische Grundlegung auch zur
reinen Moral, aber nur in knapper, mehr gelegentlicher und noch manchem
Einwand ausgesetzter Ausführung. So versteht es sich, dass aus dem
_ersten Theil seiner Moral_ (im Brief an Mendelssohn) ein _Prodromus_
oder _Plan_ (X 373) zur Metaphysik der Sitten, und endlich eine
_Grundlegung_ zu dieser wurde (Menzer 626f.); die in der That nichts
anderes als eine vollständigere, von der Kritik der reinen, bloss
speculativen Vernunft soviel möglich losgelöste, mit den Problemen
der Moral selbst in deutlichere und vollständigere Beziehung gesetzte
kritische Bodenbereitung zur reinen Moral oder Metaphysik der Sitten
ist.
In der (leider nicht datirten) Vorrede dieser Schrift nun -- deren
Manuscript am 19. Sept. 1784 abgeschickt wurde, und deren erste
Exemplare Kant am 7. April 1785 erhielt (Menzer 628) -- tritt überhaupt
zum ersten Mal der Name und Begriff einer _=Kritik der praktischen
Vernunft=_ auf. Was soll sie denn noch, neben der _Kritik der reinen
Vernunft_ und der _Grundlegung zur Metaphysik der Sitten_? Was kann
eine _Kritik der praktischen Vernunft_ anders sein als eben die
(kritische) _Grundlegung_ zur Metaphysik der Sitten?
Die Vorrede selbst giebt darauf Antwort (IV 391): _Im Vorsatze nun,
eine =Metaphysik der Sitten= dereinst zu liefern, lasse ich diese
=Grundlegung= vorangehen. Zwar giebt es eigentlich keine andere
Grundlage derselben, als die =Kritik einer reinen praktischen
Vernunft=, so wie zur Metaphysik_ (der Natur) _die schon gelieferte
Kritik der reinen speculativen Vernunft_. Und jeder Leser beider
Schriften weiss ja, dass die _Grundl._ und die _Kr. d. pr. V._
sich wirklich dem Hauptinhalt nach decken, dass sie sich fast nur
formal, und zwar so unterscheiden, dass die Gedankenentwicklung in
der _Grundlegung_ mehr einen analytischen, in der _Kr. d. pr. V._
einen synthetischen Gang befolgt. Es wird ja im 3. Abschnitt der
_Grundlegung_ direct der _Übergang_ zur Kritik der reinen praktischen
Vernunft vollzogen, und von dieser die _zu unserer Absicht hinlängliche
Hauptzüge_ bereits dargestellt (IV 445). Nur in =Vollständigkeit= ist
diese Kritik auch hier noch nicht geliefert; zu ihrer =Vollendung=
nämlich wird noch erfordert (391), dass die =Einheit= der praktischen
mit der speculativen Vernunft =in einem gemeinschaftlichen Princip=
aufgezeigt werde, _weil es doch =am Ende= nur eine und dieselbe
Vernunft sein kann, die bloß in der Anwendung unterschieden sein muß_.
Und hieraus endlich glauben wir zu verstehen, weshalb Kant auch nach
Vollendung der _=Grundlegung=_ (sowie der _Metaphysischen Anfangsgründe
der Naturwissenschaft) ungesäumt zur völligen Ausarbeitung_, =nicht=
der _Kritik der praktischen Vernunft_, sondern der _Metaphysik der
Sitten_ geht (an Schütz, 13. Sept. 1785, X 383). Auch noch in dem
Brief an Bering vom 7. April 1786 (X 418) will er die Bearbeitung des
=Systems der Metaphysik= (in engern, theoretischen Sinne) noch _etwas
weiter hinaussetzen, um für das =System der practischen Weltweisheit=
Zeit zu gewinnen, welches mit dem ersteren vergeschwistert ist und
einer ähnlichen Bearbeitung bedarf, wiewohl die Schwierigkeit bey
demselben nicht so groß ist_. Kant gedachte also alles Ernstes die
_Kritik der praktischen Vernunft_, welche =zum Abschluss des ganzen
kritischen Systems= die Einheit der speculativen und praktischen
Vernunft darthun sollte, erst nach Vollendung des Systems der
Metaphysik der Natur sowohl als der Sitten vorzulegen. Nur so begreift
sich, dass noch am 14. Mai 1787, kurz vor dem Erscheinen der _Kr. d.
pr. V._ (nach dem Briefe von Jenisch an Kant, X 463) _alles nur mit
Sehnsucht_ seiner =Metaphysik der Sitten=, und nicht der Kr. d. pr. V.
entgegensah.
