Italienische Reise — Band 1 - 13

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Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
italki
Denkende. Doch muß am Ende jeder tun, was er vermag, und so spanne
ich denn alle Segel meines Geistes auf, um diese Küsten zu umschiffen.
Das Kamin ist diesmal recht durchgewärmt und die schönsten Kohlen
aufgehäuft, welches bei uns selten geschieht, weil nicht leicht jemand
Lust und Zeit hat, dem Kaminfeuer ein paar Stunden Aufmerksamkeit zu
widmen, und so will ich denn dieses schöne Klima benutzen, um einige
Bemerkungen aus meiner Schreibtafel zu retten, die schon halb
verloschen sind.
Am zweiten Februar begaben wir uns in die Sixtinische Kapelle zur
Funktion, bei welcher die Kerzen geweiht werden. Ich fand mich gleich
sehr unbehaglich und zog mit den Freunden bald wieder hinaus. Denn
ich dachte: das sind ja grade die Kerzen, welche seit dreihundert
Jahren diese herrlichen Gemälde verdüstern, und das ist ja eben der
Weihrauch, der mit heiliger Unverschämtheit die einzige Kunstsonne
nicht nur umwölkt, sondern von Jahr zu Jahren mehr trübe macht und
zuletzt gar in Finsternis versenkt.
Darauf suchten wir das Freie und kamen nach einem großen Spaziergange
auf St. Onofrio, wo Tasso in einem Winkel begraben liegt. Auf der
Klosterbibliothek steht seine Büste. Das Gesicht ist von Wachs, und
ich glaube gern, daß es über seinen Leichnam abgeformt sei. Nicht
ganz scharf und hie und da verdorben, deutet es doch im ganzen mehr
als irgendein anderes seiner Bildnisse auf einen talentvollen, zarten,
feinen, in sich geschlossenen Mann.
Soviel für diesmal. Jetzt will ich an des ehrlichen Volkmanns zweiten
Teil, der Rom enthält, um auszuziehen, was ich noch nicht gesehn habe.
Ehe ich nach Neapel reise, muß die Ernte wenigstens niedergemäht sein;
sie in Garben zu binden, werden auch schon gute Tage kommen.

Den 17. Februar.
Das Wetter ist unglaublich und unsäglich schön, den ganzen Februar bis
auf vier Regentage ein reiner, heller Himmel, gegen Mittag fast zu
warm. Nun sucht man das Freie, und wenn man bisher sich nur mit
Göttern und Helden abgeben mochte, so tritt die Landschaft auf einmal
wieder in ihre Rechte, und man heftet sich an die Umgebungen, die der
herrlichste Tag belebt. Manchmal erinnere ich mich, wie der Künstler
in Norden den Strohdächern und verfallenen Schlössern etwas
abzugewinnen sucht, wie man sich an Bach und Busch und zerbröckeltem
Gestein herumdrückt, um eine malerische Wirkung zu erhaschen, und ich
komme mir ganz wunderbar vor, um so mehr, als jene Dinge nach so
langer Gewohnheit einem noch immer ankleben; nun habe ich mir aber
seit vierzehn Tagen einen Mut gefaßt und bin mit kleinen Blättern
hinausgegangen durch die Tiefen und Höhen der Villen und habe mir ohne
viel Besinnens kleine auffallende, wahrhaft südliche und römische
Gegenstände entworfen und suche nun mit Hülfe des guten Glücks ihnen
Licht und Schatten zu geben. Es ist ganz eigen, daß man deutlich
sehen und wissen kann, was gut und besser ist; will man sich's aber
zueignen, so schwindet's gleichsam unter den Händen, und wir greifen
nicht nach dem Rechten, sondern nach dem, was wir zu fassen gewohnt
sind. Nur durch geregelte übung könnte man vorwärts kommen, wo aber
sollte ich Zeit und Sammlung finden! Indessen fühle ich mich denn
doch durch das leidenschaftliche, vierzehntägige Streben um vieles
gebessert.
Die Künstler belehren mich gerne, denn ich fasse geschwind. Nun ist
aber das Gefaßte nicht gleich geleistet; etwas schnell zu begreifen,
ist ja ohnehin die Eigenschaft des Geistes, aber etwas recht zu tun,
dazu gehört die übung des ganzen Lebens.
Und doch soll der Liebhaber, so schwach er auch nachstrebt, sich nicht
abschrecken lassen. Die wenigen Linien, die ich aufs Papier ziehe,
oft übereilt, selten richtig, erleichtern mir jede Vorstellung von
sinnlichen Dingen, denn man erhebt sich ja eher zum Allgemeinen, wenn
man die Gegenstände genauer und schärfer betrachtet.
Mit dem Künstler nur muß man sich nicht vergleichen, sondern nach
seiner eigenen Art verfahren; denn die Natur hat für ihre Kinder
gesorgt, der Geringste wird nicht, auch durch das Dasein des
Trefflichsten, an seinem Dasein gehindert: "Ein kleiner Mann ist auch
ein Mann!" Und dabei wollen wir's denn bewenden lassen.
Ich habe zweimal das Meer gesehn, erst das adriatische, dann das
mittelländische, nur gleichsam zum Besuch. In Neapel wollen wir
bekannter werden. Es rückt alles auf einmal in mir herauf; warum
nicht früher, warum nicht wohlfeiler! Wie viele tausend Sachen,
manche ganz neu und von vornen, hätte ich mitzuteilen!

