Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 06

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italki
möglich sein muß. Das ist: wenn er den obersten Grund seiner Maximen, (K 53-54).
wodurch er ein böser Mensch war, durch eine einzige unwandelbare
Entschließung umkehrt, (und hiemit einen neuen Menschen anzieht); so ist
er sofern dem Princip und der Denkungsart nach ein fürs Gute
empfängliches Subject; aber nur in continuirlichem Wirken und Werden ein
guter Mensch: d. i. er kann hoffen, daß er bei einer solchen Reinigkeit
des Princips, welches er sich zur obersten Maxime seiner Willkühr
genommen hat, und der Festigkeit desselben, sich auf dem guten (obwol
schmalen) Wege eines beständigen _Fortschreitens_ vom Schlechten zum
Bessern befinde. Dies ist für denjenigen, der den intelligibelen Grund
des Herzens (aller Maximen der Willkühr) durchschauet, für den also
diese Unendlichkeit des Fortschritts Einheit ist, d. i. für Gott so
viel, als wirklich ein guter (ihm gefälliger) Mensch sein; und in sofern
kann diese Veränderung als Revolution betrachtet werden; für die
Beurtheilung der Menschen aber, die sich und die Stärke ihrer Maximen
nur nach der Oberhand, die sie über Sinnlichkeit in der Zeit gewinnen,
schätzen können, ist sie nur als ein immer fortdauerndes Streben zum
Bessern, mithin als allmähliche Reform des Hanges zum Bösen, als
verkehrter Denkungsart, anzusehen.
Hieraus folgt, daß die moralische Bildung des Menschen nicht von der
Besserung der Sitten, sondern von der Umwandlung der Denkungsart, und
von Gründung eines Charakters anfangen müsse; ob man zwar
gewöhnlicherweise anders verfährt, und wider Laster einzeln kämpft, die
allgemeine Wurzel derselben aber unberührt läßt. Nun ist selbst der
eingeschränkteste Mensch des Eindrucks einer desto größeren Achtung für
eine pflichtmäßige Handlung fähig, je mehr er ihr in Gedanken andere
Triebfedern, die durch die Selbstliebe auf die Maxime der Handlung [51]
Einfluß haben könnten, entzieht; und selbst Kinder sind fähig, auch die (A 52-54).
kleinste Spur von Beimischung unächter Triebfedern aufzufinden: da denn (B 56-57).
die Handlung bei ihnen augenblicklich allen moralischen Werth verliert. (R 55-56).
Diese Anlage zum Guten wird dadurch, daß man das _Beispiel_ selbst von (Ha 211-12;
guten Menschen (was die Gesetzmäßigkeit derselben betrifft), anführt, b 142-43).
und seine moralischen Lehrlinge die Unlauterkeit mancher Maximen aus den (K 54-55).
wirklichen Triebfedern ihrer Handlungen beurtheilen läßt,
unvergleichlich cultivirt, und geht allmählig in die Denkungsart über:
so daß _Pflicht_ bloß für sich selbst in ihren Herzen ein merkliches
Gewicht zu bekommen anhebt. Allein tugendhafte Handlungen, so viel
Aufopferung sie auch gekostet haben mögen, _bewundern_ zu lehren, ist
noch nicht die rechte Stimmung, die das Gemüth des Lehrlings fürs
moralisch Gute erhalten soll. Denn so tugendhaft Jemand auch sei, so ist
doch Alles, was er immer Gutes thun kann, bloß Pflicht; seine Pflicht
aber thun, ist nichts mehr, als das thun, was in der gewöhnlichen
sittlichen Ordnung ist, mithin nicht bewundert zu werden verdient.
Vielmehr ist diese Bewunderung eine Abstimmung unsers Gefühls für
Pflicht, gleich als ob es etwas Außerordentliches und Verdienstliches
wäre, ihr Gehorsam zu leisten.
