Italienische Reise — Band 2 - 11

Süzlärneñ gomumi sanı 4227
Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1486
37.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
49.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
55.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
italki

Das Römische Karneval versammelt sich in dem Korso. Diese Straße
beschränkt und bestimmt die öffentliche Feierlichkeit dieser Tage. An
jedem andern Platz würde es ein ander Fest sein; und wir haben daher
vor allen Dingen den Korso selbst zu beschreiben.
Er führt den Namen wie mehrere lange Straßen italienischer Städte von
dem Wettrennen der Pferde, womit zu Rom sich jeder Karnevalsabend
schließt und womit an andern Orten andere Feierlichkeiten, als das
Fest eines Schutzpatrons, ein Kirchweihfest, geendigt werden.
Die Straße geht von der Piazza del Popolo schnurgerade bis an den
venezianischen Palast. Sie ist ungefähr viertehalbtausend Schritte
lang und von hohen, meistenteils prächtigen Gebäuden eingefaßt. Ihre
Breite ist gegen ihre Länge und gegen die Höhe der Gebäude nicht
verhältnismäßig. An beiden Seiten nehmen Pflastererhöhungen für die
Fußgänger ungefähr sechs bis acht Fuß weg. In der Mitte bleibt für die
Wagen an den meisten Orten nur der Raum von zwölf bis vierzehn
Schritten, und man sieht also leicht, daß höchstens drei Fuhrwerke
sich in dieser Breite nebeneinander bewegen können.
Der Obelisk auf der Piazza del Popolo ist im Karneval die unterste
Grenze dieser Straße; der venezianische Palast die obere.
Spazierfahrt im Korso
Schon alle Sonn--und Festtage eines Jahres ist der römische Korso
belebt. Die vornehmern und reichern Römer fahren hier eine oder
anderthalb Stunden vor Nacht in einer sehr zahlreichen Reihe spazieren;
die Wagen kommen vom venezianischen Palast herunter, halten sich an
der linken Seite, fahren, wenn es schön Wetter ist, an dem Obelisk
vorbei, zum Tore hinaus und auf den Flaminischen Weg, manchmal bis
Ponte molle.
Die früher oder später Umkehrenden halten sich an die andere Seite; so
ziehen die beiden Wagenreihen in der besten Ordnung aneinander hin.
Die Gesandten haben das Recht, zwischen beiden Reihen auf und nieder
zu fahren. Dem Prätendenten, der sich unter dem Namen eines Herzogs
von Albanien in Rom aufhielt, war es gleichfalls zugestanden.
Sobald die Nacht eingeläutet wird, ist diese Ordnung unterbrochen;
jeder wendet, wo es ihm beliebt, und sucht seinen nächsten Weg, oft
zur Unbequemlichkeit vieler andern Equipagen, welche in dem engen Raum
dadurch gehindert und aufgehalten werden.
Diese Abendspazierfahrt, welche in allen großen italienischen Städten
brillant ist und in jeder kleinen Stadt, wäre es auch nur mit einigen
Kutschen, nachgeahmt wird, lockt viele Fußgänger in den Korso;
jedermann kommt, um zu sehen oder gesehen zu werden.
Das Karneval ist, wie wir bald bemerken können, eigentlich nur eine
Fortsetzung oder vielmehr der Gipfel jener gewöhnlichen sonn--und
festtägigen Freuden; es ist nichts Neues, nichts Fremdes, nichts
Einziges, sondern es schließt sich nur an die römische Lebensweise
ganz natürlich an. Klima, geistliche Kleidungen
Ebensowenig fremd wird es uns scheinen, wenn wir nun bald eine Menge
Masken in freier Luft sehen, da wir so manche Lebensszene unter dem
heitern frohen Himmel das ganze Jahr durch zu erblicken gewohnt sind.
Bei einem jeden Feste bilden ausgehängte Teppiche, gestreute Blumen,
übergespannte Tücher die Straßen gleichsam zu großen Sälen und
Galerien um.