Den 17. Februar 1787. Abends nach verklungener Karnevalstorheit.
Ich lasse bei meiner Abreise Moritzen ungern allein. Er ist auf gutem
Wege, doch wie er für sich geht, so sucht er sich gleich beliebte
Schlupfwinkel. Ich habe ihn aufgemuntert, an Herdern zu schreiben,
der Brief liegt bei, ich wünsche eine Antwort, die etwas Dienliches
und Hülfreiches enthalte. Es ist ein sonderbar guter Mensch, er wäre
viel weiter, wenn er von Zeit zu Zeit Personen gefunden hätte, fähig
und liebevoll genug, ihn über seinen Zustand aufzuklären. Gegenwärtig
kann er kein gesegneteres Verhältnis anknüpfen, als wenn ihm Herder
erlaubt, manchmal zu schreiben. Er beschäftigt sich mit einem
lobenswürdigen antiquarischen Unternehmen, das wohl verdient,
gefördert zu werden. Freund Herder wird nicht leicht eine Mühe besser
angewendet und gute Lehre kaum in einen fruchtbarern Boden gelegt
haben.
Das große Porträt, welches Tischbein von mir unternommen, wächst schon
aus der Leinwand heraus. Der Künstler hat sich durch einen fertigen
Bildhauer ein kleines Modell von Ton machen lassen, welches gar
zierlich mit einem Mantel drapiert worden. Darnach malt er fleißig,
denn es sollte freilich vor unserer Abreise nach Neapel schon auf
einen gewissen Punkt gebracht sein, und es gehört schon Zeit dazu,
eine so große Leinwand mit Farben auch nur zu bedecken.

Goethe in der Campagna. Gemälde von Tischbein

Den 19. Februar.
Das Wetter fährt fort, über allen Ausdruck schön zu sein; heute war
ein Tag, den ich mit Schmerzen unter den Narren zubrachte. Mit
Anbruch der Nacht erholte ich mich auf der Villa Medicis; Neumond ist
eben vorbei, und neben der zarten Mondsichel konnte ich die ganze
dunkle Scheibe fast mit bloßen Augen, durchs Perspektiv ganz deutlich
sehn. Über der Erde schwebt ein Duft des Tags über, den man nur aus
Gemälden und Zeichnungen des Claude kennt, das Phänomen in der Natur
aber nicht leicht so schön sieht als hier. Nun kommen mir Blumen aus
der Erde, die ich noch nicht kenne, und neue Blüten von den Bäumen;
die Mandeln blühen und machen eine neue luftige Erscheinung zwischen
den dunkelgrünen Eichen; der Himmel ist wie ein hellblauer Taft, von
der Sonne beschienen. Wie wird es erst in Neapel sein! Wir finden
das meiste schon grün. Meine botanischen Grillen bekräftigen sich an
allem diesen, und ich bin auf dem Wege, neue schöne Verhältnisse zu
entdecken, wie die Natur, solch ein Ungeheueres, das wie nichts
aussieht, aus dem Einfachen das Mannigfaltigste entwickelt.
Der Vesuv wirft Steine und Asche aus, und bei Nacht sieht man den
Gipfel glühen. Gebe uns die wirkende Natur einen Lavafluß! Nun kann
ich kaum erwarten, bis auch diese großen Gegenstände mir eigen werden.