Aber Eines ist in unsrer Seele, welches, wenn wir es gehörig ins Auge
fassen, wir nicht aufhören können, mit der höchsten Verwunderung zu
betrachten, und wo die Bewunderung rechtmäßig, zugleich auch
seelenerhebend ist; und das ist: die ursprüngliche moralische Anlage in
uns überhaupt. -- Was ist das, (kann man sich selbst fragen,) in uns,
wodurch wir von der Natur durch so viel Bedürfnisse beständig abhängige
Wesen, doch zugleich über diese in der Idee einer ursprünglichen Anlage
(in uns) so weit erhoben werden, daß wir sie insgesammt für nichts, und
uns selbst des Daseins für unwürdig halten, wenn wir ihrem Genusse, der
uns doch das Leben allein wünschenswerth machen kann, einem Gesetze
zuwider nachhängen sollten, durch welches unsere Vernunft mächtig
gebietet, ohne doch dabei weder etwas zu verheißen noch zu drohen? Das [52]
Gewicht dieser Frage muß ein jeder Mensch von der gemeinsten Fähigkeit, (A 54-55).
der vorher von der Heiligkeit, die in der Idee der Pflicht liegt, (B 57-59).
belehrt worden, der sich aber nicht bis zur Nachforschung des Begriffs (R 56-57).
der Freiheit, welcher allererst aus diesem Gesetze hervorgeht,[40] (Ha 212-13;
versteigt, innigst fühlen; und selbst die Unbegreiflichkeit dieser eine b 143-44).
göttliche Abkunft verkündigenden Anlage muß auf das Gemüth bis zur [53]
Begeisterung wirken, und es zu den Aufopferungen stärken, welche ihm die (A 55-56).
Achtung für seine Pflicht nur auferlegen mag. Dieses Gefühl der (B 59-60).
Erhabenheit seiner moralischen Bestimmung öfter rege zu machen, ist als (R 57-58).
Mittel der Erweckung sittlicher Gesinnungen vorzüglich anzupreisen, weil (Ha 213-14;
es dem angebornen Hange zur Verkehrung der Triebfedern in den Maximen b 144-45).
unserer Willkühr gerade entgegenwirkt, um in der unbedingten Achtung (K 57).
fürs Gesetz, als der höchsten Bedingung aller zu nehmenden Maximen, die
ursprüngliche sittliche Ordnung unter den Triebfedern, und hiemit die
Anlage zum Guten im menschlichen Herzen, in ihrer Reinigkeit wieder
herzustellen.
Aber dieser Wiederherstellung durch eigene Kraftanwendung steht ja der
Satz von der angebornen Verderbtheit der Menschen für alles Gute gerade
entgegen? Allerdings, was die Begreiflichkeit d. i. unsere _Einsicht_
von der Möglichkeit derselben betrifft, wie alles dessen, was als
Begebenheit in der Zeit (Veränderung) und sofern nach Naturgesetzen als
nothwendig, und dessen Gegentheil doch zugleich unter moralischen
Gesetzen, als durch Freiheit möglich vorgestellt werden soll; aber der
Möglichkeit dieser Wiederherstellung selbst ist er nicht entgegen. Denn,
wenn das moralische Gesetz gebietet, wir _sollen_ jetzt bessere Menschen
sein; so folgt unumgänglich, wir müssen es auch _können_. Der Satz vom
angebornen Bösen ist in der moralischen _Dogmatik_ von gar keinem
Gebrauch: denn die Vorschriften derselben enthalten eben dieselben
Pflichten, und bleiben auch in derselben Kraft, ob ein angeborner Hang
zur Uebertretung in uns sei, oder nicht. In der moralischen _Ascetik_
aber will dieser Satz mehr, aber doch nichts mehr sagen, als: wir können
in der sittlichen Ausbildung der anerschaffenen moralischen Anlage zum
Guten, nicht von einer uns natürlichen Unschuld den Anfang machen,
sondern müssen von der Voraussetzung einer Bösartigkeit der Willkühr in
Annehmung ihrer Maximen der ursprünglichen sittlichen Anlage zuwider
anheben, und, weil der Hang dazu unvertilgbar ist, mit der unablässigen
Gegenwirkung gegen denselben. Da dieses nun bloß auf eine ins Unendliche
hinausgehende Fortschreitung vom Schlechten zum Besseren führt, so [54]
folgt: daß die Umwandlung der Gesinnung des bösen in die eines guten (A 56-58).