Keine Leiche wird ohne vermummte Begleitung der Brüderschaften zu
Grabe gebracht; die vielen Mönchskleidungen gewöhnen das Auge an
fremde und sonderbare Gestalten; es scheint das ganze Jahr Karneval zu
sein, und die Abbaten in schwarzer Kleidung scheinen unter den übrigen
geistlichen Masken die edlern Tabarros vorzustellen. Erste Zeit
Schon von dem neuen Jahre an sind die Schauspielhäuser eröffnet, und
das Karneval hat seinen Anfang genommen. Man sieht hie und da in den
Logen eine Schöne, welche als Offizier ihre Epauletten mit größter
Selbstzufriedenheit dem Volke zeigt. Die Spazierfahrt im Korso wird
zahlreicher; doch die allgemeine Erwartung ist auf die letzten acht
Tage gerichtet. Vorbereitungen auf die letzten Tage
Mancherlei Vorbereitungen verkündigen dem Publikum diese
paradiesischen Stunden.
Der Korso, eine von den wenigen Straßen in Rom, welche das ganze Jahr
rein gehalten werden, wird nun sorgfältiger gekehrt und gereinigt.
Man ist beschäftigt, das schöne, aus kleinen, viereckig zugehauenen,
ziemlich gleichen Basaltstücken zusammengesetzte Pflaster, wo es nur
einigermaßen abzuweichen scheint, auszuheben und die Basaltkeile
wieder neu instand zu setzen.
Außer diesem zeigen sich auch lebendige Vorboten. Jeder
Karnevalsabend schließt sich, wie wir schon erwähnt haben, mit einem
Wettrennen. Die Pferde, welche man zu diesem Endzweck unterhält, sind
meistenteils klein und werden wegen fremder Herkunft der besten unter
ihnen Barberi genennt.
Ein solches Pferdchen wird mit einer Decke von weißer Leinwand, welche
am Kopf, Hals und Leib genau anschließt und auf den Nähten mit bunten
Bändern besetzt ist, vor dem Obelisk an die Stelle gebracht, wo es in
der Folge auslaufen soll. Man gewöhnt es, den Kopf gegen den Korso
gerichtet, eine Zeitlang stillzustehen, führt es alsdann sachte die
Straße hin und gibt ihm oben am venezianischen Palast ein wenig Hafer,
damit es ein Interesse empfinde, seine Bahn desto geschwinder zu
durchlaufen.
Da diese übung mit den meisten Pferden, deren oft funfzehn bis zwanzig
an der Zahl sind, wiederholt und eine solche Promenade immer von einer
Anzahl lustig schreiender Knaben begleitet wird, so gibt es schon
einen Vorschmack von einem größern Lärm und Jubel, der bald folgen
soll.
Ehemals nährten die ersten römischen Häuser dergleichen Pferde in
ihren Marställen; man schätzte sich es zur Ehre, wenn ein solches den
Preis davontragen konnte. Es wurden Wetten angestellt und der Sieg
durch ein Gastmahl verherrlicht.
In den letzten Zeiten hingegen hat diese Liebhaberei sehr abgenommen,
und der Wunsch, durch seine Pferde Ruhm zu erlangen, ist in die
mittlere, ja in die unterste Klasse des Volks herabgestiegen.
Aus jenen Zeiten mag sich noch die Gewohnheit herschreiben, daß der
Trupp Reiter, welcher, von Trompetern begleitet, in diesen Tagen die
Preise in ganz Rom herumzeigt, in die Häuser der Vornehmen
hineinreitet und nach einem geblasenen Trompeterstückchen ein
Trinkgeld empfängt.
Der Preis bestehet aus einem etwa drittehalb Ellen langen und nicht
gar eine Elle breiten Stück Gold--oder Silberstoff, das an einer
bunten Stange wie eine Flagge befestigt schwebt und an dessen unterm
Ende das Bild einiger rennender Pferde quer eingewirkt ist.
Es wird dieser Preis Palio genannt, und soviel Tage das Karneval
dauert, so viele solcher Quasi-Standarten werden von dem erst
erwähnten Zug durch die Straßen von Rom aufgezeigt.
Inzwischen fängt auch der Korso an, seine Gestalt zu verändern; der
Obelisk wird nun die Grenze der Straße. Vor demselben wird ein
Gerüste mit vielen Sitzreihen übereinander aufgeschlagen, welches
gerade in den Korso hineinsieht. Vor dem Gerüste werden die Schranken
errichtet, zwischen welche man künftig die Pferde zum Ablaufen bringen
soll.
An beiden Seiten werden ferner große Gerüste gebaut, welche sich an
die ersten Häuser des Korso anschließen und auf diese Weise die Straße
in den Platz herein verlängern. An beiden Seiten der Schranken stehen
kleine, erhöhte und bedeckte Bogen für die Personen, welche das
Ablaufen der Pferde regulieren sollen.