Den 20. Februar, Aschermittwoch.
Nun ist der Narrheit ein Ende. Die unzähligen Lichter gestern abend
waren noch ein toller Spektakel. Das Karnaval in Rom muß man gesehen
haben, um den Wunsch völlig loszuwerden, es je wieder zu sehen. Zu
schreiben ist davon gar nichts, bei einer mündlichen Darstellung
möchte es allenfalls unterhaltend sein. Was man dabei unangenehm
empfindet, daß die innere Fröhlichkeit den Menschen fehlt und es ihnen
an Gelde mangelt, das bißchen Lust, was sie noch haben mögen,
auszulassen. Die Großen sind ökonomisch und halten zurück, der
Mittelmann unvermögend, das Volk lahm. An den letzten Tagen war ein
unglaublicher Lärm, aber keine Herzensfreude. Der Himmel, so
unendlich rein und schön, blickte so edel und unschuldig auf diese
Possen.
Da man aber doch das Nachbilden hier nicht lassen kann, so sind zur
Lust der Kinder Masken des Karnavals und römische eigentümliche
Kleidungen gezeichnet, dann mit Farben angestrichen worden, da sie
denn ein fehlenden Kapitel des "Orbis pictus" den lieben Kleinen
ersetzen mögen.

Den 21. Februar 1787
Ich benutze die Augenblicke zwischen dem Einpacken, um noch einiges
nachzuholen. Morgen gehn wir nach Neapel. Ich freue mich auf das
Neue, das unaussprechlich schön sein soll, und hoffe, in jener
paradiesischen Natur wieder neue Freiheit und Lust zu gewinnen, hier
im ernsten Rom wieder an das Studium der Kunst zu gehen.
Das Einpacken wird mir leicht, ich tue es mit leichterem Herzen als
vor einem halben Jahre, da ich mich von allem loslöste, was mir so
lieb und wert war. Ja, es ist schon ein halbes Jahr, und von den vier
Monaten, in Rom zugebracht, habe ich keinen Augenblick verloren,
welches zwar viel heißen will, aber doch nicht zuviel gesagt ist.
Daß "Iphigenia" angekommen, weiß ich; möge ich am Fuße des Vesuvs
erfahren, daß ihr eine gute Aufnahme zuteil geworden.
Mit Tischbein, der so einen herrlichen Blick in Natur als Kunst hat,
diese Reise zu machen, ist für mich von der größten Wichtigkeit; doch
italki
können wir als echte Deutsche uns doch nicht losmachen von Vorsätzen
und Aussichten auf Arbeit. Das schönste Papier ist gekauft, und wir
nehmen uns vor, darauf zu zeichnen, obgleich die Menge, die Schönheit
und der Glanz der Gegenstände höchst wahrscheinlich unserm guten
Willen Grenzen setzt.
Eins habe ich über mich gewonnen, daß ich von meinen poetischen
Arbeiten nichts mitnehme als "Tasso" allein, zu ihm habe ich die beste
Hoffnung. Wüßt' ich nun, was ihr zu "Iphigenien" sagt, so könnte mir
dies zur Leitung dienen, denn es ist doch eine ähnliche Arbeit, der
Gegenstand fast noch beschränkter als jener und will im einzelnen noch
mehr ausgearbeitet sein; doch weiß ich noch nicht, was es werden kann,
das Vorhandene muß ich ganz zerstören, das hat zu lange gelegen, und
weder die Personen, noch der Plan, noch der Ton haben mit meiner
jetzigen Ansicht die mindeste Verwandtschaft.
Beim Aufräumen fallen mir einige eurer lieben Briefe in die Hand, und
da treffe ich beim Durchlesen auf den Vorwurf, daß ich mir in meinen
Briefen widerspreche. Das kann ich zwar nicht merken, denn was ich
geschrieben habe, schicke ich gleich fort, es ist mir aber selbst sehr
wahrscheinlich, denn ich werde von ungeheuern Mächten hin und wider
geworfen, und da ist es wohl natürlich, daß ich nicht immer weiß, wo
ich stehe.
Man erzählt von einem Schiffer, der, von einer stürmischen Nacht auf
der See überfallen, nach Hause zu steuern trachtete. Sein Söhnchen,
in der Finsternis an ihn geschmiegt, fragte: "Vater, was ist denn das
für ein närrisches Lichtchen dort, das ich bald über uns, bald unter
uns sehe?" Der Vater versprach ihm die Erklärung des andern Tags, und
da fand es sich, daß es die Flamme des Leuchtturms gewesen, die einem
von wilden Wogen auf und nieder geschaukelten Auge bald unten, bald
oben erschien.
Auch ich steure auf einem leidenschaftlich bewegten Meere dem Hafen zu,
und halte ich die Glut des Leuchtturms nur scharf im Auge, wenn sie
mir auch den Platz zu verändern scheint, so werde ich doch zuletzt am
Ufer genesen.
Bei der Abreise fällt einem doch immer jedes frühere Scheiden und auch
das künftige letzte unwillkürlich in den Sinn, und mir drängt sich,
diesmal stärker als sonst, dabei die Bemerkung auf, daß wir viel zu
viel Voranstalten machen, um zu leben, denn so kehren auch wir,
Tischbein und ich, so vielen Herrlichkeiten, sogar unserm
wohlausgestatteten eignen Museum den Rücken. Da stehn nun drei
Junonen zur Vergleichung nebeneinander, und wir verlassen sie, als
wenn's keine wäre.