Menschen in der Veränderung des obersten innersten Grundes der Annehmung (B 60-62).
aller seiner Maximen dem sittlichen Gesetze gemäß zu setzen sei, sofern (R 58-59).
dieser neue Grund (das neue Herz) nun selbst unveränderlich ist. Zur (Ha 214-15;
Ueberzeugung aber hievon kann nun zwar der Mensch natürlicherweise nicht b 145-46).
gelangen, weder durch unmittelbares Bewußtsein, noch durch den Beweis (K 57-58).
seines bis dahin geführten Lebenswandels; weil die Tiefe des Herzens
(der subjective erste Grund seiner Maximen) ihm selbst unerforschlich
ist; aber auf den Weg, der dahin führt, und der ihm von einer im Grunde
gebesserten Gesinnung angewiesen wird, muß er _hoffen_ können, durch
eigene Kraftanwendung zu gelangen: weil er ein guter Mensch werden soll,
aber nur nach demjenigen, was ihm als von ihm selbst gethan zugerechnet
werden kann, als _moralisch_-gut zu beurtheilen ist.
Wider diese Zumuthung der Selbstbesserung bietet nun die zur moralischen
Bearbeitung von Natur verdrossene Vernunft unter dem Vorwande des
natürlichen Unvermögens allerlei unlautere Religionsideen auf (wozu
gehört: Gott selbst das Glückseligkeitsprincip zur obersten Bedingung
seiner Gebote anzudichten). Man kann aber alle Religionen in die der
_Gunstbewerbung_ (des bloßen Cultus) und die _moralische_, d. i. die
Religion des _guten Lebenswandels_, eintheilen. Nach der erstern
schmeichelt sich entweder der Mensch: Gott könne ihn wohl ewig glücklich
machen, ohne daß er eben nöthig habe, _ein besserer Mensch zu werden_,
(durch Erlassung seiner Verschuldungen); oder auch, wenn ihm dieses
nicht möglich zu sein scheint: _Gott_ könne ihn wohl zum _besseren
Menschen machen_, ohne daß er selbst etwas mehr dabei zu thun habe, als
darum zu _bitten_; welches, da es vor einem allsehenden Wesen nichts
weiter ist, als _wünschen_, eigentlich nichts gethan sein würde: denn
wenn es mit dem bloßen Wunsch ausgerichtet wäre, so würde jeder Mensch
gut sein. Nach der moralischen Religion aber (dergleichen unter allen
öffentlichen, die es je gegeben hat, allein die christliche ist,) ist es
ein Grundsatz: daß ein Jeder, so viel, als in seinen Kräften ist, thun [55]
müsse, um ein besserer Mensch zu werden; und nur alsdann, wenn er sein (A 58).
angebornes Pfund nicht vergraben, (Lucä XIX, 12-16), wenn er die (B 62-64).
italki
ursprüngliche Anlage zum Guten benutzt hat, um ein besserer Mensch zu (R 59-60).
werden, er hoffen könne, was nicht in seinem Vermögen ist, werde durch (Ha 215-16;
höhere Mitwirkung ergänzt werden. Auch ist es nicht schlechterdings b 146-47).
nothwendig, daß der Mensch wisse, worin diese bestehe; vielleicht gar (K 58-60).
unvermeidlich, daß, wenn die Art, wie sie geschieht, zu einer gewissen
Zeit offenbart worden, verschiedene Menschen zu einer andern Zeit sich
verschiedene Begriffe, und zwar mit aller Aufrichtigkeit, davon machen
würden. Aber _alsdann_ gilt auch der Grundsatz: »Es ist nicht
wesentlich, und also nicht Jedermann nothwendig zu wissen, was Gott zu
seiner Seligkeit thue, oder gethan habe;« aber wohl, _was er selbst zu
thun habe_, um dieses Beistandes würdig zu werden.[41]


Der philosophischen Religionslehre [57]
zweites Stück. (A 61-62).
Von dem (B 67-68).
Kampf des guten Princips mit dem bösen, (R 65-66).
um die (Ha 219;
Herrschaft über den Menschen. b 151).
(K 63).
Daß, um ein moralisch guter Mensch zu werden, es nicht genug sei, den
Keim des Guten, der in unserer Gattung liegt, sich bloß ungehindert
entwickeln zu lassen, sondern auch eine in uns befindliche
entgegenwirkende Ursache des Bösen zu bekämpfen sei, das haben unter
allen alten Moralisten, vornehmlich die Stoiker durch ihr Losungswort
_Tugend_, welches (sowohl im Griechischen als Lateinischen) Muth und
Tapferkeit bezeichnet, und also einen Feind voraussetzt, zu erkennen
gegeben. In diesem Betracht ist der Name _Tugend_ ein herrlicher Name,
und es kann ihm nicht schaden, daß er oft prahlerisch gemißbraucht, und,
(so wie neuerlich das Wort Aufklärung) bespöttelt worden. -- Denn den
Muth auffordern, ist schon zur Hälfte so viel, als ihn einflößen;
dagegen die faule sich selbst gänzlich mißtrauende und auf äußere Hilfe
harrende kleinmüthige Denkungsart (in Moral und Religion) alle Kräfte
des Menschen abspannt, und ihn dieser Hilfe selbst unwürdig macht.
