Die Wahlverwandtschaften - 02

Süzlärneñ gomumi sanı 4280
Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1609
41.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
55.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
62.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
italki
die nachbarlichen, erst der einzelnen Bewohner, sodann ganzer Gemeinden
und mehrerer Gutsbesitzer zu stillen und zu schlichten wußte. Solange
er im Dienste war, hatte sich kein Ehepaar scheiden lassen, und die
Landeskollegien wurden mit keinen Händeln und Prozessen von dorther
behelliget. Wie nötig ihm die Rechtskunde sei, ward er zeitig gewahr.
Er warf sein ganzes Studium darauf und fühlte sich bald den
geschicktesten Advokaten gewachsen. Sein Wirkungskreis dehnte sich
wunderbar aus; und man war im Begriff, ihn nach der Residenz zu ziehen,
um das von oben herein zu vollenden, was er von unten herauf begonnen
hatte, als er einen ansehnlichen Lotteriegewinst tat, sich ein mäßiges
Gut kaufte, es verpachtete und zum Mittelpunkt seiner Wirksamkeit
machte, mit dem festen Vorsatz oder vielmehr nach alter Gewohnheit und
Neigung, in keinem Hause zu verweilen, wo nichts zu schlichten und
nichts zu helfen wäre. Diejenigen, die auf die Namensbedeutungen
abergläubisch sind, behaupten, der Name Mittler habe ihn genötigt,
diese seltsamste aller Bestimmungen zu ergreifen.
Der Nachtisch war aufgetragen, als der Gast seine Wirte ernstlich
vermahnte, nicht weiter mit ihren Entdeckungen zurückzuhalten, weil er
gleich nach dem Kaffee fort müsse. Die beiden Eheleute machten
umständlich ihre Bekenntnisse; aber kaum hatte er den Sinn der Sache
vernommen, als er verdrießlich vom Tische auffuhr, ans Fenster sprang
und sein Pferd zu satteln befahl.
„Entweder ihr kennt mich nicht“, rief er aus, „ihr steht mich nicht,
oder ihr seid sehr boshaft. Ist denn hier ein Streit? Ist denn hier
eine Hülfe nötig? Glaubt ihr, daß ich in der Welt bin, um Rat zu geben?
Das ist das dümmste Handwerk, das einer treiben kann. Rate sich jeder
selbst und tue, was er nicht lassen kann. Gerät es gut, so freue er
sich seiner Weisheit und seines Glücks; läufts übel ab, dann bin ich
bei der Hand. Wer ein Übel los sein will, der weiß immer, was er will;
wer was Bessers will, als er hat, der ist ganz starblind—ja ja! Lacht
nur—er spielt Blindekuh, er ertappts vielleicht; aber was? Tut, was ihr
wollt: es ist ganz einerlei! Nehmt die Freunde zu euch, laßt sie weg:
alles einerlei! Das Vernünftigste habe ich mißlingen sehen, das
Abgeschmackteste gelingen. Zerbrecht euch die Köpfe nicht, und wenns
auf eine oder die andre Weise übel abläuft, zerbrecht sie euch auch
nicht! Schickt nur nach mir, und euch soll geholfen werden. Bis dahin
euer Diener!“
Und so schwang er sich aufs Pferd, ohne den Kaffee abzuwarten.
„Hier siehst du“, sagte Charlotte, „wie wenig eigentlich ein Dritter
fruchtet, wenn es zwischen zwei nah verbundenen Personen nicht ganz im
Gleichgewicht steht. Gegenwärtig sind wir doch wohl noch verworrner und
ungewisser, wenns möglich ist, als vorher“.
Beide Gatten würden auch wohl noch eine Zeitlang geschwankt haben, wäre
nicht ein Brief des Hauptmanns im Wechsel gegen Eduards letzten
angekommen. Er hatte sich entschlossen, eine der ihm angebotenen
Stellen anzunehmen, ob sie ihm gleich keineswegs gemäß war. Er sollte
mit vornehmen und reichen Leuten die Langeweile teilen, indem man auf
ihn das Zutrauen setzte, daß er sie vertreiben würde.
Eduard übersah das ganze Verhältnis recht deutlich und malte es noch
recht scharf aus“. „Wollen wir unsern Freund in einem solchen Zustande
wissen?“ rief er. „Du kannst nicht so grausam sein, Charlotte!“
„Der wunderliche Mann, unser Mittler“, versetzte Charlotte, „hat am
Ende doch recht. Alle solche Unternehmungen sind Wagestücke. Was daraus
werden kann, sieht kein Mensch voraus. Solche neue Verhältnisse können
fruchtbar sein an Glück und an Unglück, ohne daß wir uns dabei
Verdienst oder Schuld sonderlich zurechnen dürfen. Ich fühle mich nicht
stark genug, dir länger zu widerstehen. Laß uns den Versuch machen! Das
einzige, was ich dich bitte: es sei nur auf kurze Zeit angesehen.