Von dieser Absicht nun aber doch wieder abzugehen bestimmte ihn, so
scheint es, hauptsächlich die Rücksicht auf die =Beurtheilungen= sowohl
der _Kr. d. r. V._ als der _Grundlegung_, welche gerade das, was er der
_Kr. d. pr. V._ vorbehalten hatte: den überzeugenden Beweis der Einheit
der speculativen und der praktischen Vernunft vermissten, namentlich
Anstoss nahmen an der _im theoretischen Erkenntniß geleugneten und
im praktischen behaupteten objectiven Realität der auf Noumenen
angewandten Kategorien_ und an der _paradoxen Forderung, sich als
Subject der Freiheit zum Noumen, zugleich aber auch in Absicht auf die
Natur zum Phänomen in seinem eigenen empirischen Bewußtsein zu machen_
(_Kr. d. pr. V., Vorrede_, oben S. 6f.). Diesen immer wiederholten
Einwänden gründlich zu begegnen, entschloss er sich, so scheint es, nun
doch die _Kritik der praktischen Vernunft_ der Metaphysik der Sitten
vorauszuschicken. Diese Motivation ergiebt
1. die Vorrede der _Kr. d. pr. V._ selbst (S. 6f.): _Nur eine
ausführliche Kritik der praktischen Vernunft kann alle diese Mißdeutung
heben und die consequente Denkungsart, welche eben ihren größten Vorzug
ausmacht, in ein helles Licht setzen._ (Nur eine =ausführliche= Kritik:
die _Hauptzüge_ enthielt ja schon die _Grundlegung_.)