Aber jene wackern Männer verkannten doch ihren Feind, der nicht in den
natürlichen bloß undisciplinirten, sich aber unverhohlen Jedermanns
Bewußtsein offen darstellenden Neigungen zu suchen, sondern ein
gleichsam unsichtbarer, sich hinter Vernunft verbergender Feind, und
darum desto gefährlicher ist. Sie boten die _Weisheit_ gegen die
_Thorheit_ auf, die sich von Neigungen bloß unvorsichtig täuschen läßt, [58]
anstatt sie wider die _Bosheit_ (des menschlichen Herzens) aufzurufen, (A 62-64).
die mit seelverderbenden Grundsätzen die Gesinnung insgeheim (B 68-70).
untergräbt.[42] (R 66-67).
(Ha 220;
Natürliche Neigungen sind _an sich selbst betrachtet, gut_, d. i. b 151-52).
unverwerflich, und es ist nicht allein vergeblich, sondern es wäre auch (K 64-65).
schädlich und tadelhaft, sie ausrotten zu wollen; man muß sie vielmehr
nur bezähmen, damit sie sich untereinander nicht selbst aufreiben,
sondern zur Zusammenstimmung in einem Ganzen, Glückseligkeit genannt,
gebracht werden können. Die Vernunft aber, die dieses ausrichtet, heißt [59]
_Klugheit_. Nur das Moralisch-Gesetzwidrige ist an sich selbst böse, (A 64-65).
schlechterdings verwerflich, und muß ausgerottet werden; die Vernunft (B 70-71).
aber, die das lehret, noch mehr aber, wenn sie es auch ins Werk richtet, (R 67-68).
verdient allein den Namen der _Weisheit_, in Vergleichung, mit welcher (Ha 220-21;
das Laster zwar auch _Thorheit_ genannt werden kann, aber nur alsdann, b 152-53).
wenn die Vernunft genugsam Stärke in sich fühlt, um es (und alle Anreize (K 64-66).
dazu) zu _verachten_, und nicht bloß als ein zu fürchtendes Wesen zu
_hassen_, und sich dagegen zu bewaffnen.
Wenn der _Stoiker_ also den moralischen Kampf des Menschen bloß als
Streit mit seinen (an sich unschuldigen) Neigungen, sofern sie als
Hindernisse der Befolgung seiner Pflicht überwunden werden müssen,
dachte: so konnte er, weil er kein besonderes positives (an sich böses)
Princip annimmt, die Ursache der Uebertretung nur in der _Unterlassung_
setzen, jene zu bekämpfen; da aber diese Unterlassung selbst
pflichtwidrig (Uebertretung), nicht bloßer Naturfehler ist, und, nun die
Ursache derselben nicht wiederum (ohne im Zirkel zu erklären) in den
Neigungen, sondern nur in dem, was die Willkühr, als freie Willkühr
bestimmt, (im inneren ersten Grunde der Maximen, die mit den Neigungen
im Einverständnisse sind) gesucht werden kann, so läßt sich's wohl
begreifen, wie Philosophen, denen ein Erklärungsgrund, welcher ewig in
Dunkel eingehüllt bleibt,[43] und obgleich unumgänglich, dennoch
unwillkommen ist, den eigentlichen Gegner des Guten verkennen konnten, [60]
mit dem sie den Kampf zu bestehen glaubten. (A 65-67).
(B 71-73).