Erlaube mir, daß ich mich tätiger als bisher für ihn verwende und
meinen Einfluß, meine Verbindungen eifrig benutze und aufrege, ihm eine
Stelle zu verschaffen, die ihm nach seiner Weise einige Zufriedenheit
gewähren kann“.
Eduard versicherte seine Gattin auf die anmutigste Weise der
lebhaftesten Dankbarkeit. Er eilte mit freiem, frohem Gemüt, seinem
Freunde Vorschläge schriftlich zu tun. Charlotte mußte in einer
Nachschrift ihren Beifall eigenhändig hinzufügen, ihre
freundschaftlichen Bitten mit den seinen vereinigen. Sie schrieb mit
gewandter Feder gefällig und verbindlich, aber doch mit einer Art von
Hast, die ihr sonst nicht gewöhnlich war; und was ihr nicht leicht
begegnete, sie verunstaltete das Papier zuletzt mit einem Tintenfleck,
der sie ärgerlich machte und nur größer wurde, indem sie ihn wegwischen
wollte.
Eduard scherzte darüber, und weil noch Platz war, fügte er eine zweite
Nachschrift hinzu: der Freund solle aus diesen Zeichen die Ungeduld
sehen, womit er erwartet werde, und nach der Eile, womit der Brief
geschrieben, die Eilfertigkeit seiner Reise einrichten.
Der Bote war fort, und Eduard glaubte seine Dankbarkeit nicht
überzeugender ausdrücken zu können, als indem er aber—und abermals
darauf bestand, Charlotte solle zugleich Ottilien aus der Pension holen
lassen.
Sie bat um Aufschub und wußte diesen Abend bei Eduard die Lust zu einer
musikalischen Unterhaltung aufzuregen. Charlotte spielte sehr gut
Klavier, Eduard nicht ebenso bequem die Flöte; denn ob er sich gleich
zuzeiten viel Mühe gegeben hatte, so war ihm doch nicht die Geduld, die
Ausdauer verliehen, die zur Ausbildung eines solchen Talentes gehört.
Er führte deshalb seine Partie sehr ungleich aus, einige Stellen gut,
nur vielleicht zu geschwind; bei andern wieder hielt er an, weil sie
ihm nicht geläufig waren, und so wär es für jeden andern schwer
gewesen, ein Duett mit ihm durchzubringen. Aber Charlotte wußte sich
darein zu finden; sie hielt an und ließ sich wieder von ihm fortreißen
und versah also die doppelte Pflicht eines guten Kapellmeisters und
einer klugen Hausfrau, die im ganzen immer das Maß zu erhalten wissen,
wenn auch die einzelnen Passagen nicht immer im Takt bleiben sollten.

Drittes Kapitel
Der Hauptmann kam. Er hatte einen sehr verständigen Brief
vorausgeschickt, der Charlotten völlig beruhigte. Soviel Deutlichkeit
über sich selbst, soviel Klarheit über seinen eigenen Zustand, über den
Zustand seiner Freunde gab eine heitere und fröhliche Aussicht.
Die Unterhaltungen der ersten Stunden waren, wie unter Freunden zu
geschehen pflegt, die sich eine Zeitlang nicht gesehen haben, lebhaft,
ja fast erschöpfend. Gegen Abend veranlaßte Charlotte einen Spaziergang
auf die neuen Anlagen. Der Hauptmann gefiel sich sehr in der Gegend und
bemerkte jede Schönheit, welche durch die neuen Wege erst sichtbar und
genießbar geworden. Er hatte ein geübtes Auge und dabei ein genügsames;
und ob er gleich das Wünschenswerte sehr wohl kannte, machte er doch
nicht, wie es öfters zu geschehen pflegt, Personen, die ihn in dem
Ihrigen herumführten, dadurch einen üblen Humor, daß er mehr verlangte,
als die Umstände zuließen, oder auch wohl gar an etwas Vollkommneres
erinnerte, das er anderswo gesehen.