Den Korso hinauf sieht man vor manchen Häusern ebenfalls Gerüste
aufgerichtet. Die Plätze von Sankt Carlo und der Antoninischen Säule
werden durch Schranken von der Straße abgesondert, und alles
bezeichnet genug, daß die ganze Feierlichkeit sich in dem langen und
schmalen Korso einschränken solle und werde.
Zuletzt wird die Straße in der Mitte mit Puzzolane bestreut, damit die
wettrennenden Pferde auf dem glatten Pflaster nicht so leicht
ausgleiten mögen. Signal der vollkommnen Karnevalsfreiheit
So findet die Erwartung sich jeden Tag genährt und beschäftigt, bis
endlich eine Glocke vom Kapitol bald nach Mittage das Zeichen gibt, es
sei erlaubt, unter freiem Himmel töricht zu sein.
In diesem Augenblick legt der ernsthafte Römer, der sich das ganze
Jahr sorgfältig vor jedem Fehltritt hütet, seinen Ernst und seine
Bedächtigkeit auf einmal ab.
Die Pflasterer, die bis zum letzten Augenblicke gekläppert haben,
packen ihr Werkzeug auf und machen der Arbeit scherzend ein Ende.
Alle Balkone, alle Fenster werden nach und nach mit Teppichen behängt,
auf den Pflastererhöhungen zu beiden Seiten der Straße werden Stühle
herausgesetzt, die geringern Hausbewohner, alle Kinder sind auf der
Straße, die nun aufhört, eine Straße zu sein; sie gleicht vielmehr
einem großen Festsaal, einer ungeheuren ausgeschmückten Galerie.
Denn wie alle Fenster mit Teppichen behängt sind, so stehen auch alle
Gerüste mit alten gewirkten Tapeten beschlagen; die vielen Stühle
vermehren den Begriff von Zimmer, und der freundliche Himmel erinnert
selten, daß man ohne Dach sei.
So scheint die Straße nach und nach immer wohnbarer. Indem man aus
dem Hause tritt, glaubt man nicht im Freien und unter Fremden, sondern
in einem Saale unter Bekannten zu sein.


Wache
italki
Indessen daß der Korso immer belebter wird und unter den vielen
Personen, die in ihren gewöhnlichen Kleidern spazieren, sich hier und
da ein Pulcinell zeigt, hat sich das Militär vor der Porta del Popolo
versammelt. Es zieht, angeführt von dem General zu Pferde, in guter
Ordnung und neuer Montur mit klingendem Spiel den Korso herauf und
besetzt sogleich alle Eingänge in denselben, errichtet ein paar Wachen
auf den Hauptplätzen und übernimmt die Sorge für die Ordnung der
ganzen Anstalt.
Die Verleiher der Stühle und Gerüste rufen nun emsig den
Vorbeigehenden an: "Luoghi! Luoghi, Padroni! Luoghi!" Masken
Nun fangen die Masken an, sich zu vermehren. Junge Männer, geputzt in
Festtagskleidern der Weiber aus der untersten Klasse, mit entblößtem
Busen und frecher Selbstgenügsamkeit, lassen sich meist zuerst sehen.
Sie liebkosen die ihnen begegnenden Männer, tun gemein und vertraut
mit den Weibern als mit ihresgleichen, treiben sonst, was ihnen Laune,
Witz oder Unart eingeben.
Wir erinnern uns unter andern eines jungen Menschen, der die Rolle
einer leidenschaftlichen, zanksüchtigen und auf keine Weise zu
beruhigenden Frau vortrefflich spielte und so sich den ganzen Korso
hinab zankte, jedem etwas anhängte, indes seine Begleiter sich alle
Mühe zu geben schienen, ihn zu besänftigen.
Hier kommt ein Pulcinell gelaufen, dem ein großes Horn an bunten
Schnüren um die Hüften gaukelt. Durch eine geringe Bewegung, indem er
sich mit den Weibern unterhält, weiß er die Gestalt des alten Gottes
der Gärten in dem heiligen Rom kecklich nachzuahmen, und seine
Leichtfertigkeit erregt mehr Lust als Unwillen. Hier kommt ein
anderer seinesgleichen, der, bescheidner und zufriedner, seine schöne
Hälfte mit sich bringt.