Es darf also nicht befremden, wenn ein Apostel diesen _unsichtbaren_, (R 68-69).
nur durch seine Wirkungen auf uns kennbaren, die Grundsätze verderbenden (Ha 221-22;
Feind, als außer uns, und zwar als bösen Geist vorstellig macht: »wir b 153-54).
haben nicht mit Fleisch und Blut (den natürlichen Neigungen), sondern (K 66-67).
mit Fürsten und Gewaltigen -- mit bösen Geistern zu kämpfen.« Ein
Ausdruck, der nicht, um unsere Erkenntniß über die Sinnenwelt hinaus zu
erweitern, sondern nur um den Begriff des für uns unergründlichen, _für
den praktischen Gebrauch_ anschaulich zu machen, angelegt zu sein
scheint; denn übrigens ist es zum Behuf des letztern für uns einerlei,
ob wir den Verführer bloß in uns selbst, oder auch außer uns setzen,
weil die Schuld uns im letzten Falle um nichts minder trifft, als im
ersteren, als die wir von ihm nicht verführt werden würden, wenn wir mit
ihm nicht im geheimen Einverständnisse wären.[44] -- Wir wollen diese
ganze Betrachtung in zwei Abschnitte eintheilen.

Erster Abschnitt. [61]
(A 67-68).
Von dem Rechtsanspruche des guten Princips auf die Herrschaft (B 73-74).
über den Menschen. (R 69-70).
(Ha 223-24;
b 155-56).
a) Personificirte Idee des guten Princips. (K 68-69).
Das, was allein eine Welt zum Gegenstande des göttlichen Rathschlusses,
und zum Zwecke der Schöpfung machen kann, ist die _Menschheit_, (das
vernünftige Weltwesen überhaupt) _in ihrer moralischen ganzen
Vollkommenheit_, wovon als oberster Bedingung, die Glückseligkeit die
unmittelbare Folge in dem Willen des höchsten Wesens ist. -- Dieser
allein Gott wohlgefällige Mensch »ist in ihm von Ewigkeit her;« die Idee
desselben geht von seinem Wesen aus; er ist sofern kein erschaffenes
Ding, sondern sein eingeborner Sohn; »das _Wort_, (das Werde!) durch
welches alle andren Dinge sind, und ohne das nichts existirt, was
gemacht ist,« (denn um seinet d. i. des vernünftigen Wesens in der Welt
willen, so wie es seiner moralischen Bestimmung nach gedacht werden
kann, ist Alles gemacht). -- »Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit.«
-- »In ihm hat Gott die Welt geliebt« und nur in ihm und durch Annehmung
seiner Gesinnungen können wir hoffen »Kinder Gottes zu werden;« u. s. w.
Zu diesem Ideal der moralischen Vollkommenheit, d. i. dem Urbilde der
sittlichen Gesinnung in ihrer ganzen Lauterkeit uns zu _erheben_, ist
nun allgemeine Menschenpflicht, wozu uns auch diese Idee selbst, welche
von der Vernunft uns zur Nachstrebung vorgelegt wird, Kraft geben kann.
Eben darum aber, weil wir von ihr nicht die Urheber sind, sondern sie in
dem Menschen Platz genommen hat, ohne daß wir begreifen, wie die
menschliche Natur für sie auch nur habe empfänglich sein können, kann
man besser sagen: daß jenes Urbild vom Himmel zu uns _herabgekommen_
sei, daß es die Menschheit angenommen habe, (denn es ist nicht eben
sowohl möglich, sich vorzustellen, wie der von Natur _böse Mensch_ das
Böse von selbst ablege, und sich zum Ideal der Heiligkeit _erhebe_, als
daß das Letztere die _Menschheit_ (die für sich nicht böse ist) annehme
[[und sich zu ihr herablasse).]]{[45]} Diese Vereinigung mit uns kann [62]
als ein Stand der _Erniedrigung_ des Sohnes Gottes angesehen werden, (A 68-70).
wenn wir uns jenen göttlich gesinnten Menschen, als Urbild für uns, so (B 74-76).
vorstellen, wie er, ob zwar selbst heilig, und als solcher zu keiner (R 70-71).
Erduldung von Leiden verhaftet, sie{[46]} gleichwohl im größten Maße (Ha 224-25;
übernimmt, um das Weltbeste zu befördern; dagegen der Mensch, der nie b 156).
von Schuld frei ist, wenn er auch dieselbe Gesinnung angenommen hat, die (K 69-70).
Leiden, die ihn, auf welchem Wege es auch sei, treffen mögen, doch als
von ihm verschuldet ansehen kann, mithin sich der Vereinigung seiner
Gesinnung mit einer solchen Idee, ob zwar sie ihm zum Urbilde dient,
unwürdig halten muß.