Neapel

Neapel. Kupferstich von Vernet

Velletri, den 22. Februar 1787
Bei guter Zeit sind wir hier angelangt.--Schon vorgestern verfinsterte
sich das Wetter, die schönen Tage hatten uns trübe gebracht, doch
deuteten einige Luftzeichen, daß es sich wieder zum Guten bequemen
werde, wie es denn auch eintraf. Die Wolken trennen sich nach und
nach, hier und da erschien der blaue Himmel, und endlich beleuchtete
die Sonne unsere Bahn. Wir kamen durch Albano, nachdem wir vor
Genzano an dem Eingang eines Parks gehalten hatten, den Prinz Chigi,
der Besitzer, auf eine wunderliche Weise hält, nicht unterhält,
deshalb auch nicht will, daß sich jemand darin umsehe. Hier bildet
sich eine wahre Wildnis: Bäume und Gesträuche, Kräuter und Ranken
wachsen, wie sie wollen, verdorren, stürzen um, verfaulen. Das ist
alles recht und nur desto besser. Der Platz vor dem Eingang ist
unsäglich schön. Eine hohe Mauer schließt das Tal, eine vergitterte
Pforte läßt hineinblicken, dann steigt der Hügel aufwärts, wo dann
oben das Schloß liegt. Es gäbe das größte Bild, wenn es ein rechter
Künstler unternähme.
Nun darf ich nicht weiter beschreiben und sage nur, daß, als wir von
der Höhe die Gebirge von Sezza, die pontinischen Sümpfe, das Meer und
die Inseln erblickten, daß in dem Moment ein starker Streifregen über
die Sümpfe nach dem Meer zog, Licht und Schatten, abwechselnd und
bewegt, die öde Fläche gar mannigfaltig belebten. Sehr schön wirkten
hiezu mehrere von der Sonne erleuchtete Rauchsäulen, die aus
zerstreuten, kaum sichtbaren Hütten emporstiegen.
Velletri liegt sehr angenehm auf einem vulkanischen Hügel, der nur
gegen Norden mit andern zusammenhängt, über drei Himmelsgegenden aber
den freisten Anblick gewährt.
Nun besahen wir das Kabinett des Cavaliere Borgia, welcher, begünstigt
durch die Verwandtschaft mit dem Kardinal und der Propaganda,
treffliche Altertümer und sonstige Merkwürdigkeiten hier
zusammenstellen konnte: ägyptische Götzen, aus dem härtesten Steine
gebildet, kleine Metallfiguren früherer und späterer Zeit; in der
Gegend ausgegrabene, aus Ton gebrannte, flach erhobene Bildwerke,
durch welche veranlaßt man den alten Volskern einen eignen Stil
zuschreiben will.
Von allerlei andern Raritäten besitzt das Museum mancherlei. Ich
merkte mir zwei chinesische Tuschkästchen, wo auf den Stücken des
einen die ganze Zucht der Seidenwürmer, auf dem andern der Reisbau
vorgestellt ist, beides höchst naiv genommen und ausführlich
gearbeitet. Das Kästchen sowie die Einwicklung desselben sind
ausnehmend schön und dürfen sich neben dem von mir schon gelobten Buch
auf der Bibliothek der Propaganda wohl sehen lassen.
Es ist freilich unverantwortlich, daß man diesen Schatz so nahe bei
Rom hat und denselben nicht öfter besucht. Doch mag die
Unbequemlichkeit einer jeden Ausflucht in diesen Gegenden und die
Gewalt des römischen Zauberkreises zur Entschuldigung dienen. Als wir
nach der Herberge gingen, riefen uns einige vor ihren Haustüren
sitzende Weiber an, ob wir nicht auch Altertümer zu kaufen Lust hätten,
und als wir uns darnach sehr begierig erwiesen, holten sie alte
Kessel, Feuerzangen nebst anderem schlechten Hausgeräte und wollten
sich zu Tod lachen, uns angeführt zu haben. Als wir uns deshalb
entrüsteten, brachte unser Führer die Sache wieder ins gleiche; denn
er versicherte, daß dieser Spaß hergebracht sei und daß alle Fremden
denselben Tribut entrichten müßten.
Dies schreib' ich in einer sehr übeln Herberge und fühle in mir weder
Kraft noch Behagen, weiter fortzufahren. Also die freundlichste gute
Nacht!