Als sie die Mooshütte erreichten, fanden sie solche auf das lustige
ausgeschmückt, zwar nur mit künstlichen Blumen und Wintergrün, doch
darunter so schöne Büschel natürlichen Weizens und anderer Feld—und
Baumfrüchte angebracht, daß sie dem Kunstsinn der Anordnenden zur Ehre
gereichten. „Obschon mein Mann nicht liebt, daß man seinen Geburts-
oder Namenstag feire, so wird er mir doch heute nicht verargen, einem
dreifachen Feste diese wenigen Kränze zu widmen“.
„Ein dreifaches?“ rief Eduard. „Ganz gewiß!“ versetzte Charlotte;
„unseres Freundes Ankunft behandeln wir billig als ein Fest; und dann
habt ihr beide wohl nicht daran gedacht, daß heute euer Namenstag ist.
Heißt nicht einer Otto so gut als der andere?“
Beide Freunde reichten sich die Hände über den kleinen Tisch. „Du
erinnerst mich“, sagte Eduard, „an dieses jugendliche
Freundschaftsstück.—Als Kinder hießen wir beide so; doch als wir in der
Pension zusammenlebten und manche Irrung daraus entstand, so trat ich
ihm freiwillig diesen hübschen, lakonischen Namen ab“.
„Wobei du denn doch nicht gar zu großmütig warst“, sagte der Hauptmann.
„Denn ich erinnere mich recht wohl, daß dir der Name Eduard besser
gefiel, wie er denn auch, von angenehmen Lippen ausgesprochen, einen
besonders guten Klang hat“.
Nun saßen sie also zu dreien um dasselbe Tischchen, wo Charlotte so
eifrig gegen die Ankunft des Gastes gesprochen hatte. Eduard in seiner
Zufriedenheit wollte die Gattin nicht an jene Stunden erinnern, doch
enthielt er sich nicht zu sagen: „für ein Viertes wäre auch noch recht
gut Platz“.
Waldhörner ließen sich in diesem Augenblick vom Schloß herüber
vernehmen, bejahten gleichsam und bekräftigten die guten Gesinnungen
und Wünsche der beisammen verweilenden Freunde. Stillschweigend hörten
sie zu, indem jedes in sich selbst zurückkehrte und sein eigenes Glück
in so schöner Verbindung doppelt empfand.
Eduard unterbrach die Pause zuerst, indem er aufstand und vor die
Mooshütte hinaustrat. „Laß uns“, sagte er zu Charlotten, „den Freund
gleich völlig auf die Höhe führen, damit er nicht glaube, dieses
beschränkte Tal nur sei unser Erbgut und Aufenthalt; der Blick wird
italki
oben freier und die Brust erweitert sich“.
„So müssen wir diesmal noch“, versetzte Charlotte, „den alten, etwas
beschwerlichen Fußpfad erklimmen; doch, hoffe ich, sollen meine Stufen
und Steige nächstens bequemer bis ganz hinauf leiten“.
Und so gelangte man denn über Felsen, durch Busch und Gesträuch zur
letzten Höhe, die zwar keine Fläche, doch fortlaufende, fruchtbare
Rücken bildete. Dorf und Schloß hinterwärts waren nicht mehr zu sehen.
In der Tiefe erblickte man ausgebreitete Teiche, drüben bewachsene
Hügel, an denen sie sich hinzogen, endlich steile Felsen, welche
senkrecht den letzten Wasserspiegel entschieden begrenzten und ihre
bedeutenden Formen auf der Oberfläche desselben abbildeten. Dort in der
Schlucht, wo ein starker Bach den Teichen zufiel, lag eine Mühle halb
versteckt, die mit ihren Umgebungen als ein freundliches Ruheplätzchen
erschien. Mannigfaltig wechselten im ganzen Halbkreise, den man
übersah, Tiefen und Höhen, Büsche und Wälder, deren erstes Grün für die
Folge den füllereichsten Anblick versprach. Auch einzelne Baumgruppen
hielten an mancher Stelle das Auge fest. Besonders zeichnete zu den
Füßen der schauenden Freunde sich eine Masse Pappeln und Platanen
zunächst an dem Rande des mittleren Teiches vorteilhaft aus. Sie stand
in ihrem besten Wachstum, frisch, gesund, empor und in die Breite
strebend.
Eduard lenkte besonders auf diese die Aufmerksamkeit seines Freundes.
„Diese habe ich“, rief er aus, „in meiner Jugend selbst gepflanzt. Es
waren junge Stämmchen, die ich rettete, als mein Vater, bei der Anlage
zu einem neuen Teil des großen Schloßgartnens, sie mitten im Sommer
ausroden ließ. Ohne Zweifel werden sie auch dieses Jahr sich durch neue
Triebe wieder dankbar hervortun“.