Das Ideal der Gott wohlgefälligen Menschheit (mithin einer moralischen
Vollkommenheit, so wie sie an einem von Bedürfnissen und Neigungen
abhängigen Weltwesen möglich ist) können wir uns nun nicht anders
denken, als unter der Idee eines Menschen, der nicht allein alle
Menschenpflicht selbst auszuüben, zugleich auch durch Lehre und Beispiel
das Gute in größtmöglichem Umfange um sich auszubreiten, sondern auch,
obgleich durch die größten Anlockungen versucht, dennoch alle Leiden bis
zum schmählichsten Tode um des Weltbesten willen, und selbst für seine
Feinde, zu übernehmen, bereitwillig wäre. -- Denn der Mensch kann sich
keinen Begriff von dem Grade und der Stärke einer Kraft, dergleichen die
einer moralischen Gesinnung ist, machen, als wenn er sie, mit
Hindernissen ringend, und unter den größtmöglichen Anfechtungen, dennoch
überwindend sich vorstellt.
Im _praktischen Glauben an diesen Sohn Gottes_ (sofern er vorgestellt
wird, als habe er die menschliche Natur angenommen,) kann nun der Mensch
hoffen, Gott wohlgefällig (dadurch auch selig) zu werden; d. i. der,
welcher sich einer solchen moralischen Gesinnung bewußt ist, daß er
_glauben_ und auf sich gegründetes Vertrauen setzen kann, er würde unter
ähnlichen Versuchungen und Leiden (so wie sie zum Probierstein jener [63]
Idee gemacht werden,) dem Urbilde der Menschheit unwandelbar anhängig, (A 70-71).
und seinem Beispiele in treuer Nachfolge ähnlich bleiben, ein solcher (B 76-77).
Mensch, und auch nur der allein, ist befugt, sich für denjenigen zu (R 71-72).
halten, der ein des göttlichen Wohlgefallens nicht unwürdiger Gegenstand (Ha 225-26;
ist. b 156-57).
(K 70-71).
b) Objective Realität dieser Idee.
Diese Idee hat ihre Realität in praktischer Beziehung vollständig in
sich selbst. Denn sie liegt in unsrer moralisch gesetzgebenden Vernunft.
Wir _sollen_ ihr gemäß sein, und wir müssen es daher auch _können_.
Müßte man die Möglichkeit, ein diesem Urbilde gemäßer Mensch zu sein,
vorher beweisen, wie es bei Naturbegriffen unumgänglich nothwendig ist,
(damit wir nicht Gefahr laufen, durch leere Begriffe hingehalten zu
werden), so würden wir eben sowohl auch Bedenken tragen müssen, selbst
dem moralischen Gesetze das Ansehen einzuräumen, unbedingter und doch
hinreichender Bestimmungsgrund unsrer Willkühr zu sein; denn wie es
möglich sei, daß die bloße Idee einer Gesetzmäßigkeit überhaupt eine
mächtigere Triebfeder für dieselbe sein könne, als alle nur erdenkliche,
die von Vortheilen hergenommen werden, das kann weder durch Vernunft
eingesehen, noch durch Beispiele der Erfahrung belegt werden, weil, was
das erste betrifft, das Gesetz unbedingt gebietet, und das zweite
anlangend, wenn es auch nie einen Menschen gegeben hätte, der diesem
Gesetze unbedingten Gehorsam geleistet hätte, die objective
Nothwendigkeit, ein solcher zu sein, doch unvermindert und für sich
selbst einleuchtet. Es bedarf also keines Beispiels der Erfahrung, um
die Idee eines Gott moralisch wohlgefälligen Menschen für uns zum
Vorbilde zu machen; sie liegt als ein solches schon in unserer Vernunft.
-- Wer aber, um einen Menschen für ein solches mit jener Idee
übereinstimmendes Beispiel zur Nachfolge anzuerkennen, noch etwas mehr,
als was er sieht, d. i. mehr als einen gänzlich untadelhaften, ja so
viel, als man nur verlangen kann, verdienstvollen Lebenswandel, wer etwa
außerdem noch Wunder, die durch ihn oder für ihn geschehen,{[47]} zur [64]
Beglaubigung fordert: der bekennt zugleich hierdurch seinen moralischen (A 71-73).