2. Kurz vor der Vollendung des Buches der Brief an Schütz vom 25. Juni
1787, X 467: _Ich habe meine =Kritik der praktischen Vernunft= so
weit fertig, daß ich sie denke künftige Woche nach Halle zum Druck zu
schicken. Diese wird besser, als alle Controversen mit Feder und Abel
... die Ergänzung dessen, was ich der spekulativen Vernunft absprach,
durch reine praktische, und die Möglichkeit derselben beweisen und
faßlich machen, welches doch der eigentliche Stein des Anstoßes ist,
der jene Männer nöthigt, lieber die unthunlichsten, ja gar ungereimte
Wege einzuschlagen, um das spekulative Vermögen bis aufs Übersinnliche
ausdehnen zu können, ehe sie sich jener ihnen ganz trostlos scheinenden
Sentenz der Kritik unterwürfen._
3. Gleich nach dem Erscheinen des Buches der Brief an Reinhold vom 28.
Dec. 1787, X 487: _In diesem Büchlein werden viele Widersprüche, welche
die Anhänger am Alten in meiner Critik zu finden vermeinen, hinreichend
gehoben; dagegen diejenigen, darin sie sich selbst unvermeidlich
verwickeln, wenn sie ihr altes Flickwerk nicht aufgeben wollen, klar
genug vor Augen gestellt._
Dazu kommen 4. die in unsrer Schrift besonders zahlreichen und
directen Beziehungen auf gegnerische Beurtheilungen: auf den
Mendelssohn-Jacobi-Streit, an dem Kant betheiligt war durch die Schrift
_Was heißt sich im Denken orientiren?_ und Wizenmanns Entgegnung; auf
die Tübinger Recension der _Grundlegung_ (von Flatt; Grundgedanke:
»Inconsequenz«) und Tittels Widerlegung (_neue Formel_, nicht neues
Princip, und wieder die Inconsequenz); auf den _wahrheitliebenden
Recensenten_ (Vorr. S. 8: Pistorius in der Allg. Deutschen Bibliothek)
und _manche andere Einwürfe_, von denen in den sachlichen Erläuterungen
zu reden sein wird; endlich
5. die jedenfalls nach Kants eignen Angaben abgefasste Ankündigung
der _Kr. d. pr. V._, im Verein mit der 2. Aufl. der _Kr. d. r. V._,
in der Allgemeinen Literaturzeitung vom 21. November 1786 (abgedruckt
bei Erdmann, III 556), in welcher es heisst: »Auch wird, zu der in der
ersten Auflage enthaltenen =Kritik der reinen speculativen Vernunft=
in der zweyten noch eine =Kritik der reinen practischen Vernunft=
hinzukommen, die dann ebenso das Princip der Sittlichkeit =wider die
gemachten oder noch zu machenden Einwürfe zu sichern=, und =das Ganze=
der kritischen Untersuchungen, die vor dem System der Philosophie
der reinen Vernunft vorhergehen müssen, zu =vollenden= dienen kann.«
Auf diese Ankündigung bezieht sich wohl Hamanns Äusserung im Briefe
an Jacobi vom 30. Jan. 1787 (Gildemeister, J. G. Hamanns Leben und
Schriften, 1857ff. V 452): »Aus der Zeitung habe ersehen, dass
selbige«, nämlich die neue Ausgabe der _Kr. d. r. V._, deren Manuscript
kurz zuvor abgegangen war,»mit =einer Kritik der praktischen Vernunft
vermehrt werden wird=.« Diese allerengste Verbindung, in der die beiden
Kritiken gradezu als =ein= Werk gedacht waren, ist dann wohl schon aus
äusseren Gründen aufgegeben worden; die neue Ausgabe der _Kr. d. r.
V._ erschien, ohne die angekündigte Vermehrung, im Frühjahr 1787 (die
Vorrede ist unterzeichnet im _Aprilmonat_ 1787). Doch war die _Kr. d.
pr. V._ bereits am 25. Juni desselben Jahres (nach dem schon erwähnten
Briefe an Schütz unter diesem Datum, X 467) nahezu druckfertig; sie war
nach einem Briefe an Jakob (X 471), den Reicke (allerdings zweifelnd)
auf den 11. Sept. desselben Jahres ansetzt, bei Grunert im Druck; auch
hier heisst es: _Sie enthält manches, welches die Mißverständnisse der
der theoretischen heben kann._ Unter demselben Datum giebt Kant bereits
dem Drucker Anweisung über die zu versendenden Freiexemplare (X 483).
Immerhin schob sich der Druck dann noch etwas hinaus, weil Grunert das
Werk mit neuen und scharfen Lettern drucken lassen wollte, die erst 8
Tage nach der Michaelismesse ihm geliefert wurden (ebenda). Doch waren
kurz vor Weihnachten 6 Exemplare auf Schreibpapier (X 483) in Kants
Händen; in Briefen an Herz (24. Dec., X 485) und an Reinhold (28. Dec.,
X 487) stellt er diesen solche in Aussicht, die durch Grunert ihnen
zugestellt werden sollen. Der letzterwähnte Brief nennt zum ersten
Mal die drei Kritiken, welche für die =drei Theile der Philosophie=
die Principien a priori nachweisen; während noch die Vorrede der 2.
Aufl. der _Kr. d. r. V._ nur die Ausführung der »_Metaphysik der Natur
sowohl als der Sitten, als Bestätigung der Richtigkeit der Kritik der
speculativen sowohl als praktischen Vernunft_« noch in Aussicht stellte
(III 26).
An den =Neuauflagen= der Schrift hat Kant allem Anschein nach in keiner
Weise mitgewirkt. Die 2. Auflage sollte (nach den Briefen des jüngern
Hartknoch vom Aug. u. Sept. 1789, XI 71 u. 88) schon zur Ostermesse
1790 fertig werden; wirklich erschien sie erst mit der Jahrzahl 1792.