Römische Masken. Radierung von Schütz
Da die Frauen ebensoviel Lust haben, sich in Mannskleidern zu zeigen,
als die Männer, sich in Frauenskleidern sehen zu lassen, so haben sie
die beliebte Tracht des Pulcinells sich anzupassen nicht verfehlt, und
man muß bekennen, daß es ihnen gelingt, in dieser Zwittergestalt oft
höchst reizend zu sein.
Mit schnellen Schritten, deklamierend, wie vor Gericht, drängt sich
ein Advokat durch die Menge; er schreit an die Fenster hinauf, packt
maskierte und unmaskierte Spaziergänger an, droht einem jeden mit
einem Prozeß, macht bald jenem eine lange Geschichtserzählung von
lächerlichen Verbrechen, die er begangen haben soll, bald diesem eine
genaue Spezifikation seiner Schulden. Die Frauen schilt er wegen
ihrer Cicisbeen, die Mädchen wegen ihrer Liebhaber; er beruft sich auf
ein Buch, das er bei sich führt, produziert Dokumente, und das alles
mit einer durchdringenden Stimme und geläufigen Zunge. Er sucht
jedermann zu beschämen und konfus zu machen. Wenn man denkt, er höre
auf, so fängt er erst recht an; denkt man, er gehe weg, so kehrt er um;
auf den einen geht er gerade los und spricht ihn nicht an, er packt
einen andern, der schon vorbei ist; kommt nun gar ein Mitbruder ihm
entgegen, so erreicht die Tollheit ihren höchsten Grad.
Aber lange können sie die Aufmerksamkeit des Publikums nicht auf sich
ziehen; der tollste Eindruck wird gleich von Menge und
Mannigfaltigkeit wieder verschlungen.
Besonders machen die Quacqueri zwar nicht so viel Lärm, doch
ebensoviel Aufsehen als die Advokaten. Die Maske der Quacqueri
scheint so allgemein geworden zu sein durch die Leichtigkeit, auf dem
Trödel altfränkische Kleidungsstücke finden zu können.
Die Haupterfordernisse dieser Maske sind, daß die Kleidung zwar
altfränkisch, aber wohlerhalten und von edlem Stoff sei. Man sieht
sie selten anders als mit Samt oder Seide bekleidet, sie tragen
brokatene oder gestickte Westen, und der Statur nach muß der Quacquero
dickleibig sein; seine Gesichtsmaske ist ganz, mit Pausbacken und
kleinen Augen; seine Perücke hat wunderliche Zöpfchen; sein Hut ist
klein und meistens bordiert.
Man siehet, daß sich diese Figur sehr dem Buffo caricato der komischen
Oper nähert, und wie dieser meistenteils einen läppischen, verliebten,
betrogenen Toren vorstellt, so zeigen sich auch diese als
abgeschmackte Stutzer. Sie hüpfen mit großer Leichtigkeit auf den
Zehen hin und her, führen große schwarze Ringe ohne Glas statt der
Lorgnetten, womit sie in alle Wagen hineingucken, nach allen Fenstern
hinaufblicken. Sie machen gewöhnlich einen steifen, tiefen Bückling,
und ihre Freude, besonders wenn sie sich einander begegnen, geben sie
dadurch zu erkennen, daß sie mit gleichen Füßen mehrmals gerade in die
Höhe hüpfen und einen hellen, durchdringenden, unartikulierten Laut
von sich geben, der mit den Konsonanten brr verbunden ist.
Oft geben sie sich durch diesen Ton das Zeichen, und die nächsten
erwidern das Signal, so daß in kurzer Zeit, dieses Geschrille den
ganzen Korso hin und wider läuft.
Mutwillige Knaben blasen indes in große gewundne Muscheln und
beleidigen das Ohr mit unerträglichen Tönen.
Man sieht bald, daß bei der Enge des Raums, bei der ähnlichkeit so
vieler Maskenkleidungen (denn es mögen immer einige hundert Pulcinelle
und gegen hundert Quacqueri im Korso auf und nieder laufen) wenige die
Absicht haben können, Aufsehn zu erregen oder bemerkt zu werden. Auch
müssen diese früh genug im Korso erscheinen. Vielmehr geht ein jeder
nur aus, sich zu vergnügen, seine Tollheit auszulassen und der
Freiheit dieser Tage auf das beste zu genießen.