Man kehrte zufrieden und heiter zurück. Dem Gaste ward auf dem rechten
Flügel des Schlosses ein freundliches, geräumiges Quartier angewiesen,
wo er sehr bald Bücher, Papiere und Instrumente aufgestellt und
geordnet hatte, um in seiner gewohnten Tätigkeit fortzufahren. Aber
Eduard ließ ihm in den ersten Tagen keine Ruhe; er führte ihn überall
herum, bald zu Pferde, bald zu Fuße, und machte ihn mit der Gegend, mit
dem Gute bekannt; wobei er ihm zugleich die Wünsche mitteilte, die er
zu besserer Kenntnis und vorteilhafterer Benutzung desselben seit
langer Zeit bei sich hegte.
„Das erste, was wir tun sollten“, sagte der Hauptmann, „wäre, daß ich
die Gegend mit der Magnetnadel aufnähme. Es ist das ein leichtes,
heiteres Geschäft, und wenn es auch nicht die größte Genauigkeit
gewährt, so bleibt es doch immer nützlich und für den Anfang
erfreulich; auch kann man es ohne große Beihülfe leisten und weiß
gewiß, daß man fertig wird. Denkst du einmal an eine genauere
Ausmessung, so läßt sich dazu wohl auch noch Rat finden“.
Der Hauptmann war in dieser Art des Aufnehmens sehr geübt. Er hatte die
nötige Gerätschaft mitgebracht und fing sogleich an. Er unterrichtete
Eduarden, einige Jäger und Bauern, die ihm bei dem Geschäft behülflich
sein sollten. Die Tage waren günstig; die Abende und die frühsten
Morgen brachte er mit Aufzeichnen und Schraffieren zu. Schnell war auch
alles laviert und illuminiert, und Eduard sah seine Besitzungen auf das
deutlichste aus dem Papier wie eine neue Schöpfung hervorwachsen. Er
glaubte sie jetzt erst kennenzulernen, sie schienen ihm jetzt erst
recht zu gehören.
Es gab Gelegenheit, über die Gegend, über Anlagen zu sprechen, die man
nach einer solchen Übersicht viel besser zustande bringe, als wenn man
nur einzeln, nach zufälligen Eindrücken, an der Natur herumversuche.
„Das müssen wir meiner Frau deutlich machen“, sagte Eduard.
„Tue das nicht!“ versetzte der Hauptmann, der die Überzeugungen anderer
nicht gern mit den seinigen durchkreuzte, den die Erfahrung gelehrt
hatte, daß die Ansichten der Menschen viel zu mannigfaltig sind, als
daß sie, selbst durch die vernünftigsten Vorstellungen, auf Einen Punkt
versammelt werden könnten. „Tue es nicht!“ rief er, „sie dürfte leicht
irre werden. Es ist ihr wie allen denen, die sich nur aus Liebhaberei
mit solchen Dingen beschäftigen, mehr daran gelegen, daß sie etwas tue,
als daß etwas getan werde. Man tastet an der Natur, man hat Vorliebe
für dieses oder jenes Plätzchen; man wagt nicht, dieses oder jenes
Hindernis wegzuräumen, man ist nicht kühn genug, etwas aufzuopfern; man
kann sich voraus nicht vorstellen, was entstehen soll, man probiert, es
gerät, es mißrät, man verändert, verändert vielleicht, was man lassen
sollte, läßt, was man verändern sollte, und so bleibt es zuletzt immer
ein Stückwerk, das gefällt und anregt, aber nicht befriedigt“.
„Gesteh mir aufrichtig“, sagte Eduard, „du bist mit ihren Anlagen nicht
zufrieden“.
„Wenn die Ausführung den Gedanken erschöpfte, der sehr gut ist, so wäre
nichts zu erinnern. Sie hat sich mühsam durch das Gestein hinaufgequält
und quält nun jeden, wenn du willst, den sie hinaufführt. Weder
nebeneinander noch hintereinander schreitet man mit einer gewissen
Freiheit. Der Takt des Schrittes wird jeden Augenblick unterbrochen;
und was ließe sich nicht noch alles einwenden!“

„Wäre es denn leicht anders zu machen gewesen?“ fragte Eduard.
„Gar leicht“, versetzte der Hauptmann; „sie durfte nur die eine
Felsenecke, die noch dazu unscheinbar ist, weil sie aus kleinen Teilen
besteht, wegbrechen, so erlangte sie eine schön geschwungene Wendung
zum Aufstieg und zugleich überflüssige Steine, um die Stellen
heraufzumauern, wo der Weg schmal und verkrüppelt geworden wäre. Doch
sei dies im engsten Vertrauen unter uns gesagt; sie wird sonst irre und
verdrießlich. Auch muß man, was gemacht ist, bestehen lassen. Will man
weiter Geld und Mühe aufwenden, so wäre von der Mooshütte hinaufwärts
und über die Anhöhe noch mancherlei zu tun und viel Angenehmes zu
leisten“.