Fondi, den 23. Februar 1787
Schon früh um drei Uhr waren wir auf dem Wege. Als es tagte, fanden
wir uns in den pontinischen Sümpfen, welche kein so übles Ansehn haben,
als man sie in Rom gemeiniglich beschreibt. Man kann zwar ein so
großes und weitläufiges Unternehmen, als die beabsichtigte
Austrocknung ist, auf der Durchreise nicht beurteilen, allein es
scheint mir doch, daß die Arbeiten, welche der Papst angeordnet, die
gewünschten Endzwecke wenigstens zum größten Teil erreichen werden.
Man denke sich ein weites Tal, das sich von Norden nach Süden mit
wenigem Falle hinzieht, ostwärts gegen die Gebirge zu vertieft,
westwärts aber gegen das Meer zu erhöht liegt.
Der ganzen Länge nach in gerader Linie ist die alte Via Appia
wiederhergestellt, an der rechten Seite derselben der Hauptkanal
gezogen, und das Wasser fließt darin gelind hinab, dadurch ist das
Erdreich der rechten Seite nach dem Meere zu ausgetrocknet und dem
Feldbau überantwortet; soweit das Auge sehen kann, ist es bebaut oder
könnte es werden, wenn sich Pächter fänden, einige Flecke ausgenommen,
die allzutief liegen.
Die linke Seite nach dem Gebirg' zu ist schon schwerer zu behandeln.
Zwar gehen Querkanäle unter der Chaussee in den Hauptkanal; da jedoch
der Boden gegen die Berge zu abfällt, so kann er auf diese Weise nicht
vom Wasser befreit werden. Man will, sagt man, einen zweiten Kanal am
Gebirge herführen. Große Strecken, besonders gegen Terracina, sind
mit Weiden und Pappeln angeflogen.
Eine Poststation besteht aus einer bloßen langen Strohhütte.
Tischbein zeichnete sie und genoß zur Belohnung dafür ein Vergnügen,
das nur er völlig zu genießen weiß. Auf dem abgetrockneten Terrain
hatte sich ein Schimmel losgemacht, der, sich seiner Freiheit
bedienend, auf dem braunen Boden wie ein Lichtstrahl hin und wider
fuhr; wirklich war es ein herrlicher Anblick, durch Tischbeins
Entzücken erst recht bedeutend.
Da, wo sonst der Ort Meza stand, hat der Papst ein großes und schönes
Gebäude, als den Mittelpunkt der Fläche bezeichnend, aufrichten lassen.
Der Anblick desselben vermehrt Hoffnung und Zutrauen für das ganze
Unternehmen. Und so rückten wir immer fort, uns lebhaft unterhaltend,
wohl eingedenk der Warnung, daß man auf diesem Wege nicht einschlafen
dürfe, und freilich erinnerte uns der blaue Dunst, der schon in dieser
Jahrszeit in gewisser Höhe über dem Boden schwebte, an eine
gefährliche Luftschicht. Desto erfreulicher und erwünschter war uns
die Felsenlage von Terracina, und kaum hatten wir uns daran vergnügt,
als wir das Meer gleich davor erblickten. Kurz darauf ließ uns die
andere Seite des Stadtberges ein Schauspiel neuer Vegetation sehen.
Indianische Feigen trieben ihre großen, fetten Blätterkörper zwischen
niedrigen, graulichgrünen Myrten, unter gelbgrünen Granatbäumen und
fahlgrünen Olivenzweigen. Am Wege sahen wir neue, noch nie gesehene
Blumen und Sträuche. Narzissen und Adonis blühten auf den Wiesen.
Man behält das Meer eine Zeitlang rechts; die Kalkfelsen aber bleiben
links in der Nähe. Diese sind die Fortsetzung der Apenninen, welche
sich von Tivoli herziehen und ans Meer anschließen, wovon sie erst
durch die Campagna di Roma, dann durch die frascatanischen,
albanischen, velletrischen Vulkane und endlich durch die pontinischen
Sümpfe getrennt wurden. Der Monte Circello, das Vorgebirg Terracina
gegenüber, wo die pontinischen Sümpfe sich endigen, mag gleichfalls
aus gereihten Kalkfelsen bestehen.
Wir verließen das Meer und kamen bald in die reizende Ebene von Fondi.
Dieser kleine Raum fruchtbaren und bebauten Erdreichs, von einem
nicht allzu rauhen Gebirg' umschlossen, muß jedermann anlachen. Noch
hängt die Mehrzahl der Orangen an den Bäumen, die Saat steht grün,
durchaus Weizen; Oliven auf den Ackern, das Städtchen im Grunde. Ein
Palmbaum zeichnet sich aus und ward begrüßt. So viel für diesen Abend.
Verzeihung der laufenden Feder. Ich muß schreiben, ohne zu denken,
damit ich nur schreibe. Der Gegenstände sind zuviel, der Aufenthalt
zu schlecht und doch meine Begierde allzugroß, einiges dem Papiere
anzuvertrauen. Mit einbrechender Nacht kamen wir an, und es ist nun
Zeit, Ruhe zu suchen.