Besonders suchen und wissen die Mädchen und Frauen sich in dieser Zeit
nach ihrer Art lustig zu machen. Jede sucht nur aus dem Hause zu
kommen, sich, auf welche Art es sei, zu vermummen, und weil die
wenigsten in dem Fall sind, viel Geld aufwenden zu können, so sind sie
erfinderisch genug, allerlei Arten auszudenken, wie sie sich mehr
verstecken als zieren.
Sehr leicht sind die Masken von Bettlern und Bettlerinnen zu schaffen;
schöne Haare werden vorzüglich erfordert, dann eine ganz weiße
Gesichtsmaske, ein irdenes Töpfchen an einem farbigen Bande, ein Stab
und ein Hut in der Hand. Sie treten mit demütiger Gebärde unter die
Fenster und vor jeden hin und empfangen statt Almosen Zuckerwerk,
Nüsse und was man ihnen sonst Artiges geben mag.
Andere machen sich es noch bequemer, hüllen sich in Pelze oder
erscheinen in einer artigen Haustracht nur mit Gesichtsmasken. Sie
gehen meistenteils ohne Männer und führen als Offund Defensivwaffe ein
Besenchen, aus der Blüte eines Rohrs gebunden, womit sie teils die
überlästigen abwehren, teils auch, mutwillig genug, Bekannten und
Unbekannten, die ihnen ohne Masken entgegenkommen, im Gesicht
herumfahren.
Wenn einer, auf den sie es gemünzt haben, zwischen vier oder fünf
solcher Mädchen hineinkommt, weiß er sich nicht zu retten. Das
Gedränge hindert ihn zu fliehen, und wo er sich hinwendet, fühlt er
die Besenchen unter der Nase. Sich ernstlich gegen diese oder andere
Neckereien zu wehren würde sehr gefährlich sein, weil die Masken
unverletzlich sind und jede Wache ihnen beizustehen beordert ist.
Ebenso müssen die gewöhnlichen Kleidungen aller Stände als Masken
dienen. Stallknechte mit ihren großen Bürsten kommen, einem jeden,
wenn es ihnen beliebt, den Rücken auszukehren. Vetturine bieten ihre
Dienste mit ihrer gewöhnlichen Zudringlichkeit an. Zierlicher sind
die Masken der Landmädchen, Fraskatanerinnen, Fischer, Neapolitaner
Schiffer, neapolitanischer Sbirren und Griechen.
Manchmal wird eine Maske vom Theatern nachgeahmt. Einige machen
sich's sehr bequem, indem sie sich in Teppiche oder Leintücher hüllen,
die sie über dem Kopfe zusammenbinden.
Die weiße Gestalt pflegt gewöhnlich andern in den Weg zu treten und
vor ihnen zu hüpfen und glaubt auf diese Weise ein Gespenst
vorzustellen. Einige zeichnen sich durch sonderbare Zusammensetzungen
aus, und der Tabarro wird immer für die edelste Maske gehalten, weil
sie sich gar nicht auszeichnet.
Witzige und satirische Masken sind sehr selten, weil diese schon
Endzweck haben und bemerkt sein wollen. Doch sah man einen Pulcinell
als Hahnrei. Die Hörner waren beweglich, er konnte sie wie eine
Schnecke heraus--und hineinziehen. Wenn er unter ein Fenster vor neu
Verheiratete trat und ein Horn nur ein wenig sehen ließ, oder vor
einem andern beide Hörner recht lang streckte und die an den obern
Spitzen befestigten Schellen recht wacker klingelten, entstand auf
Augenblicke eine heitere Aufmerksamkeit des Publikums und manchmal ein
großes Gelächter.
Ein Zauberer mischt sich unter die Menge, läßt das Volk ein Buch mit
Zahlen sehn und erinnert es an seine Leidenschaft zum Lottospiel.
Mit zwei Gesichtern steckt einer im Gedränge: man weiß nicht, welches
sein Vorderteil, welches sein Hinterteil ist, ob er kommt, ob er geht.
Der Fremde muß sich auch gefallen lassen, in diesen Tagen verspottet
zu werden. Die langen Kleider der Nordländer, die großen Knöpfe, die
wunderlichen runden Hüte fallen den Römern auf, und so wird ihnen der
Fremde eine Maske.
Weil die fremden Maler, besonders die, welche Landschaften und Gebäude
studieren, in Rom überall öffentlich sitzen und zeichnen, so werden
sie auch unter der Karnevalsmenge emsig vorgestellt und zeigen sich
mit großen Portefeuillen, langen Surtouts und kolossalischen
Reißfedern sehr geschäftig.