Hatten auf diese Weise die beiden Freunde am Gegenwärtigen manche
Beschäftigung, so fehlte es nicht an lebhafter und vergnüglicher
Erinnerung vergangener Tage, woran Charlotte wohl teilzunehmen pflegte.
Auch setzte man sich vor, wenn nur die nächsten Arbeiten erst getan
wären, an die Reisejournale zu gehen und auch auf diese Weise die
Vergangenheit hervorzurufen.
Übrigens hatte Eduard mit Charlotten allein weniger Stoff zur
Unterhaltung, besonders seitdem er den Tadel ihrer Parkanlagen, der ihm
so gerecht schien, auf dem Herzen fühlte. Lange verschwieg er, was ihm
der Hauptmann vertraut hatte; aber als er seine Gattin zuletzt
beschäftigt sah, von der Mooshütte hinauf zur Anhöhe wieder mit
Stüfchen und Pfädchen sich emporzuarbeiten, so hielt er nicht länger
zurück, sondern machte sie nach einigen Umschweifen mit seinen neuen
Einsichten bekannt.
Charlotte stand betroffen. Sie war geistreich genug, um schnell
einzusehen, daß jene recht hatten; aber das Getane widersprach, es war
nun einmal so gemacht; sie hatte es recht, sie hatte es wünschenswert
gefunden, selbst das Getadelte war ihr in jedem einzelnen Teile lieb;
sie widerstrebte der Überzeugung, sie verteidigte ihre kleine
Schöpfung, sie schalt auf die Männer, die gleich ins Weite und Große
gingen, aus einem Scherz, aus einer Unterhaltung gleich ein Werk machen
wollten, nicht an die Kosten denken, die ein erweiterter Plan durchaus
nach sich zieht. Sie war bewegt, verletzt, verdrießlich; sie konnte das
Alte nicht fahren lassen, das Neue nicht ganz abweisen; aber
entschlossen wie sie war, stellte sie sogleich die Arbeit ein und nahm
sich Zeit, die Sache zu bedenken und bei sich reif werden zu lassen.
Indem sie nun auch diese tätige Unterhaltung vermißte, da indes die
Männer ihr Geschäft immer geselliger betrieben und besonders die
Kunstgärten und Glashäuser mit Eifer besorgten, auch dazwischen die
gewöhnlichen ritterlichen Übungen fortsetzten, als Jagen, Pferdekaufen,
-tauschen, -bereiten und -einfahren, so fühlte sich Charlotte täglich
einsamer. Sie führte ihren Briefwechsel auch um des Hauptmanns willen
lebhafter, und doch gab es manche einsame Stunde. Desto angenehmer und
unterhaltender waren ihr die Berichte, die sie aus der Pensionsanstalt
erhielt.
Einem weitläufigen Briefe der Vorsteherin, welcher sich wie gewöhnlich
über der Tochter Fortschritte mit Behagen verbreitete, war eine kurze
Nachschrift hinzugefügt nebst einer Beilage von der Hand eines
männlichen Gehülfen am Institut, die wir beide mitteilen.
Nachschrift der Vorsteherin
„Von Ottilien, meine Gnädige, hätte ich eigentlich nur zu wiederholen,
was in meinen vorigen Berichten enthalten ist. Ich wüßte sie nicht zu
schelten, und doch kann ich nicht zufrieden mit ihr sein. Sie ist nach
wie vor bescheiden und gefällig gegen andere; aber dieses Zurücktreten,
diese Dienstbarkeit will mir nicht gefallen. Euer Gnaden haben ihr
neulich Geld und verschiedene Zeuge geschickt. Das erste hat sie nicht
angegriffen, die andern liegen auch noch da, unberührt. Sie hält
freilich ihre Sachen sehr reinlich und gut und scheint nur in diesem
Sinn die Kleider zu wechseln. Auch kann ich ihre große Mäßigkeit im
Essen und Trinken nicht loben. An unserm Tisch ist kein Überfluß; doch
sehe ich nichts lieber, als wenn die Kinder sich an schmackhaften und
gesunden Speisen satt essen. Was mit Bedacht und Überzeugung
aufgetragen und vorgelegt ist, soll auch aufgegessen werden. Dazu kann
ich Ottilien niemals bringen. Ja, sie macht sich irgendein Geschäft, um
eine Lücke auszufüllen, wo die Dienerinnen etwas versäumen, nur um eine
Speise oder den Nachtisch zu übergehen. Bei diesem allen kommt jedoch
in Betrachtung, daß sie manchmal, wie ich erst spät erfahren habe,
Kopfweh auf der linken Seite hat, das zwar vorübergeht, aber
schmerzlich und bedeutend sein mag. Soviel von diesem übrigens so
schönen und lieben Kinde“.