_Unglauben_, nämlich den Mangel des Glaubens an die Tugend; den kein auf (B 77-79).
Beweise durch Wunder, gegründeter Glaube (der nur historisch ist), (R 72-73).
ersetzen kann; weil nur der Glaube an die praktische Gültigkeit jener (Ha 226-27;
Idee, die in unserer Vernunft liegt, (welche auch allein allenfalls die b 157-58).
Wunder als solche, die vom guten Princip herkommen möchten, bewähren, (K 71-72).
aber nicht von diesen ihre Bewährung entlehnen kann) moralischen Werth
hat.
Eben darum muß auch eine Erfahrung möglich sein, in der das Beispiel von
einem solchen Menschen gegeben werde, (so weit als man von einer äußeren
Erfahrung überhaupt Beweisthümer der inneren sittlichen Gesinnung
erwarten und verlangen kann); denn, dem Gesetz nach, sollte billig ein
jeder Mensch ein Beispiel zu dieser Idee an sich abgeben; wozu das
Urbild immer nur in der Vernunft bleibt; weil ihr kein Beispiel in der
äußern Erfahrung adäquat ist, als welche das Innere der Gesinnung nicht
aufdeckt, sondern darauf, ob zwar nicht mit strenger Gewißheit, nur
schließen läßt; (ja selbst die innere Erfahrung des Menschen an ihm
selbst läßt ihn die Tiefen seines Herzens nicht so durchschauen, daß er
von dem Grunde seiner Maximen, zu denen er sich bekennt, und von ihrer
Lauterkeit und Festigkeit durch Selbstbeobachtung ganz sichere Kenntniß
erlangen könnte).
Wäre nun ein solcher wahrhaftig göttlich gesinnter Mensch zu einer
gewissen Zeit gleichsam vom Himmel auf die Erde herabgekommen, der durch
Lehre, Lebenswandel und Leiden das _Beispiel_ eines Gott wohlgefälligen
Menschen an sich gegeben hätte, so weit als man von äußerer Erfahrung
nur verlangen kann, (indessen, daß das _Urbild_ eines solchen immer doch
nirgend anders, als in unserer Vernunft zu suchen ist), hätte er durch
alles dieses ein unabsehlich großes moralisches Gute in der Welt durch
eine Revolution im Menschengeschlechte hervorgebracht; so würden wir
doch nicht Ursache haben, an ihm etwas Anders, als einen natürlich [65]
gezeugten Menschen anzunehmen, (weil dieser sich doch auch verbunden (A 73-74).
fühlt, selbst ein solches Beispiel an sich abzugeben,) ob zwar dadurch (B 79-80).
eben nicht schlechthin verneinet würde, daß er nicht auch wohl ein (R 73-74).
übernatürlich erzeugter Mensch sein könne. Denn in praktischer Absicht (Ha 227-28;
kann die Voraussetzung des Letztern uns doch nichts vortheilen; weil das b 158-59).
Urbild, welches wir dieser Erscheinung unterlegen, doch immer in uns (K 72).
(obwohl natürlichen Menschen) selbst gesucht werden muß, dessen Dasein
in der menschlichen Seele schon für sich selbst unbegreiflich genug ist,
daß man nicht eben nöthig hat, außer seinem übernatürlichen Ursprunge
ihn noch in einem besondern Menschen hypostasiert anzunehmen. Vielmehr
würde die Erhebung eines solchen Heiligen über alle Gebrechlichkeit der
menschlichen Natur der praktischen Anwendung der Idee desselben auf
unsere Nachfolge, nach Allem, was wir einzusehen vermögen, eher im Wege
sein. Denn, wenn gleich jenes Gott wohlgefälligen Menschen Natur in so
weit, als menschlich, gedacht würde; daß er mit eben denselben
Bedürfnissen, folglich auch denselben Leiden, mit eben denselben
Naturneigungen, folglich auch eben solchen Versuchungen zur
Uebertretung, wie wir behaftet, aber doch sofern als übermenschlich
gedacht würde, daß nicht etwa errungene, sondern angeborne
unveränderliche Reinigkeit des Willens ihm schlechterdings keine
Uebertretung möglich sein ließe; so würde diese Distanz vom natürlichen
Menschen dadurch wiederum so unendlich groß werden, daß jener göttliche
Mensch für diesen nicht mehr zum _Beispiel_ aufgestellt werden könnte.