Die deutschen Bäckerknechte zeichnen sich in Rom gar oft betrunken aus,
und sie werden auch mit einer Flasche Wein in ihrer eigentlichen oder
auch etwas verzierten Tracht taumelnd vorgestellt.
Wir erinnern uns einer einzigen anzüglichen Maske. Es sollte ein
Obelisk vor der Kirche Trinità de' Monti aufgerichtet werden. Das
Publikum war nicht sehr damit zufrieden, teils weil der Platz eng ist,
teils weil man dem kleinen Obelisk, um ihn in eine gewisse Höhe zu
bringen, ein sehr hohes Piedestal unterbauen mußte. Es nahm daher
einer den Anlaß, ein großes weißes Piedestal als Mütze zu tragen, auf
welchem oben ein ganz kleiner rötlicher Obelisk befestigt war. An dem
Piedestal standen große Buchstaben, deren Sinn vielleicht nur wenige
errieten. Kutschen
Indessen die Masken sich vermehren, fahren die Kutschen nach und nach
in den Korso hinein, in derselben Ordnung, wie wir sie oben
beschrieben haben, als von der sonn--und festtägigen Spazierfahrt die
Rede war, nur mit dem Unterschied, daß gegenwärtig die Fuhrwerke,
welche vom venezianischen Palast an der linken Seite herunterfahren,
da, wo die Straße des Korso aufhört, wenden und sogleich an der andern
Seite wieder herauffahren.
Wir haben schon oben angezeigt, daß die Straße, wenn man die
Erhöhungen für die Fußgänger abrechnet, an den meisten Orten wenig
über drei Wagenbreiten hat.
Die Seitenerhöhungen sind alle mit Gerüsten versperrt, mit Stühlen
besetzt, und viele Zuschauer haben schon ihre Plätze eingenommen. An
Gerüsten und Stühlen geht ganz nahe eine Wagenreihe hinunter und an
der andern Seite hinauf. Die Fußgänger sind in eine Breite von
höchstens acht Fuß zwischen den beiden Reihen eingeschlossen; jeder
drängt sich hin--und herwärts, so gut er kann, und von allen Fenstern
und Balkonen sieht wieder eine gedrängte Menge auf das Gedränge
herunter.
In den ersten Tagen sieht man meist nur die gewöhnlichen Equipagen;
denn jeder verspart auf die folgenden, was er Zierliches oder
Prächtiges allenfalls aufführen will. Gegen Ende des Karnevals kommen
mehr offene Wagen zum Vorschein, deren einige sechs Sitze haben: zwei
Damen sitzen erhöht gegeneinander über, so daß man ihre ganze Gestalt
sehen kann, vier Herren nehmen die vier übrigen Sitze der Winkel ein,
Kutscher und Bediente sind maskiert, die Pferde mit Flor und Blumen
geputzt.
Oft steht ein schöner, weißer, mit rosenfarbnen Bändern gezierter
Pudel dem Kutscher zwischen den Füßen, an dem Geschirre klingen
Schellen, und die Aufmerksamkeit des Publikums wird einige Augenblicke
auf diesen Aufzug geheftet.
Man kann leicht denken, daß nur schöne Frauen sich so vor dem ganzen
Volke zu erhöhen wagen, und daß nur die Schönste ohne Gesichtsmaske
sich sehen läßt. Wo sich denn aber auch der Wagen nähert, der
gewöhnlich langsam genug fahren muß, sind alle Augen darauf gerichtet,
und sie hat die Freude, von manchen Seiten zu hören: "O quanto è bella!"
Ehemals sollen diese Prachtwagen weit häufiger und kostbarer, auch
durch mythologische und allegorische Vorstellungen interessanter
gewesen sein; neuerdings aber scheinen die Vornehmern, es sei nun aus
welchem Grunde es wolle, verloren in dem Ganzen, das Vergnügen, das
sie noch bei dieser Feierlichkeit finden, mehr genießen, als sich vor
andern auszeichnen zu wollen.
Je weiter das Karneval vorrückt, desto lustiger sehen die Equipagen
aus.