Beilage des Gehülfen
„Unsere vortreffliche Vorsteherin läßt mich gewöhnlich die Briefe
lesen, in welchen sie Beobachtungen über ihre Zöglinge den Eltern und
Vorgesetzten mitteilt. Diejenigen, die an Euer Gnaden gerichtet sind,
lese ich immer mit doppelter Aufmerksamkeit, mit doppeltem Vergnügen;
denn indem wir Ihnen zu einer Tochter Glück zu wünschen haben, die alle
jene glänzenden Eigenschaften vereinigt, wodurch man in der Welt
emporsteigt, so muß ich wenigstens Sie nicht minder glücklich preisen,
daß Ihnen in Ihrer Pflegetochter ein Kind beschert ist, das zum Wohl,
zur Zufriedenheit anderer und gewiß auch zu seinem eigenen Glück
geboren ward. Ottilie ist fast unser einziger Zögling, über den ich mit
unserer so verehrten Vorsteherin nicht einig werden kann. Ich verarge
dieser tätigen Frau keinesweges, daß sie verlangt, man soll die Früchte
ihrer Sorgfalt äußerlich und deutlich sehen; aber es gibt auch
verschlossene Früchte, die erst die rechten, kernhaften sind und die
sich früher oder später zu einem schönen Leben entwickeln. Dergleichen
ist gewiß Ihre Pflegetochter. Solange ich sie unterrichte, sehe ich sie
immer gleichen Schrittes gehen, langsam, langsam vorwärts, nie zurück.
Wenn es bei einem Kinde nötig ist, vom Anfange anzufangen, so ist es
gewiß bei ihr. Was nicht aus dem Vorhergehenden folgt, begreift sie
nicht. Sie steht unfähig, ja stöckisch vor einer leicht faßlichen
Sache, die für sie mit nichts zusammenhängt. Kann man aber die
Mittelglieder finden und ihr deutlich machen, so ist ihr das Schwerste
begreiflich.
Bei diesem langsamen Vorschreiten bleibt sie gegen ihre Mitschülerinnen
zurück, die mit ganz andern Fähigkeiten immer vorwärtseilen, alles,
auch das Unzusammenhängende, leicht fassen, leicht behalten und bequem
wieder anwenden. So lernt sie, so vermag sie bei einem beschleunigten
Lehrvortrage gar nichts; wie es der Fall in einigen Stunden ist, welche
von trefflichen, aber raschen und ungeduldigen Lehrern gegeben werden.
Man hat über ihre Handschrift geklagt, über ihre Unfähigkeit, die
Regeln der Grammatik zu fassen. Ich habe diese Beschwerde näher
untersucht: es ist wahr, sie schreibt langsam und steif, wenn man so
will, doch nicht zaghaft und ungestalt. Was ich ihr von der
französischen Sprache, die zwar mein Fach nicht ist, schrittweise
mitteilte, begriff sie leicht. Freilich ist es wunderbar: sie weiß
vieles und recht gut; nur wenn man sie fragt, scheint sie nichts zu
wissen.
Soll ich mit einer allgemeinen Bemerkung schließen, so möchte ich
sagen: sie lernt nicht als eine, die erzogen werden soll, sondern als
eine, die erziehen will; nicht als Schülerin, sondern als künftige
Lehrerin. Vielleicht kommt es Euer Gnaden sonderbar vor, daß ich selbst
als Erzieher und Lehrer jemanden nicht mehr zu loben glaube, als wenn
ich ihn für meinesgleichen erkläre. Euer Gnaden bessere Einsicht,
tiefere Menschen- und Weltkenntnis wird aus meinen beschränkten,
wohlgemeinten Worten das Beste nehmen. Sie werden sich Überzeugen, daß
auch an diesem Kinde viel Freude zu hoffen ist. Ich empfehle mich zu
Gnaden und bitte um die Erlaubnis, wieder zu schreiben, sobald ich
glaube, daß mein Brief etwas Bedeutendes und Angenehmes enthalten
werde“.