Der Letztere würde sagen: man gebe mir einen ganz heiligen Willen, so
wird alle Versuchung zum Bösen von selbst an mir scheitern; man gebe mir
die innere vollkommenste Gewißheit, daß, nach einem kurzen Erdenleben,
ich (zufolge jener Heiligkeit) der ganzen ewigen Herrlichkeit des
Himmelreichs sofort theilhaftig werden soll, so werde ich alle Leiden,
so schwer sie auch immer sein mögen, bis zum schmählichsten Tode nicht
allein willig, sondern auch mit Fröhlichkeit übernehmen, da ich den
herrlichen und nahen Ausgang mit Augen vor mir sehe. Zwar würde der
Gedanke: daß jener göttliche Mensch im wirklichen Besitze dieser Hoheit [66]
und Seligkeit von Ewigkeit war, (und sie nicht allererst durch solche (A 74-76).
Leiden verdienen durfte): daß er sich derselben für lauter Unwürdige, (B 80-82).
sogar für seine Feinde willig entäußerte, um sie vom ewigen Verderben zu (R 74-75).
erretten, unser Gemüth zur Bewunderung, Liebe und Dankbarkeit gegen ihn (Ha 228-29;
stimmen müssen; imgleichen würde die Idee eines Verhaltens nach einer so b 159-60).
vollkommenen Regel der Sittlichkeit für uns allerdings auch als (K 73-74).
Vorschrift zur Befolgung geltend, er selbst aber _nicht als Beispiel_
der Nachahmung, mithin auch nicht als Beweis der Thunlichkeit und
Erreichbarkeit eines so reinen und hohen moralischen Guts für uns, uns
vorgestellt werden können.[48]
Eben derselbe göttlich gesinnte, aber ganz eigentlich menschliche Lehrer [67]
würde doch nichts desto weniger von sich, als ob das Ideal des Guten in (A 76-77).
ihm leibhaftig (in Lehre und Wandel) dargestellt würde, mit Wahrheit (B 82-83).
reden können. Denn er würde alsdann nur von der Gesinnung sprechen, die (R 75-76).
er sich selbst zur Regel seiner Handlungen macht, die er aber, da er sie (Ha 229-30;
als Beispiel für Andre, nicht für sich selbst sichtbar machen kann, nur b 160-61).
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    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1243
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    52.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    59.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 04
    Süzlärneñ gomumi sanı 3964
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 981
    44.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 05
    Süzlärneñ gomumi sanı 4041
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1048
    45.0 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.0 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 06
    Süzlärneñ gomumi sanı 3972
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1126
    42.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    61.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 07
    Süzlärneñ gomumi sanı 4041
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1211
    43.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.2 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.5 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 08
    Süzlärneñ gomumi sanı 3954
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1203
    44.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 09
    Süzlärneñ gomumi sanı 3838
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1107
    42.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    54.6 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 10
    Süzlärneñ gomumi sanı 3953
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1179
    40.5 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.4 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 11
    Süzlärneñ gomumi sanı 3896
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1265
    39.8 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    51.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    57.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 12
    Süzlärneñ gomumi sanı 3803
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1192
    42.2 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.5 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 13
    Süzlärneñ gomumi sanı 3866
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1146
    41.1 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.9 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.3 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 14
    Süzlärneñ gomumi sanı 3920
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1232
    40.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 15
    Süzlärneñ gomumi sanı 3988
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1183
    41.4 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.8 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 16
    Süzlärneñ gomumi sanı 3875
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1233
    41.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.7 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
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  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 17
    Süzlärneñ gomumi sanı 4053
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1293
    40.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    52.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.8 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 18
    Süzlärneñ gomumi sanı 4149
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1318
    40.7 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    53.0 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.2 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 19
    Süzlärneñ gomumi sanı 3995
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1404
    39.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    51.1 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    56.9 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 20
    Süzlärneñ gomumi sanı 4052
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1319
    39.9 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    51.3 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    58.7 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.
  • Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft - 21
    Süzlärneñ gomumi sanı 3349
    Unikal süzlärneñ gomumi sanı 1091
    43.3 süzlär 2000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    55.4 süzlär 5000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    60.6 süzlär 8000 iñ yış oçrıy torgan süzlärgä kerä.
    Härber sızık iñ yış oçrıy torgan 1000 süzlärneñ protsentnı kürsätä.