Selbst ernsthafte Personen, welche unmaskiert in den Wagen sitzen,
erlauben ihren Kutschern und Bedienten, sich zu maskieren. Die
Kutscher wählen meistenteils die Frauentracht, und in den letzten
Tagen scheinen nur Weiber die Pferde zu regieren. Sie sind oft
anständig, ja reizend gekleidet; dagegen macht denn auch ein breiter,
häßlicher Kerl in völlig neumodischem Putz mit hoher Frisur und Federn
eine große Karikatur; und wie jene Schönheiten ihr Lob zu hören hatten,
so muß er sich gefallen lassen, daß ihm einer unter die Nase tritt
und ihm zuruft: "O fratello mio, che brutta puttana sei!"
Gewöhnlich erzeigt der Kutscher einer oder einem paar seiner
Freundinnen den Dienst, wenn er sie im Gedränge antrifft, sie auf den
Bock zu heben. Diese sitzen denn gewöhnlich in Mannstracht an seiner
Seite, und oft gaukeln dann die niedlichen Pulcinellbeinchen mit
kleinen Füßchen und hohen Absätzen den Vorübergehenden um die Köpfe.
Ebenso machen es die Bedienten und nehmen ihre Freunde und Freundinnen
hinten auf den Wagen, und es fehlt nichts, als daß sie sich noch wie
auf die englischen Landkutschen oben auf den Kasten setzten.
Die Herrschaften selbst scheinen es gerne zu sehen, wenn ihre Wagen
recht bepackt sind; alles ist in diesen Tagen vergönnt und schicklich.


Gedränge
Man werfe nun einen Blick über die lange und schmale Straße, wo von
allen Balkonen und aus allen Fenstern über lang herabhängende bunte
Teppiche gedrängte Zuschauer auf die mit Zuschauern angefüllten
Gerüste, auf die langen Reihen besetzter Stühle an beiden Seiten der
Straße herunterschauen. Zwei Reihen Kutschen bewegen sich langsam in
dem mittlern Raum, und der Platz, den allenfalls eine dritte Kutsche
einnehmen könnte, ist ganz mit Menschen ausgefüllt, welche nicht hin
und wider gehen, sondern sich hin und wider schieben. Da die Kutschen,
so lang als es nur möglich ist, sich immer ein wenig voneinander
abhalten, um nicht bei jeder Stockung gleich aufeinander zu fahren, so
wagen sich viele Fußgänger, um nur einigermaßen Luft zu schöpfen, aus
dem Gedränge der Mitte zwischen die Räder des vorausfahrenden und die
Deichsel und Pferde des nachfahrenden Wagens, und je größer die Gefahr
und Beschwerlichkeit der Fußgänger wird, desto mehr scheint ihre Laune
und Kühnheit zu steigen.
Da die meisten Fußgänger, welche zwischen den beiden Kutschenreihen
sich bewegen, um ihre Glieder und Kleidungen zu schonen, die Räder und
Achsen sorgfältig vermeiden, so lassen sie gewöhnlich mehr Platz
zwischen sich und den Wagen, als nötig ist; wer nun mit der langsamen
Masse sich fortzubewegen nicht länger ausstehen mag und Mut hat,
zwischen den Rädern und Fußgängern, zwischen der Gefahr und dem, der
sich davor fürchtet, durchzuschlüpfen, der kann in kurzer Zeit einen
großen Weg zurücklegen, bis er sich wieder durch ein anderes Hindernis
aufgehalten sieht.
Schon gegenwärtig scheint unsere Erzählung außer den Grenzen des
Glaubwürdigen zu schreiten, und wir würden kaum wagen fortzufahren,
wenn nicht so viele, die dem Römischen Karneval beigewohnt, bezeugen
könnten, daß wir uns genau an der Wahrheit gehalten, und wenn es nicht
ein Fest wäre, das sich jährlich wiederholt und das von manchem mit
diesem Buche in der Hand künftig betrachtet werden wird.
Denn was werden unsere Leser sagen, wenn wir ihnen erklären, alles
bisher Erzählte sei nur gleichsam der erste Grad des Gedränges, des
Getümmels, des Lärmens und der Ausgelassenheit? Zug des Gouverneurs
und Senators
Indem die Kutschen sachte vorwärts rücken und, wenn es eine Stockung
gibt, stille halten, werden die Fußgänger auf mancherlei Weise geplagt.

Einzeln reitet die Garde des Papstes durch das Gedränge hin und wider,
um die zufälligen Unordnungen und Stockungen der Wagen ins Geleis zu
bringen, und indem einer den Kutschpferden ausweicht, fühlt er, ehe er
sich's versieht, den Kopf eines Reitpferdes im Nacken; allein es folgt
eine größere Unbequemlichkeit.