Charlotte freute sich über dieses Blatt. Sein Inhalt traf ganz nahe mit
den Vorstellungen zusammen, welche sie von Ottilien hegte; dabei konnte
sie sich eines Lächelns nicht enthalten, indem der Anteil des Lehrers
herzlicher zu sein schien, als ihn die Einsicht in die Tugenden eines
Zöglings hervorzubringen pflegt. Bei ihrer ruhigen, vorurteilsfreien
Denkweise ließ sie auch ein solches Verhältnis, wie so viele andre, vor
sich liegen; die Teilnahme des verständigen Mannes an Ottilien hielt
sie wert; denn sie hatte in ihrem Leben genugsam einsehen gelernt, wie
hoch jede wahre Neigung zu schätzen sei in einer Welt, wo
Gleichgültigkeit und Abneigung eigentlich recht zu Hause sind.

Viertes Kapitel
Die topographische Karte, auf welcher das Gut mit seinen Umgebungen
nach einem ziemlich großen Maßstabe charakteristisch und faßlich durch
Federstriche und Farben dargestellt war und welche der Hauptmann durch
einige trigonometrische Messungen sicher zu gründen wußte, war bald
fertig; denn weniger Schlaf als dieser tätige Mann bedurfte kaum
jemand, so wie sein Tag stets dem augenblicklichen Zwecke gewidmet und
deswegen jederzeit am Abende etwas getan war.
„Laß uns nun“, sagte er zu seinem Freunde, „an das Übrige gehen, an die
Gutsbeschreibung, wozu schon genugsame Vorarbeit da sein muß, aus der
sich nachher Pachtanschläge und anderes schon entwickeln werden. Nur
Eines laß uns festsetzen und einrichten: trenne alles, was eigentlich
Geschäft ist, vom Leben! Das Geschäft verlangt Ernst und Strenge, das
Leben Willkür; das Geschäft die reinste Folge, dem Leben tut eine
Inkonsequenz oft not, ja sie ist liebenswürdig und erheiternd. Bist du
bei dem einen sicher, so kannst du in dem andern desto freier sein,
anstatt daß bei einer Vermischung das Sichre durch das Freie
weggerissen und aufgehoben wird“.
Eduard fühlte in diesen Vorschlägen einen leisen Vorwurf. Zwar von
Natur nicht unordentlich, konnte er doch niemals dazu kommen, seine
Papiere nach Fächern abzuteilen. Das, was er mit andern abzutun hatte,
was bloß von ihm selbst abhing, es war nicht geschieden, so wie er auch
Geschäfte und Beschäftigung, Unterhaltung und Zerstreuung nicht
genugsam voneinander absonderte. Jetzt wurde es ihm leicht, da ein
Freund diese Bemühung übernahm, ein zweites Ich die Sonderung bewirkte,
in die das eine Ich nicht immer sich spalten mag.
Sie errichteten auf dem Flügel des Hauptmanns eine Repositur für das
Gegenwärtige, ein Archiv für das Vergangene, schafften alle Dokumente,
Papiere, Nachrichten aus verschiedene Behältnissen, Kammern, Schränken
und Kisten herbei, und auf das geschwindeste war der Wust in eine
erfreuliche Ordnung gebracht, lag rubriziert in bezeichneten Fächern.
Was man wünschte, ward vollständiger gefunden, als man gehofft hatte.
Hierbei ging ihnen ein alter Schreiber sehr an die Hand, der den Tag
über, ja einen Teil der nicht vom Pulte kam und mit dem Eduard bisher
immer unzufrieden gewesen war.
„Ich kenne ihn nicht mehr“, sagte Eduard zu seinem Freund, „wie tätig
und brauchbar der Mensch ist“. „Das macht“, versetzte der Hauptmann,
„wir tragen ihm nichts Neues auf, als bis er das Alte nach seiner
Bequemlichkeit vollendet hat; und so leistet er, wie du siehst, sehr
viel; sobald man ihn stört, vermag er gar nichts“.
Brachten die Freunde auf diese Weise ihre Tage zusammen zu, so
versäumten sie abends nicht, Charlotten regelmäßig zu besuchen. Fand
sich keine Gesellschaft von benachbarten Orten und Gütern, welches
öfters geschah, so war das Gespräch wie das Lesen meist solchen
Gegenständen gewidmet, welche den Wohlstand, die Vorteile und das
Behagen der bürgerlichen Gesellschaft vermehren.
Charlotte, ohnehin gewohnt, die Gegenwart zu nutzen, fühlte sich, indem
sie ihren Mann zufrieden sah, auch persönlich gefördert. Verschiedene
häusliche Anstalten, die sie längst gewünscht, aber nicht recht
einleiten können, wurden durch die Tätigkeit des Hauptmanns bewirkt.