Dieser zweiten folgte 1797 nicht die dritte, sondern die vierte; von
einer dritten ist bisher keine Spur gefunden. Ich vermuthe, dass der
Verleger die thatsächlich dritte Auflage als vierte hat bezeichnen
lassen, nachdem die zweite (nach X 71) sogleich in 2000 (statt wie
sonst 1000) Exemplaren gedruckt worden war. Mitgewirkt hat Kant bei
dieser Auflage (nach dem Briefe an Hartknoch vom 28. Jan. 1797, XII
146) nicht. Eine fünfte Auflage erschien 1818, eine sechste 1827.
Nachdrucke sind 1791 und 1795 zu Frankfurt und Leipzig und 1796 zu
Grätz erschienen.

Lesarten.
Für die Textgestaltung konnte von den Originalausgaben ausser der
ersten höchstens noch die zweite in Frage kommen. Die vierte ist
ein genauer Wiederabdruck der ersten, mit der sie, bis auf seltene
Versehen, auch die Besonderheiten der Sprache, Orthographie,
Interpunction, durchweg auch die Abtheilung der Seiten und meist die
der Zeilen gemein hat. Die Verbesserungen der 2. Auflage haben in ihr
so wenig Berücksichtigung gefunden wie das Druckfehlerverzeichniss von
Grillo. Nur =eine= richtige Änderung der 2. Aufl. (79{27}) und eine
falsche (38{30}) findet sich ebenfalls in der vierten. Einige neue
Fehler sind hinzugekommen (25{26}, 28{24}, 85{25}). Die fünfte und sechste
Auflage, lange nach Kants Tode erschienen, sind genaue Wiederabdrücke
der vierten, einschliesslich der obbemerkten Abweichungen dieser von
der ersten. Der Satz ist enger; aus den 292 Seiten der 1., 2. und 4.
Auflage sind 285 in A^5, 236 in A^6 geworden. A^6 hat noch einige neue
Versehen aufzuweisen (25{16}, 32{9}, 36{3}4); was nur deshalb erwähnt
wird, weil Hartenstein diese Auflage zu Grunde gelegt und ihre Fehler
wiederholt hat. In wenigen Fällen (50{31}, 54{34}, 58{26}) sind kleine
Versehen von A^1-4 (Interpunctionsfehler) in A^5-6 übereinstimmend
mit A^2 verbessert, aber diese Verbesserungen sind sicher nicht aus
A^2 geschöpft, da andere, viel wichtigere Verbesserungen der 2.
Auflage unbeachtet geblieben sind. In einem Fall (52{12}) ist ein
Interpunctionsversehen von A^1-2-4 in A^5-6, in einem weiteren
(11{19.20}) ein ebenfalls unbedeutender Fehler von A^1 5 in A^6
verbessert.
Aber auch an den Abweichungen der 2. von der 1. Auflage hat Kant selbst
wahrscheinlich keinen Antheil. Die besonders auf den ersten Bogen
zahlreichen Verschiedenheiten in Schreibung, Interpunction und Gebrauch
der Schwabacher Lettern kommen jedenfalls nur auf Rechnung der Setzer
oder Correctoren. Sachlich aber bringt zwar die 2. Auflage eine Anzahl
zweifelloser Berichtigungen (23{17}, 52{32}, 55{6}, 73{33}, 79{27},
120{19}, 127{23} und {29}, 128{27}, 142{7}, 161{33}), von denen eine
(79{27}) mit einer Randbemerkung in Kants Handexemplar zusammentrifft.
Aber die drei weiteren Correcturen des letzteren (24{35}, 26{32},
132{15}) haben in A^2 keine Aufnahme gefunden; eine beträchtliche Zahl
auch solcher Versehen, die der Autor bei eigener Durchsicht schwerlich
stehen gelassen hätte, ist geblieben, eine Anzahl neuer hinzugekommen
(10{5} _nichts_ st. _nicht_; 38{30} der hässliche Fehler _Seelenruhe_
st. _Seelenunruhe_; 47{21} _Widersinniges_ st. _Widersinnisches_;
49{17} _Grenze_ st. _Grenzen_; 76{18} _zu_ st. _zur_, während eher auch
Z. 17 _zur_ zu schreiben gewesen wäre; 85{11} fehlt _besteht_; 92{34}
_im_ st. _in_; 94{12} _nichts_ st. _nicht_; 100{37} fehlt _auch_); und,
was besonders beweisend ist, in wenigstens zwei Fällen (37{13} und
besonders 125{15}) ist die erste Auflage falsch corrigirt. (Dazu ist
auch 38{30} zu rechnen, wenn dort etwa nicht ein Druckversehen, sondern
eine vermeintliche Berichtigung vorliegt.)