Der Gouverneur fährt in einem großen Staatswagen mit einem Gefolge von
mehreren Kutschen durch die Mitte zwischen den beiden Reihen der
übrigen Wagen durch. Die Garde des Papstes und die vorausgehenden
Bedienten warnen und machen Platz, und dieser Zug nimmt für den
Augenblick die ganze Breite ein, die kurz vorher den Fußgängern noch
übrigblieb. Sie drängen sich, so gut sie können, zwischen die übrigen
Wagen hinein und auf eine oder die andere Weise beiseite. Und wie das
Wasser, wenn ein Schiff durchfährt, sich nur einen Augenblick trennt
und hinter dem Steuerruder gleich wieder zusammenstürzt, so strömt
auch die Masse der Masken und der übrigen Fußgänger hinter dem Zuge
gleich wieder in eins zusammen. Nicht lange, so stört eine neue
Bewegung die gedrängte Gesellschaft.
Der Senator rückt mit einem ähnlichen Zuge heran; sein großer
Staatswagen und die Wagen seines Gefolges schwimmen wie auf den Köpfen
der erdrückten Menge, und wenn jeder Einheimische und Fremde von der
Liebenswürdigkeit des gegenwärtigen Senators, des Prinzen Rezzonico,
eingenommen und bezaubert wird, so ist vielleicht dieses der einzige
Fall, wo eine Masse von Menschen sich glücklich preist, wenn er sich
entfernt.
Wenn diese beiden Züge der ersten Gerichts--und Polizeiherren von Rom,
nur um das Karneval feierlich zu eröffnen, den ersten Tag durch den
Korso gedrungen waren, fuhr der Herzog von Albanien täglich zu großer
Unbequemlichkeit der Menge gleichfalls diesen Weg und erinnerte zur
Zeit der allgemeinen Mummerei die alte Beherrscherin der Könige an das
Fastnachtsspiel seiner königlichen Prätensionen.
Die Gesandten, welche das gleiche Recht haben, bedienen sich dessen
sparsam und mit einer humanen Diskretion. Schöne Welt am Palast
Ruspoli
Aber nicht allein durch diese Züge wird die Zirkulation des Korso
unterbrochen und gehindert; am Palast Ruspoli und in dessen Nähe, wo
die Straße um nichts breiter wird, sind die Pflasterwege an beiden
Seiten mehr erhöht. Dort nimmt die schöne Welt ihren Platz, und alle
Stühle sind bald besetzt oder besprochen. Die schönsten Frauenzimmer
der Mittelklasse, reizend maskiert, umgeben von ihren Freunden, zeigen
sich dort dem vorübergehenden neugierigen Auge. Jeder, der in die
Gegend kommt, verweilt, um die angenehmen Reihen zu durchschauen;
jeder ist neugierig, unter den vielen männlichen Gestalten, die dort
Sez Alman ädäbiyättän 1 tekst ukıdıgız.
Çirattagı - Italienische Reise — Band 2 - 12
  • Büleklär
  • Italienische Reise — Band 2 - 01
    Süzlärneñ gomumi sanı 4273
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1606
    39.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 02
    Süzlärneñ gomumi sanı 4329
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1617
    38.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 03
    Süzlärneñ gomumi sanı 4335
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1684
    40.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 04
    Süzlärneñ gomumi sanı 4288
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1586
    38.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 05
    Süzlärneñ gomumi sanı 4274
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1677
    39.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 06
    Süzlärneñ gomumi sanı 4230
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1641
    40.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 07
    Süzlärneñ gomumi sanı 4208
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1755
    36.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 08
    Süzlärneñ gomumi sanı 4204
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1724
    37.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 09
    Süzlärneñ gomumi sanı 4099
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1747
    37.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 10
    Süzlärneñ gomumi sanı 4143
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1803
    36.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    47.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 11
    Süzlärneñ gomumi sanı 4227
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1486
    37.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 12
    Süzlärneñ gomumi sanı 4184
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1557
    36.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 13
    Süzlärneñ gomumi sanı 4341
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1711
    40.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 14
    Süzlärneñ gomumi sanı 4237
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1446
    40.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 15
    Süzlärneñ gomumi sanı 4097
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1722
    37.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    51.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 2 - 16
    Süzlärneñ gomumi sanı 370
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 276
    47.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.