St. Agata, den 24. Februar 1787
In einer kalten Kammer muß ich Nachricht von einem schönen Tage geben.
Als wir aus Fondi herausfuhren, ward es eben helle, und wir wurden
sogleich durch die über die Mauern hängenden Pomeranzen auf beiden
Seiten des Wegs begrüßt. Die Bäume hängen so voll, als man sich's nur
denken kann. Obenher ist das junge Laub gelblich, unten aber und in
der Mitte von dem saftigsten Grün. Mignon hatte wohl recht, sich
dahin zu sehnen.
Dann fuhren wir durch wohlgeackerte und -bestellte Weizenfelder, in
schicklichen Räumen mit Oliven bepflanzt. Der Wind bewegte sie und
brachte die silberne Unterfläche der Blätter ans Licht, die äste bogen
sich leicht und zierlich. Es war ein grauer Morgen, ein starker
Nordwind versprach, alles Gewölk völlig zu vertreiben.
Dann zog der Weg im Tale hin, zwischen steinichten, aber gut gebauten
äckern, die Saat vom schönsten Grün. An einigen Orten sah man
geräumige, runde, gepflasterte Plätze, mit niedrigen Mäuerchen umgeben;
hier drischt man die Frucht sogleich aus, ohne sie in Garben nach
Hause zu fahren. Das Tal ward schmäler, der Weg ging bergan,
Kalkfelsen standen nackt an beiden Seiten. Der Sturm war heftiger
hinter uns her. Es fielen Graupeln, die sehr langsam tauten.
Einige Mauern antiker Gebäude mit netzförmiger Arbeit überraschten uns.
Auf der Höhe sind die Plätze felsig, doch mit Olivenbäumen bepflanzt,
wo nur das geringste Erdreich sie aufnehmen konnte. Nun über eine
Plaine mit Oliven, sodann durch ein Städtchen. Eingemauert fanden wir
nun Altäre, antike Grabsteine, Fragmente aller Art in den
Gartenumfriedigungen, dann trefflich gemauerte, jetzt aber mit
Erdreich ausgefüllte Untergeschosse alter Landhäuser, nunmehr von
Olivenwäldchen bewachsen. Dann erblickten wir den Vesuv, eine
Rauchwolke auf seinem Scheitel.
Mola di Gaeta begrüßte uns abermals mit den reichsten Pomeranzenbäumen.
Wir blieben einige Stunden. Die Bucht vor dem Städtchen gewährt
eine der schönsten Aussichten, das Meer spült bis heran. Folgt das
Auge dem rechten Ufer und erreicht es zuletzt das Hornende des halben
Mondes, so sieht man auf einem Felsen die Festung Gaeta in mäßiger
Ferne. Das linke Horn erstreckt sich viel weiter; erst sieht man eine
Reihe Gebirge, dann den Vesuv, dann die Inseln. Ischia liegt fast der
Mitte gegenüber.
Hier fand ich am Ufer die ersten Seesterne und Seeigel ausgespült.
Ein schönes grünes Blatt, wie das feinste Velinpapier, dann aber
merkwürdige Geschiebe: am häufigsten die gewöhnlichen Kalksteine,
sodann aber auch Serpentin, Jaspis, Quarze, Kieselbreccien, Granite,
Porphyre, Marmorarten, Glas von grüner und blauer Farbe. Die zuletzt
genannten Steinarten sind schwerlich in dieser Gegend erzeugt, sind
wahrscheinlich Trümmern alter Gebäude, und so sehen wir denn, wie die
Welle vor unsern Augen mit den Herrlichkeiten der Vorwelt spielen darf.
Wir verweilten gern und hatten unsere Lust an der Natur der Menschen,
die sich beinahe als Wilde betrugen. Von Mola sich entfernend, hat
man immer schöne Aussicht, wenn sich auch das Meer verliert. Der
letzte Blick darauf ist eine liebliche Seebucht, die gezeichnet ward.
Nun folgt gutes Fruchtfeld, mit Aloen eingezäunt. Wir erblickten eine
Wasserleitung, die sich vom Gebirg' her nach unkenntlichen,
verworrenen Ruinen zog.
Dann folgt die überfahrt über den Fluß Garigliano. Man wandert sodann
durch ziemlich fruchtbare Gegenden auf ein Gebirg' los. Nichts
Auffallendes. Endlich der erste vulkanische Aschenhügel. Hier
beginnt eine große, herrliche Gegend von Bergen und Gründen, über
welche zuletzt Schneegipfel hervorragen. Auf der nähern Höhe eine
lange, wohl in die Augen fallende Stadt. In dem Tal liegt St. Agata,
ein ansehnlicher Gasthof, wo ein lebhaftes Feuer in einem Kamin, das
als Kabinett angelegt ist, brannte. Indessen ist unsere Stube kalt,
keine Fenster, nur Läden, und ich eile, zu schließen.