Die Hausapotheke, die bisher nur aus wenigen Mitteln bestanden, ward
bereichert und Charlotte so wohl durch faßliche Bücher als durch
Unterredung in den Stand gesetzt, ihr tätiges und hülfreiches Wesen
öfter und wirksamer als bisher in Übung zu bringen.
Da man auch die gewöhnlichen und dessen ungeachtet nur zu oft
überraschenden Notfälle durchdachte, so wurde alles, was zur Rettung
der Ertrunkenen nötig sein möchte, um so mehr angeschafft, als bei der
Nähe so mancher Teiche, Gewässer und Wasserwerke öfters ein und der
andere Unfall dieser Art vorkam. Diese Rubrik besorgte der Hauptmann
sehr ausführlich, und Eduarden entschlüpfte die Bemerkung, daß ein
solcher Fall in dem Leben seines Freundes auf die seltsamste Weise
Epoche gemacht. Doch als dieser schwieg und einer traurigen Erinnerung
auszuweichen schien, hielt Eduard gleichfalls an, so wie auch
Charlotte, die nicht weniger im allgemeinen davon unterrichtet war,
über jene Äußerungen hinausging.
„Wie wollen alle diese vorsorglichen Anstalten loben“, sagte eines
Abends der Hauptmann; „nun geht uns aber das Notwendigste noch ab, ein
tüchtiger Mann, der das alles zu handhaben weiß. Ich kann hiezu einen
mir bekannten Feldchirurgus vorschlagen, der jetzt um leidliche
Bedingung zu haben ist, ein vorzüglicher Mann in seinem Fache, und der
mir auch in Behandlung heftiger innerer Übel öfters mehr Genüge getan
hat als ein berühmter Arzt; und augenblickliche Hülfe ist doch immer
das, was auf dem Lande am meisten vermißt wird“.
Auch dieser wurde sogleich verschrieben, und beide Gatten freuten sich,
daß sie so manche Summe, die ihnen zu willkürlichen Ausgaben
übrigblieb, auf die nötigsten zu verwenden Anlaß gefunden.
So benutzte Charlotte die Kenntnisse, die Tätigkeit des Hauptmanns auch
nach ihrem Sinne und fing an, mit seiner Gegenwart völlig zufrieden und
über alle Folgen beruhigt zu werden. Sie bereitete sich gewöhnlich vor,
manches zu fragen, und da sie gern leben mochte, so suchte sie alles
Schädliche, alles Tödliche zu entfernen. Die Bleiglasur der
Sez Alman ädäbiyättän 1 tekst ukıdıgız.
Çirattagı - Die Wahlverwandtschaften - 03
  • Büleklär
  • Die Wahlverwandtschaften - 01
    Süzlärneñ gomumi sanı 4264
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1482
    42.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Wahlverwandtschaften - 02
    Süzlärneñ gomumi sanı 4280
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1609
    41.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Wahlverwandtschaften - 03
    Süzlärneñ gomumi sanı 4272
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1492
    44.1 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.1 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Wahlverwandtschaften - 04
    Süzlärneñ gomumi sanı 4277
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1604
    41.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Wahlverwandtschaften - 05
    Süzlärneñ gomumi sanı 4278
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1585
    42.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Wahlverwandtschaften - 06
    Süzlärneñ gomumi sanı 4299
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1489
    44.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 07
    Süzlärneñ gomumi sanı 4368
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1561
    41.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 08
    Süzlärneñ gomumi sanı 4292
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1537
    42.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    63.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Wahlverwandtschaften - 09
    Süzlärneñ gomumi sanı 4296
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1601
    41.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 10
    Süzlärneñ gomumi sanı 4217
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1612
    39.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 11
    Süzlärneñ gomumi sanı 4285
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1561
    42.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 12
    Süzlärneñ gomumi sanı 4184
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1610
    39.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 13
    Süzlärneñ gomumi sanı 4296
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1547
    41.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 14
    Süzlärneñ gomumi sanı 4299
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1619
    41.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 15
    Süzlärneñ gomumi sanı 4309
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1594
    39.6 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 16
    Süzlärneñ gomumi sanı 4432
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1588
    42.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    65.0 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 17
    Süzlärneñ gomumi sanı 4365
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1524
    44.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 18
    Süzlärneñ gomumi sanı 4407
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1542
    41.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    62.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Wahlverwandtschaften - 19
    Süzlärneñ gomumi sanı 1807
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 863
    45.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    64.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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