Auch nach dem Briefwechsel Kants ist nicht anzunehmen, dass dieser
bei der Textgestaltung der 2. oder 4. Auflage irgendwie betheiligt
gewesen wäre. Für die vierte geht das Gegentheil direct hervor aus den
Briefen XII 145, 146, wonach Kant den unveränderten Wiederabdruck mit
Rücksicht auf seine _jetzige Unpäßlichkeit_, die ihm _alle Kopfarbeit
sehr erschwert_, genehmigte. Aber auch für die 2. Auflage hat Kant,
nach XI 71 und 88, nicht etwa ein von ihm durchgesehenes Exemplar an
den Drucker (Mauke in Jena, da Grunert in Halle nicht Zeit hatte)
gesandt, sondern offenbar hat, eben weil keinerlei Änderungen von Kant
beabsichtigt waren, Hartknochs Vertreter in Leipzig, Hertel, Exemplare
der vorigen Auflagen der beiden gleichzeitig neu zu druckenden Kritiken
(_Kr. d. r. V._, 3. Aufl., und _Kr. d. pr. V._, 2. Aufl.) dem Drucker
als Druckvorlagen übersandt, und der Neudruck ist dann einfach nach
diesen bewirkt worden. Auch von einer sachverständigen Überwachung des
Drucks, wie die Urausgabe der _Kritik der Urtheilskraft_ sie erfahren
hat, hören wir nichts. Zwar könnten die zum Theil von Nachdenken
zeugenden Verbesserungen eine solche vermuthen lassen. Aber auch dann
würden diese eine höhere Autorität als die der späteren Herausgeber
nicht beanspruchen können. Zu beachten ist auch, dass beim Druck der
vierten Auflage nicht, was doch am nächsten lag, die zweite, sondern
die erste als Vorlage gedient hat.
Bei dieser Sachlage war es angezeigt, dem gegenwärtigen Abdruck die
=erste= Auflage zu Grunde zu legen, alle nicht ganz belanglosen
Abweichungen der zweiten und der folgenden aber im Apparat wenigstens
zu verzeichnen.
Von den späteren Herausgebern hat Hartenstein, wie schon gesagt, die
6., Rosenkranz die 2., Kehrbach die 1. Auflage zu Grunde gelegt;
doch haben Hartenstein und Kehrbach die 2. auch zu Rathe gezogen,
die wesentlichsten Verbesserungen daraus aufgenommen, in Nebendingen
aber sich je an ihre Vorlage gehalten. Weit die meisten eigenen
Verbesserungen hat, wie stets, Hartenstein aufzuweisen. Grillos
Druckfehlerverzeichniss (Philos. Anzeiger, 1. Jahrg., 1795, 41.--48.
Stück) enthält neben vielem Werthlosen immerhin über ein Dutzend
wirklicher Berichtigungen, die zwar fast alle auch von den späteren
Herausgebern, ohne Kenntniss dieses Verzeichnisses, gemacht worden sind.
Bei allem blieb dem Herausgeber noch genug zu thun übrig. Er sah sich
bei seiner Arbeit in dankenswerther Weise unterstützt durch drei
jüngere Gelehrte, =A. Görland= in Hamburg, =A. Nolte= in Cassel und =K.
Vorländer= in Solingen, die fast jede der nachstehend verzeichneten
Stellen, zum Theil wiederholt, mit ihm geprüft, manche sichere oder
mögliche Verbesserung selbst gefunden oder auf vorhandene Schäden
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Çirattagı - Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der praktischen Vernunft. - 17
  • Büleklär
  • Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der praktischen Vernunft. - 01
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  • Kant's gesammelte Schriften. Band V. Kritik der praktischen Vernunft. - 02
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