Neapel, den 25. Februar 1787
Endlich auch hier glücklich und mit guten Vorbedeutungen angekommen.
Von der Tagesreise nur so viel: St. Agata verließen wir mit
Sonnenaufgang, der Wind blies heftig hinter uns her, und dieser
Nordost hielt den ganzen Tag an. Erst Nachmittag ward er Herr von den
Wolken; wir litten von Kälte.
Unser Weg ging wieder durch und über vulkanische Hügel, wo ich nur
noch wenige Kalkfelsen zu bemerken glaubte. Endlich erreichten wir
die Plaine von Capua, bald darnach Capua selbst, wo wir Mittag hielten.
Nachmittag tat sich ein schönes, flaches Feld vor uns auf. Die
Chaussee geht breit zwischen grünen Weizenfeldern durch, der Weizen
ist wie ein Teppich und wohl spannenhoch. Pappeln sind reihenweis auf
den Feldern gepflanzt, hoch ausgezweigt und Wein hinangezogen. So
geht es bis Neapel hinein. Ein klarer, herrlich lockerer Boden und
gut bearbeitet. Die Weinstöcke von ungewöhnlicher Stärke und Höhe,
die Ranken wie Netze von Pappel zu Pappel schwebend.

Der Vesuv. Zeichnung von Goethe
Der Vesuv blieb uns immer zur linken Seite, gewaltsam dampfend, und
ich war still für mich erfreut, daß ich diesen merkwürdigen Gegenstand
endlich auch mit Augen sah. Der Himmel ward immer klärer, und zuletzt
schien die Sonne recht heiß in unsere enge rollende Wohnung. Bei ganz
rein heller Atmosphäre kamen wir Neapel näher; und nun fanden wir uns
wirklich in einem andern Lande. Die Gebäude mit flachen Dächern
deuten auf eine andere Himmelsgegend, inwendig mögen sie nicht sehr
freundlich sein. Alles ist auf der Straße, sitzt in der Sonne, so
lange sie scheinen will. Der Neapolitaner glaubt, im Besitz des
Paradieses zu sein, und hat von den nördlichen Ländern einen sehr
traurigen Begriff: "Sempre neve, case di legno, gran ignoranza, ma
danari assai." Solch ein Bild machen sie sich von unserm Zustande.
Zur Erbauung sämtlicher deutschen Völkerschaften heißt diese
Charakteristik übersetzt: "Immer Schnee, hölzerne Häuser, große
Unwissenheit; aber Geld genug."
Neapel selbst kündigt sich froh, frei und lebhaft an, unzählige
Menschen rennen durcheinander, der König ist auf der Jagd, die Königin
guter Hoffnung, und so kann's nicht besser gehn.

Neapel, Montag, den 26. Februar.
"Alla Locanda del Sgr. Moriconi al Largo del Castello". Unter dieser
ebenso heiter als prächtig klingenden Aufschrift würden uns Briefe aus
allen vier Teilen der Welt nunmehr auffinden. In der Gegend des am
Meere liegenden großen Kastells erstreckt sich eine große Weitung, die
man, obgleich von allen vier Seiten mit Häusern umgeben, nicht Platz,
sondern Weite (largo) genannt hat, wahrscheinlicherweise von den
ersten Zeiten her, da dieses noch ein unbegrenztes Feld war. Hier nun
tritt an der einen Seite ein großes Eckhaus herein, und wir faßten Fuß
in einem geräumigen Ecksaale, der einen freien und frohen überblick
über die immer bewegte Fläche gewährt. Ein eiserner Balkon zieht sich
außen an mehrern Fenstern vorbei, selbst um die Ecke hin. Man würde
davon nicht wegkommen, wenn der scharfe Wind nicht äußerst fühlbar
wäre.
Der Saal ist munter dekoriert, besonders aber die Decke, deren
Arabesken in hundert Abteilungen schon die Nähe von Pompeji und
Herculanum verkünden. Das wäre nun alles schön und gut, aber keine
Feuerstätte, kein Kamin ist zu bemerken, und der Februar übt denn doch
auch hier seine Rechte. Ich sehnte mich nach einiger Erwärmung.
Man brachte mir einen Dreifuß, von der Erde dergestalt erhöht, daß man
die Hände bequem drüber halten konnte. Auf demselben war ein flaches
Becken befestigt, dieses enthielt ganz zarte glühende Kohlen, gar
glatt mit Asche bedeckt. Hier gilt es nun haushältig sein, wie wir es
in Rom schon gelernt. Mit dem Ohr eines Schlüssels zieht man von Zeit
zu Zeit die oberflächliche Asche behutsam weg, so daß von den Kohlen
wieder etwas an die freie Luft gelange. Wollte man jedoch ungeduldig
die Glut aufwühlen, so würde man einen Augenblick größere Wärme spüren,
aber sehr bald die ganze Glut erschöpft haben, da denn das Becken
abermals gegen Erlegung einer gewissen Summe zu füllen wäre.
Ich befand mich nicht ganz wohl und hätte freilich mehr Bequemlichkeit
gewünscht. Eine Schilfmatte diente gegen die Einflüsse des Estrichs;
Pelze sind nicht gewöhnlich, und ich entschloß mich, eine
Schifferkutte, die wir aus Scherz mitgenommen hatten, anzuziehen, die
mir gute Dienste leistete, besonders nachdem ich sie mit einem
Kofferstrick um den Leib befestigt hatte, da ich mir denn als
Mittelding zwischen Matrosen und Kapuziner sehr komisch vorkommen
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    37.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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    56.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 1 - 04
    Süzlärneñ gomumi sanı 4260
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1684
    36.6 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 1 - 05
    Süzlärneñ gomumi sanı 4237
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1676
    38.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 1 - 06
    Süzlärneñ gomumi sanı 4293
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1711
    37.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 07
    Süzlärneñ gomumi sanı 4291
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1725
    37.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 08
    Süzlärneñ gomumi sanı 4361
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1725
    38.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 09
    Süzlärneñ gomumi sanı 4381
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1699
    39.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 10
    Süzlärneñ gomumi sanı 4274
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1649
    39.6 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 11
    Süzlärneñ gomumi sanı 4327
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1657
    39.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 12
    Süzlärneñ gomumi sanı 4288
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1694
    38.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    51.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 13
    Süzlärneñ gomumi sanı 4321
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1711
    37.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 1 - 14
    Süzlärneñ gomumi sanı 4204
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1724
    35.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 15
    Süzlärneñ gomumi sanı 4315
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1701
    37.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    51.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 16
    Süzlärneñ gomumi sanı 4227
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1686
    38.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 17
    Süzlärneñ gomumi sanı 4146
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1712
    37.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 18
    Süzlärneñ gomumi sanı 4080
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1788
    34.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    47.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 19
    Süzlärneñ gomumi sanı 4258
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1550
    40.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 20
    Süzlärneñ gomumi sanı 4141
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1782
    33.6 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    45.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    51.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 21
    Süzlärneñ gomumi sanı 4148
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1750
    35.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    47.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 22
    Süzlärneñ gomumi sanı 4117
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1784
    35.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    48.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 23
    Süzlärneñ gomumi sanı 4205
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1699
    37.6 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    50.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 1 - 24
    Süzlärneñ gomumi sanı 4238
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1760
    38.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Italienische Reise — Band 1 - 25
    Süzlärneñ gomumi sanı 4244
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1748
    35.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    49.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Italienische Reise — Band 1 - 26
    Süzlärneñ gomumi sanı 480
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 307
    58.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    67.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    71.0 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.